29 Seiten voller Ideen für RioEKG-Schüler entwickeln Thesen für Nachhaltigkeitskonferenz - Lob vom Abgeordneten![]() In sechs Wochen spricht die Welt
bei der
Konferenz von Rio über die Zukunft des Planeten. Worauf es
ankommt, haben zwölf
Schüler des Erich Kästner Gymnasiums erarbeitet
– und dem
Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch mit auf den Weg gegeben.
VON JOHANNES DORNDORF LAATZEN-MITTE. Seit einigen Wochen zieht Miersch durch die Schulen seines Wahlkreises, um für die Nachhaltigkeitskonferenz von Rio+20, die vom 20. bis 22. Juni läuft, zu werben. In jeder der zwölf Kommunen hat der Laatzener Kontakt zu einer Schule aufgenommen, in Laatzen mit dem Erich Kästner Gymnasium. Miersch wird im Juni in Rio mit dabei sein. Der Ruf ist nicht verhallt. Zwölf EKG-Schüler haben sich in einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen. Die Mühe hat sich gelohnt: Was die Elftklässler gestern vorlegten, würde Miersch „gern eins zu eins als Verhandlungsdrucksache für Deutschland vorlegen“, wie er betonte. Auf 29 Seiten umreißen die Gymnasiasten fünf Kernbereiche, die ihnen wichtig sind – Waldrodung, Erneuerbare Energien, Migration, Arbeitslosigkeit und Armut/Soziale Gerechtigkeit. Es geht ihnen um gesetzliche Änderungen, aber auch um gesellschaftliches Bewusstsein. Beispiel Waldrodung: „Ein Fünftel des Regenwaldes wurde bereits abgeholzt“, sagt Josephine Rabehl – zum großen Teil für die Produktion von Soja und Palmöl. Daran haben europäische Verbraucher großen Anteil: Kosmetik, aber auch viele Lebensmittel enthalten dieses Öl. „Das Problem ist, dass vielen Leuten das nicht bewusst ist“, ergänzt ihre Mitschülerin Katharina Gabriel. Auf den Packungen gebe es nur den Hinweis auf Pflanzenfett – selbst bei Biomarken. Die Schüler weisen Wege aus der Misere auf: Richtlinien für den Palmölanbau, aber auch eine verstärkte Zertifizierung von Holz. Eine konferenzreife Diskussion führten die Schüler auch über Erneuerbare Energien: Dafür bedarf es des Baues intelligenter Stromnetze, aber auch der Weiterentwicklung von Speichermedien wie Batterien, erläuterte Alexey Stepanyuk. Die okölogischen Folgekosten müssen sich in den Energiepreisen widerspiegeln, ergänzte Co-Autor Martin Pintjak. „Ihr legt genau den Finger in die Wunden“, lobte Matthias Miersch abschließend. Wären statt der Staatschefs Laatzens Gymnasiasten in Rio, würde ihm um die Ergebnisse der Konferenz nicht bange. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe gibt es auf einem Blog im Internet auf www.erichgoesrio.blogspot.de. Am Montag, 4. Juni, wollen die Schüler mit einem Stand am Leine-Center über die Rio-Konrerenz und ihre Ziele aufklären sowie Spenden sammeln. |
Rat ist gegen die AbschiebungLaatzens Politiker fordern per Resolution, Familie Meng nicht auseinanderzureißenVON JOHANNES DORNDORF LAATZEN. Der Rat der Stadt lehnt eine Abschiebung der Familie Meng aus Rethen ab. Alle im Rat vertretenen Parteien haben sich auf eine gemeinsame Resolution geeinigt, die bei der nächsten Sitzung am 19. April beschlossen werden soll. In dem Schreiben bittet die Stadt die Landesregierung und die Regionsverwaltung, von einer Abschiebung abzulassen und sich für einen dauerhaften Aufenthalt der Familienmitglieder einzusetzen. Wie berichtet, genießt zwar die 18-jährige Tochter XiaoWei Meng einen solchen Aufenthaltsstatus, ihre Eltern Fanjie Meng und Yinhan Liu sollen das Land jedoch verlassen und nach China ausgewiesen werden. Nachdem der ehemalige Landtagspräsident Jürgen Gansäuer eine Eingabe an die Härtefallkommission des Landes gemacht hat, setzte die Region als Ausländerbehörde das Verfahren vorläufig aus. Der Rat begrüßt in seiner Resolution ausdrücklich die Eingabe – aber auch das Engagement der Mitschüler von XiaoWei Meng am Erich Kästner Gymnasium: Die Schüler hatten Regionspräsident Hauke Jagau vor rund zwei Wochen Unterschriften gegen die Abschiebung übergeben. Die Familie Meng lebt seit mehr als elf Jahren in Laatzen. „Auch wenn ihr Antrag auf politisches Asyl abgelehnt wurde, besteht am Grund für die Flucht aus China kein Zweifel“, begründet das All-Parteien-Bündnis sein Engagement. „Der unbewiesene Vorwurf, die Eltern würden sich nicht um chinesische Pässe bemühen beziehungsweise sie hätten falsche Angaben zu ihrer Person gemacht, kann und darf nicht zu ihrer Abschiebung führen“, heißt es weiter. Dies wäre ein „Schlag ins Gesicht derer, die sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen als Flüchtlinge um Integration bemühen“. Laatzens Kommunalpolitiker bemühen auch den Vergleich zur Familie Nguyen aus Hoya, die aufgrund einer Abschiebung ebenfalls auseinandergerissen wurde. Am Ende durften die Eltern und zwei Kinder wieder nach Niedersachsen zurückkehren. „Was im Falle der Familie Nguyen möglich war, darf bei uns nicht unmöglich sein“, fordert der Rat. |
EKG-Sanierung: Gutachten soll Klarheit bringenFür 50000 Euro soll im A-Trakt exemplarisch der Reparaturbedarf überprüft werden![]() Die Mitglieder des
Schulausschusses haben sich vor der Sitzung den A-Trakt des Erich
Kästner Gymnasiums (EKG) angesehen. Die Stadt hat dort bereits
in
einigen Klassenzimmern den 30 Jahre alten Teppichboden gegen Linoleum
ausgetauscht und neues Mobiliar aufgestellt. Die Mängelliste
der
Schule ist dennoch lang genug. Zum Beispiel haben sich etliche
Wasserflecken gebildet, außerdem sind einige Deckenelemente
kaputt.
Über den Sanierungsbedarf bestand parteiübergreifend Konsens. Im Haushalt sollen nun 50 000 Euro für ein Gutachten eingestellt werden. Exemplarisch für das Gebäude soll der A-Trakt unter die Lupe genommen werden. Die Verwaltung fürchtet, dass sich vor allem hinter der Deckenverkleidung Schäden verbergen, erläuterte Marcus Türr vom Team Hochbau und Liegenschaften. Bürgermeister Thomas Prinz rechnet damit, dass das Gutachten einen Sanierungsbedarf "im zweistelligen Millionenbereich" ergibt. Dementsprechend werde sich die Erneuerung "über Jahre hinziehen". Vorrang habe die Sicherheit, zum Beispiel der Brandschutz. Für Schönheitsreparaturen habe die Stadt kein Geld. sc |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ
Datum: 05.03.2012![]() VON MICHEAL MOMMERTZ LAATZEN-MITTE.
Unter dem Motto
„Eine Welt für alle“ stand am Freitag der
Tag der
offenen Tür im Erich Kästner-Schulzentrum. Beide
Schulen
– Gymnasium und Oberschule – rückten das
Thema
„Schule ohne Rassismus – Schule mit
Courage“ in
zahlreichen Aktionen in den Vordergrund. Außerdem hatten die
Schüler und Lehrer jede Menge Workshops und Ausstellungen
organisiert und boten den Besuchern in der Pausenhalle internationale
Leckereien zum Kauf an.
Den Auftakt im Forum machte am frühen Nachmittag die Hip-Hop-Tanzgruppe des Gymnasialzweigs: Rund 20 meist weibliche Schüler hüpften auf der Bühne im Takt zu treibenden Bässen. Weitere Programmpunkte auf der Bühne: Chorgesänge, eine Filmvorführung, Theater, Musical, sogenannter Latin Dance und eine Zirkusvorführung – ein multikulturelles Unterhaltungsprogramm, bei dem für jeden etwas dabei war. Bei den Workshops und Projekten in den Klassenzimmern wurde getrommelt, gehäkelt, gefilzt. Es gab Ausstellungen zum Leben in der Wüste, der Welt der Meere, über die Zukunft unseres Planeten und zu aktuellen Problemen wie Armut und Obdachlosigkeit, Umweltkatastrophen, Kinderarmut und Jugendkriminalität. Die Naturwissenschaftler im sogenannten C-Trakt erläuterten interessierten Eltern in einzelnen Experimenten, warum Klimaschutz so wichtig ist: Mit einer speziellen Konstruktion, bei der sie eine Glühbirne in Wasser tauchten, ohne dass es einen Kurzschluss gab, zeigten sie, dass die Birne nicht nur Energie in Form von Licht abgibt, sondern vor allem in Form von Hitze. Für Tierfreunde war wie in jedem Jahr Anke Steinauer vom Ponyreitverein Laatzen mit zwei Pferden dabei, auf denen die Kinder ein paar Runden drehen konnten. Um kurz vor 18 Uhr beendeten die Schulleiter Hella Kohl und Oliver Brandt den bunten Nachmittag. |
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ
Datum: 03.03.2012
Schüler packen Rucksack für RioGruppe aus Siebt- und Neuntklässlern stellt ökologische Badekugeln und Haarkuren her |
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Leine-Nachrichten/HAZ
Datum: 11.02.2012 Hemmingerin gewinnt den Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ HANNOVER. Geballtes Nachwuchswissen: Rund 80 Teilnehmer des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ sind gestern und vorgestern in einer Halle des Unternehmens Nexans Deutschland in Hannover zusammengekommen. Die Schüler hatten unterschiedliche Experimente aus sechs Fachgebieten aufgebaut, um sie den Juroren zu präsentieren – und bei den Biologen siegte eine Hemmingerin: Sophie Dankert hatte nachgewiesen, dass Hochleistungsmais auch nicht ertragreicher ist als ursprüngliche Maissorten. „Das war eine große Überraschung“, sagte die 18-Jährige. Schließlich habe sie sich auch an den anderen Ständen umgeschaut und sei „von der Konkurrenz beeindruckt“ gewesen. Vom 19. bis 21. März stellt die junge Forscherin ihr Projekt beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld vor. Alexey Stepanyuk und Adrian Ernst vom Erich Kästner-Gymnasium in Laatzen zeigten in Hannover ihre Versuche mit UV-bestrahlter Hefe und belegten den dritten Platz. sig/sc/Mehr auf Seite 4 Jugend forscht im LeinetalLaatzener und Hemmingerin machen beim Regionalwettbewerb mit![]() VON SIGRID KRINGS LAATZEN/HEMMINGEN.
Die
Atomkatastrophe im japanischen Fukushima war der Auslöser. Wie
wirkt sich radioaktive Strahlung auf menschliche Zellen aus? Dieser
Frage sind Alexey Stepanyuk und Adrian Ernst aus dem elften Jahrgang
des Erich Kästner Gymnasiums nachgegangen.
„Natürlich
konnten wir nicht mit atomarer Strahlung und auch nicht mit
menschlichen Zellen experimentieren“, erklärte
Stepanyuk.
UV-Strahlung aber ließ sich in den Fachräumen der Schule erzeugen. Statt menschlicher Zellen verwendeten die beiden 17-Jährigen Hefezellen. Mit ihrem Projekt haben die Schüler am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen und sind Dritte geworden. An ihrem Stand bei Nexans Deutschland in Hannover zeigten sie sehr anschaulich mit Fotos, Proben und Schautafeln, wie sie vorgegangen waren. Anhand ihrer Versuche haben Stepanyuk und Ernst bewiesen, dass die Strahlung die DNA der Zellen verändert und dadurch ein unkontrolliertes Wachstum verursacht. „Ob man diese Ergebnisse tatsächlich auf menschliche Zellen übertragen kann, wissen wir natürlich nicht“, betonte Ernst. Wettbewerbssiegerin Sophie Dankert hatte nachgewiesen, dass sogenannter Hochleistungsmais nicht ertragreicher ist als indigener Mais – also Mais, der sich in einem bestimmten Gebiet ohne den Einfluss des Menschen ausgebreitet hat. „Dafür habe ich mir selbst ein kleines Feld in Arnum angelegt“, berichtete die 18-jährige Hemmingerin. Auf diesem pflanzte Dankert, die die Sophienschule in Hannover besucht und sich selbst als „leidenschaftlich neugierig“ beschreibt, eine hochgezüchtete und eine ursprüngliche Sorte des Gemüses an. „Dann musste ich erst einmal dauernd wässern und Unkraut jäten“, erinnert sich die Gymnasiastin. Mit Erfolg: Beide Sorten entwickelten sich prächtig, Dankert konnte ihr Projekt erfolgreich auswerten und beenden. Alle drei Schüler aus dem Leinetal können sich vorstellen, nach dem Ende der Schulzeit tatsächlich in der Forschung tätig zu werden. Stepanyuk, Sieger des Regionalwettbewerbs 2011, hat im vergangenen Jahr in seiner Freizeit bereits Vorlesungen an der Leibniz Universität in Hannover besucht. |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ
Datum: 28.01.2012
Verabschiedung nach 30 Jahren am EKG |
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Leine-Nachrichten/HAZ
Datum: 18.01.2012![]() Austausch: Schüler aus Lillestrøm und Laatzen lassen die Kugel rollenLAATZEN. An den
Tischen
quasseln die Schüler in gleich drei Sprachen: Deutsch,
Englisch
und Norwegisch. Zwischendurch stehen immer wieder einige von ihnen auf,
um sich eine der schweren Kugeln zu schnappen und damit auf die Pins zu
zielen. Dass alle Schüler an dem internationalen Treffen
offensichtlich viel Spaß haben, kann man leicht an ihren
Gesichtern ablesen.
13 Norweger aus der Stadt LillestrØm bei Oslo sind seit Freitag zu Gast in Laatzen. Die 17-Jährigen wohnen in den Familien von Schülern des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) – und verleben offensichtlich eine gute Zeit mit den deutschen Schülern. Die Jugendlichen lernen sich gegenseitig kennen und unternehmen viele gemeinsame Aktionen – so wie am Montagabend, als die norwegisch-deutsche Gruppe beim Bowling in Hannover-Wülfel zusammenkam. Verständigungsschwierigkeiten gab es kaum – und wenn doch, dann half die sportliche Komponente ganz problemlos darüber hinweg. Noch bis Freitag sind die Norweger zu Gast – es ist bereits der zehnte Besuch einer Schülergruppe aus LillestrØm an der Laatzener Schule. dj/Weiter auf Seite 4
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Leine-Nachrichten/HAZ
Datum: 06.01.2012![]() Theatergruppe des Kästner-Gymnasiums nimmt ein Hörspiel aufLAATZEN-MITTE.
„Achtung,
Wiederholung von Szene Neun. Und bitte!“, sagt der
Amateurfunker
und Journalist Wilfried Knauer, und Kübra spricht ihre
Textpassage
ins Mikrofon. „Ich möchte, dass Du das
stärker
betonst“, gibt Lehrerin Sibylle Dordel noch ein paar Tipps.
Kübra beginnt von vorn, dann ist die Szene im Kasten.
Der Theater-Wahlpflichtkursus des Erich Kästner-Gymnasiums nimmt gerade ein Hörspiel auf: „Der Schwur vom Tschadsee“ heißt das Stück, dass sich frei an Erich Kästners „Konferenz der Tiere“ anlehnt. „Das ist mein Abschiedsgeschenk an die Schüler“, sagt Dordel – sie geht nach diesem Schuljahr in den Ruhestand. Die 17 Schüler sind mit vollem Eifer dabei: Seit sechs Wochen sprechen die Achtklässler ihre Texte ein, an dem Stück gearbeitet haben sie schon seit den Sommerferien. Unter der Regie ihrer Lehrerin wurde Kästners Stück passend für die Theatergruppe umgeschrieben. „Die Schüler haben sich erst mal mit den Texten vertraut gemacht“, sagt Knauer, der das Hörspiel zusammen mit Dordel produziert. „Dann haben wir die Rollen nach der Anzahl der Schüler verteilt und entsprechend angepasst“, erklärt die Lehrerin. Nun geht die Produktion der CD, die noch in diesem Monat fertig werden soll, in die letzte Runde.dj/Weiter auf Seite 4 Hörspiel erscheint Ende Januar FORTSETZUNG VON SEITE 1 Bevor es mit den richtigen Aufnahmen losgehen konnte, machten die Schüler zunächst einige Testläufe: „Wir haben ausprobiert, welche Stimme zu welcher Rolle passt“, sagt Knauer. Als die Rollen verteilt waren, standen Sprechübungen auf dem Plan – schließlich müssen die Stimmen später glaubwürdig zu den Rollen passen. Die 15 Mädchen übernehmen jetzt die Position der Tiere, die beiden männlichen Mitglieder des Kurses sprechen die Menschen. Vor sechs Wochen begann die Gruppe mit den eigentlichen Aufnahmen, viel Zeit blieb aber nicht: „Wir können nur vier Unterrichtsstunden pro Woche nutzen“, sagt Knauer, der dafür jedes Mal die Aufnahmetechnik neu aufbauen muss. Wer gerade nicht ins Mikrofon sprach, kümmerte sich um andere Dinge: Die Schüler nahmen auch die Hintergrundgeräusche selbst auf – zum Beispiel für die Straßenszenen. Manchmal unterstützten die Jugendlichen Knauer auch hinter dem Mischpult, die CD-Hülle gestalteten die Schüler ebenfalls selbst. Die etwa 45-minütige Aufnahme soll ab Ende Januar in einer Auflage von 500 Stück verkauft werden. Das Geld will die Theatergruppe dem Kinderhospiz Löwenherz spenden.dj |
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Leine-Nachrichten/HAZ
Datum: 05.01.2012EKG informiert über OberstufeLaatzen-Mitte. Das Erich Kästner-Gymnasium (EKG) lädt Schüler und Eltern zu einem Informationsabend über die Einführungsphase – die zehnte Klasse – der gymnasialen Oberstufe ein. Das Treffen beginnt am Mittwoch, 18. Januar, um 19 Uhr im Forum der Schule an der Marktstraße. Rektorin Hella Kohl stellt die Oberstufe, die Struktur der zehnten Klassen und das Fächerangebot vor.Der Informationsabend richtet sich besonders an Jugendliche, die bislang noch nicht das Gymnasium besuchen.sc |
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90 Schüler zählen für CafeteriaJugendliche machen im Supermarkt Inventur – Mit Lohn wird das Schülercafé aufgemöbelt![]() VON DANIEL JUNKER und BAHAR VAHIDI WÜLFEL/LAATZEN-MITTE.
Langsam arbeiten sich
Michelle, Julia und
Diana durch die dicht an dicht vor ihnen stehenden
Zahnbürsten, Zahnpastatuben
und durch zahllose andere Hygieneartikel. Die Handgriffe sind immer
dieselben:
Waren herausnehmen, durchzählen, die Menge notieren und wieder
ins Regal
zurückstellen.
Auch wenn das Zählen auf Dauer etwas eintönig werden kann, haben die drei Schülerinnen des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) ihren Spaß. „Und es gibt einen guten Einblick, wie es wirklich im Berufsleben ist“, sagt Michelle. Zusammen mit rund 90 anderen Zehnt- und Elftklässlern haben Michelle, Julia und Diana gestern den ganzen Vormittag lang im Rahmen des Projekttags „Wirtschaft erleben“ im Edeka-Markt in Wülfel bei der Inventur mitgeholfen. „Die Schüler sollen Erfahrungen machen, die sie im Schulalltag nicht haben“, sagt Schulleiterin Hella Kohl. Dass das aber nicht nur spaßig ist, bemerkt Julia ziemlich schnell: „Manchmal ist es ganz schön anstrengend, vor allem wenn die Waren mal etwas durcheinander stehen.“ Der halbtägige Nebenjob hat noch einen ganz anderen Effekt: Die Schüler werden bezahlt wie 400-Euro-Kräfte, die sich das Unternehmen sonst für die Inventur angeheuert hätte. Mit dem verdienten Geld wollen die Gymnasiasten den Aufenthaltsraum der Sekundarstufe II, das sogenannte Kaff, aufmöbeln. „Deshalb haben wir uns freiwillig für das Projekt gemeldet“, sagt Ceri, und Lisa ergänzt: „Wir tun etwas dafür, um unser Kaff zu erneuern.“ Das ist auch bitter nötig: Das Mobiliar, das vor allem aus Spenden zusammengetragen wurde, ist ziemlich in die Jahre gekommen. Mit den etwa 3000 Euro, die bei der Inventur zusammenkommen, wollen die Schüler neue Tische und Sofas anschaffen. „Und wir hoffen, dass die Stadt einen neuen Fußboden beisteuert“, sagt Kohl. Die Idee hatte Marktleiter Klaus-Dieter Hippauf. An seinem ehemaligen Arbeitsort Bad Nenndorf verdienen Schüler schon seit drei Jahren Geld für ihre Schule dazu. Auch am EKG soll es weitergehen: Gestern waren erste Ideen für weitere Kooperationen im Gespräch. |
Schulleiterin: Das EKG ist verwohntStadt ersetzt am Gymnasium nach und nach das Mobiliar und renoviert - Rektorin sieht weiteren Handlungsbedarf![]() Im Erich Kästner-Gymnasium legt die Firma Siemens in den Ferien neue Kabel. Auch einige Reparaturen stehen an. Möglichst bald wünscht sich Schulleiterin Hella Kohl eine Grundsanierung. VON SANDRA SCHÜTTE LAATZEN-MITTE.
Wasserflecken an einigen Decken, mit scharz-gelben Aufklebern
notdürftig geflickte Risse im Bodenbelag, Mobiliar aus den
siebziger Jahren und verdreckte Teppiche: "Verwohnt" nennt
Schulleiterin Hella Kohl die Einrichtung des Erich Kästner
Gymnasiums (EKG). Die Rektorin ist froh, dass die Stadt in etlichen
Räumen nach un nach bereits neue Tische und Stühle
aufgestellt hat. Auf Dauer wünscht sich Kohl aber eine
Grundsanierung der von 1978 bis 1980 gebauten Schule.
Momentan werden im Verwaltungstrakt in einigen Räumen Decken erneuert. Auf dem Außengelände wird die Feuerwehrzufahrt instand gesetzt. Mitarbeiter der Rima Siemens legen zudem im A-, B-, C- und D-Trakt sowie in der Mensa und im Forum neue Internetleitungen. 50000 Euro nimmt die Stadt dafür indie Hand, sagt Holger Thiel, Teamleiter Bildung und Sport. Auf lange Sicht sieht die Rektorin trotz der schrittweisen Erneuterung weiteren Handlungsbedarf. Zum Beispiel, was die Teppichböden in den Räumen und die Metallwände im Gebäude angeht. "Die Bausubstanz ist gut", sagt der Erste Stadtrat Arne Schneider. Beim Bau des Schulzentrums seien hochwertige Materialien verwendet worden. Auch die Möbel hätten bis jetzt "gut gehalten". 41 Millionen D-Mark habe der Bau seianerzeit gekostet, sagt Thiel. Was die Teppichböden angeht, sei bereits mit verschiedenen Materialien experimentiert worden, sagt Schneider. Bei einem Linoleumbelag sei die Akustik aber deutlich schlechter. Und ob die Blechwände einfach durch Mauerwerk zu ersetzen seien, müsse erst von einem externen FAchmann geprüft werden, sagt Thiel. 2012 könnte ein 500000 Euro teures Gutachten in Auftrag gegeben werden, um Raumakustik und Statik am EKG zu untersuchen. MIt einem Sanierungsbeginn rechntet Schneider "frühestens 2013" - wenn überhaupt. Denn auch andere Schulen hätten Bedarf. In der Grundschule Alte Rathausstraße etwa müssten Duschen erneuert werden, in der Grundschule Pestalozzistraße die Toiletten. Nun ist auch noch die Sporthalle Im Langen Feld gsperrt. |
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 18.10.2011
ARBEITSGEMEINSCHAFT AM ERICH
KÄSTNER-GYMNASIUM
Im EKG wird's jetzt japanischSchule bietet eine Arbeitsgemeinschaft über das Land der aufgehenden Sonne an Am
Erich Kästner-Gymnasium beschäftigen sich die
Schüler
mit japanischen Sitten und Gebräuchen und lernen die Schrift
kennen.VON DANIEL JUNKER LAATZEN-MITTE.
Vorsichtig
schwingt Arina den breiten Pinsel über das Blatt. "So richtig
gefällt mir das noch nicht", sagt die 13-Jährige, als
sie
ihren Namen in der japanischen Zwei-Silben-Schrift Hiragana auf Papier
bringen will. Mit jedem neuen Versuch gelingen ihr die Schriftzeichen
aber immer besser.
In diesem Schuljahr bietet das Erich Kästner-Gymnasium erstmals eine Arbeitsgemeinschaft zum Thema Japan an. Unter der Leitung von Susanne Schieble lernen die Jungen und Mädchen das Land der aufgehenden Sonne näher kennen. Dabei werfen die Schüler einen Blick auf Land und Leute sowie Sitten und Gebräuche. Auch die verschiedenen Schriften sind Teil des Seminars, das das Gymnasium jetzt erst einmal wöchentlich anbietet. "Katakana ist eher die Männerschrift", erklärt Schieble. "Die Zeichen sind etwas zackiger als die Schrift Hiragana, die eher von Frauen benutzt wird." Nachdem die Schüler gelernt haben, wie man den Pinsel über dem Blatt ansetzt, versuchen sie, ihre Namen selbst in Hiragana und Katakana aufs Papier zu bringen. Dass es gar nicht so leicht ist, das Schreibgerät in japanischer Tradition elegant über das Blatt zu führen, merken die Schüler schnell. Mit dem Angebot will Schieble das Interesse an dem fernen Land bei ihren Schülern schüren. "Durch die Katastrophe im April haben sie geografisch gesehen schon gewisse Vorstellungen von Japan", sagt die freie Dozentin, die auch in der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Hannover aktiv ist. Im Laufe des Jahres werden die Schüler aber auch an die japanische Kultur und Geschicht herangeführt: Auf dem Plan stehen Exkurse in die japanische Ästhetik, zudem sollen die Jungen und Mädchen auch einige Traditionen kennenlernen. So ist die Arbeitsgemeinschaft am 2. November bei einer Teezeremonie im Stadtpark Hannover dabei, bei der eine japanische Teemeisterin die Jugendlichen in die Hintergründe dieser Tradition einführt. "Die Schüler können ihren Tee dann selbst schlagen", sagt Schieble. Zudem werden die Schüler Origami falten, Sushi selbst herstellen und Haikus - traditionelle japanische Gedichte - verfassen. ![]() Konflikte von Vornherein vermeidenDie Schüler erfahren beim Aikido mehr über das Zusammenspiel von Körper und GeistMit einer gehörigen Portion Respekt tritt der neunjährige Ferdinand dem größeren und schwereren Franz Renz entgegen. Als dieser einen Angriff simuliert, packt Ferdinand den erwachsenen Mann aber beherzt am Handgelenk und dreht es gegen den Körper: Schon rollt Renz nach einem gewaltigen Überschlag über den mit Matten ausgelegten Boden. Die Schüler des Erich Kästner-Gymnasiums lernen nicht nur Japan kennen, in einer zweiten AG werden 40 Jungen und Mädchen in diesem Schuljahr auch in Aikido eingeführt. Einerseits geht es dabei um die traditionellen Riten dieser defensiven japanischen Kampfkunst, andererseits sollen die Schüler lernen, sich in Gefahrensituationen möglichst gewaltfrei zu verteidigen. Einmal wöchentlich kommen die Jungen und Mädchen unter der Leitung des Trainers und Hochschulprofessors Franz Renz im Gymnastikraum der Schule zusammen. Renz betrachtet das aikidotypische Zusammenspiel von Geist und Körper als gutes Mittel zur Gewaltprävention. "Es geht absolut darum, Konflikten von Vornherein aus dem Weg zu gehen", sagt der Träger von zwei schwarzen Gürteln. Aikido schule daher auch die Sozialkompetenz. "Die meisten machen den Fehler, auf einen Angreifer zuzugehen", sagt er. "Ausweichen ist aber der bessere Weg." Renz, der hauptberuflich als Chemieprofessor an der Leibniz-Universität Hannover arbeitet, betrachtet die Sportart zudem als angewandte Naturwissenschaft: "Wenn ich eine Dehnung mache, kann ich gleich erklären, wie und warum das funktioniert", sagt er. Die Schüler lernen physikalische Phänomene wie die Hebelgesetze, Energie- und Kraftübertragung und Impulserhaltung in der Praxis kennen. "Wenn der Arm um etwa 90 Grad angewinkelt ist, funktioniert die Hebelwirkung am besten, um jemanden zu Fall zu bringen", erklärt Renz seinen Schülern. Es ist das erste Mal, dass Japan-Kenner Renz eine solche AG für Schüler in der Region Hannover anbietet. EKG-Lehrerin Beate Brase freut sich darüber, dass sie den vielseitigen Experten für ihre Schule gewinnen konnte. Auch bei Schülern kommt der Kursus gut an. "Die Anmeldezahlen sind enorm", sagt Brase. |
Die Autorin Sigrid Zeevaert liest im Erich
Kästner-Gymnasium |
EKG-Tüftler sind ausgezeichnetSchüler erhalten für Weltraum-Hotel-Entwurf Publikumspreis bei Ideen-Flug-Wettbewerb![]() VON JOHANNES DORNDORF LAATZEN-MITTE/BREMEN.
Das Erich
Kästner-Gymnasium mausert sich zur naturwissenschaftlichen
Tüftlerwerkstatt. Fünf Schüler des
Gymnasiums haben
jetzt gleich zwei Preise bei zwei Wettbewerben eingeheimst.
Für
das Modell eines Weltraumhotels bekamen sie den Publikumspreis beim
Schülerwettbewerb Ideen-Flug – und auch ein selbst
konstruierter Papierflieger flog am weitesten.
Bereits am vergangenen Mittwoch fuhren die jungen Tüftler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Beate Brase zum Luft- und Raumfahrtkongress in Bremen. Dort nahmen sie den Preis der Jugendzeitschrift Spiesser entgegen, die gemeinsam mit dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS den Wettbewerb Ideen-Flug ausgeschrieben hatten. 30 Schülerteams bewarben sich bundesweit. Am Ende lagen die Laatzener bei einer Internetabstimmung in der Gunst des Publikums am höchsten. Entworfen haben die Sechstklässler das „Hotel Spacer“. Das Weltraumhotel verfügt über ein klassisches Restaurant und Schlafbereiche, aber auch über einen Pool, einen Zoo mit außerirdischen Tieren sowie Rutsche und Trampolin. Für Strom sorgen Zitronenbatterien und Solarkraft, angetrieben wird die Station mit Wasserstoff. Eine Raumkapsel transportiert Lebensmittel und Bewohner zum Hotel. Und nicht nur dies: „Der Kreuzer fliegt, je nach Wunsch, einen Planeten oder Mond an, der in unserer Milchstraße liegt“, heißt es im Hotelprospekt – und weiter: „Für Sonderwünsche sind der Kapitän und seine Mannschaft auch gerne mal offen, wie zum Beispiel für einen Flug zur Andromeda-Galaxie“. Die Schüler haben das Ganze im Modell nachgebaut – und stellen es nun im Internet per Video vor. Der Film, für den Kameramann Henning und das übrige Team 16 Anläufe gebraucht haben, ist unter der Adresse http://www.spiesser.de/taxonomy /term/2594 einzusehen. Beim Kongress in Bremen holte das Laatzener Schülerquintett nicht nur den Ideen-Preis ab, sondern wurden auch gleich für den Papierfliegerwettbewerb nachnominiert. „Sie konstruierten den ultimativen Papierflieger, der am weitesten fliegen konnte“, berichtet Brase. |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 27.08.2011/02.09.2011![]() Experimentieren und staunen (27.08.2011)Schüler und Auszubildende aus Laatzen und Pattensen stellen bei der Ideen-Expo ausVON SIGRID KRINGS Wenn heute zum dritten Mal die Ideen-Expo auf dem Messegelände Hannover beginnt, sind etliche Schüler und Auszubildende aus Laatzen und Pattensen als Aussteller mit von der Partie. LAATZEN/PATTENSEN.
Rund 20
Jungen und Mädchen aus dem Laatzener Erich
Kästner-Gymnasium
sind gemeinsam mit Schülern aus zwei hannoverschen und einer
Garbsener Schule mit dem Projekt HannoverGen an Stand 415 im Pavillon
der Ideen vertreten. 27 Schüler der KGS Pattensen
erklären
den Besuchern an ihrem Messestand 433 im Ideenpavillon den
Versuchszirkel „Gift im Biss“. Den Stand 401 von
Siemens
mit verschiedenen Exponaten aus der Industrie-, Energie- und
Medizintechnik betreuen mehr als 40 Lehrlinge des Unternehmensstandorts
in Laatzen.
„Das Interesse der Bevölkerung an HannoverGen ist riesig“, sagt Bio- und Englischlehrerin Hendrika van Waveren, die im Erich Kästner-Gymnasium für das Projekt zuständig ist, begeistert. Deswegen sei es schon zum zweiten Mal auf der Ideen-Expo, dieses Mal habe man sogar noch mehr Platz zur Verfügung als vor zwei Jahren. Besucher können unter dem Titel „DNA-Check bei Tomate, Erdbeere, Kiwi & Co.“ in einfachen Versuchen herausfinden, wie Desoxyribonukleinsäure (DNA) aus Obst und Gemüse gelöst und nachgewiesen werden kann. Die Pattenser Schüler erklären Interessierten mithilfe ihrer Versuchsanordnung, wie sich Lebensmittel auf ihren Gehalt an Kohlehydraten, Fett und Zucker prüfen lassen. „Die Schüler sind während der gesamten Messezeit im Schichtdienst vor Ort“, sagt Chemielehrer und Projektbetreuer Jürgen Steffenhag zufrieden. Auch am Wochenende seien die Neunt- und Siebtklässler, die sich lange auf die Ideen-Expo vorbereitet hätten, jeweils vier Stunden täglich im Einsatz. Schnell die DNA nachweisen (02.09.2011)Schüler und Azubis aus Laatzen und Pattensen stellen bei der Ideen-Expo Versuche ausVON SIGRID KRINGS Pattensen/Laatzen. „Mal gucken, ob im Ketchup wirklich Zucker drin ist“, sagt Reglindis Plasch und saugt ein wenig rotes Mus mit einer kleinen Pipette auf. Vor den Augen eine schützende Plastikbrille, die Hände in Einmalhandschuhe verpackt, lässt sie das Ketchup in ein mit Säure gefülltes Glasröhrchen gleiten. „Und jetzt?“, fragt sie. Viktoria und Maxi helfen weiter. Die beiden Mädchen besuchen die achte Klasse der Ernst-Reuter-Schule (KGS Pattensen). Sie haben das Experiment mit dem lustigen Namen Zuckerbunt, das einer von insgesamt fünf Versuchen der KGS auf der Ideen-Expo ist, gemeinsam mit 29 Mitschülern entwickelt. Und sie sind stolz darauf, es in diesem Umfeld zu präsentieren. Einen Besuch wert ist auch der Stand des Projekts HannoverGen, der von Schülern des Laatzener Erich Kästner-Gymnasiums gemeinsam mit zwei hannoverschen und einer Garbsener Schule betreut wird. Dort ist Matschen angesagt: „Banane und Erdbeere gehen am Besten“, erklärt die 17-jährige Mira Wotschke, die gemeinsam mit einigen Mitschülern an zwei Tagen für den reibungslosen Ablauf am Stand zuständig war. In zerdrückten Früchten wird mithilfe von Alkohol, Spülmittel, Salz und Fleckenteufel die DNA nachgewiesen. Am Stand von Siemens zeigen mehr als 40 Auszubildende des Unternehmensstandorts in Laatzen anschaulich neueste Entwicklungen aus der Energie-, Industrie- und Medizintechnik. Die Ideen-Expo ist noch bis Sonntag, 4. September, täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Das Veranstaltungsgelände befindet sich auf der Expo Plaza und in der Messehalle 9. |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 24.08.2011STADTINDIANERAußenbereich soll Pausen bereichern Wenige Stunden nach der Übergabe des
neuen Medienraums (Anmerkung:
der Oberschule im EKS)
wurde gestern der neue Außenbereich an der Mensa
eröffnet.
Gemeinsam mit Frank Diederich vom Architekturbüro Strate
entfernte
Bürgermeister Thomas Prinz die riesigen Planen. Darunter waren
drei Schächte versteckt, die das Gebäude mit
Frischluft
versorgen und jetzt mit Federn aus Metall verziert sind: "Thema der
Außenanlage sind die Stadtindianer von Erich
Kästner", sagt
Diederich.Außer den Schächten prägen zwei Tische samt Sitzgelegenheiten den neuen Außenbereich. Die Sitze wurden von acht Schülern bunt bemalt. Einen der Tische hat der Förderverein des Gymnasiums für run 1200 Euro gespendet. "Es ist schön, wenn die Schüler die Möglichkeit haben, sich in ihren Pausen draußen hinzusetzen", sagt die Vorsitzende Heike Irmler. Die Schüler waren an den Planungen beteiligt: "Wir haben über die Entwürfe diskutiert und geagt, was uns gefällt und was nicht", dagt Minh Ho, die Mitglied der Arbeitsgruppe war. mim Sind zufrieden: Bauleiter Björn Hemmelskamp (von links), Architekt Carsten Strate, Schülerin Minh Ho und Architekt Frank Diederich. Mommertz |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 11.08.2011Die neue Rektorin will das Profil der Schule schärfenHella Kohl wechselt von der Albert-Einstein-Schule ans EKG![]() VON SANDRA SCHÜTTE LAATZEN-MITTE. Es
gab Jahre, da
wäre ein Wechsel von der Albert-Einstein-Schule (AES) ans
Erich
Kästner-Gymnasium (EKG) undenkbar gewesen. Ihr habe aber noch
niemand gesagt, dass sie jetzt zum „Gegner“
überlaufe,
sagt Hella Kohl. Die 57-Jährige war elf Jahre Leiterin des
Gymnasialzweigs an der AES, seit dem 1. August ist die Hannoveranerin
die neue Rektorin am EKG. Erste Gratulantin sei AES-Rektorin Renate
Kruse gewesen und auch das neue Kollegium habe sie gut aufgenommen. Die
Kooperation zwischen KGS und Gymnasium will Kohl in Zukunft noch
verstärken.
„Wir brauchen eine engere Zusammenarbeit“, betont die Nachfolgerin von Hans-Ulrich Becker. Die Oberstufe am EKG sei zu klein, die Schüler sollen aber die Wahlmöglichkeiten haben, die sie brauchen. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sei auf beiden Seiten vorhanden, sagt Kohl und verweist auf den Kooperationsvertrag. Auch am EKG selbst gibt es noch Baustellen. Das bezieht sich nicht nur auf Kohls Büro, das noch renoviert wird. Während Vorgänger Becker 33 Jahre lang von Zimmer 007 aus die Schule leitete, hat sich die neue Rektorin für Zimmer 011 entschieden, ein Zeichen für den Neuanfang. Das EKG soll „kein Einkaufsladen sein, in dem man alles bekommt“, hat sich die Mutter eines 29-jährigen Sohnes vorgenommen. Vielmehr will sie Schwerpunkte setzen und das Profil des Gymnasiums schärfen, zum Beispiel im Bereich Sprachen. „Eine Europaschule wäre eine tolle Sache“, sagt die Deutsch- und Geschichtslehrerin, die in Hannover studiert und vor dem Wechsel an die AES sechs Jahre lang an der KGS Hemmingen gearbeitet hat. „Ich bin aber nicht die Chefin, die anordnet“, sagt Kohl, die einen Führungsstil mit einer flachen Hierarchie bevorzugt und auf Kommunikation setzt. Demnächst will sie viele Gespräche führen – mit Eltern, Schülern und natürlich dem Kollegium, um unter anderem die Unterrichtsqualität zu verbessern. Sie will zuhören und erste Gedanken entwickeln, wo Ansätze zur Veränderung sind. „Eine Neuentwicklung ist nötig“, sagt Kohl, die schon bei ihrer Vorstellung eine „Aufbruchstimmung“ im Kollegium gespürt hat. Sie wolle die Rohdiamanten finden, schleifen und das EKG zu einem „Schmuckstück“ machen. |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 07.07.2011Becker geht nach 33 JahrenEKG-Schulleiter wird verabschiedet![]() VON SANDRA SCHÜTTE LAATZEN-MITTE.
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Abiturienten hat Hans-Ulrich Becker in seiner Zeit am Erich
Kästner-Gymnasium (EKG) aus dem Schulleben entlassen
–
gestern hatte der 64-Jährige selbst seinen letzten offiziellen
Schultag. Nach 33 Jahren geht der Laatzener in den Ruhestand. Das
Kollegium verabschiedete Becker in der Mensa, für die der
Schulleiter lange Jahre gekämpft hatte und die am 11. Mai
eröffnet wurde.
Was die Mensa angeht, sei er „penetrant geblieben“, sagte Becker in seiner Abschiedsrede. Die fiel recht kurz aus, und auch die Kollegen hatte er im Vorfeld gebeten, nicht allzu lange zu sprechen. Ohne ein paar Worte wollten die Lehrer ihren Schulleiter aber nicht ziehen lassen. „Sie haben das EKG geprägt“, sagte Stellvertreterin Anneliese Schmidt. Seit 1978 ist Becker am EKG tätig, damit gehört er zu den Gründern. Die neue Mensa sei „sein Kind“, sagte die Konrektorin. Ansonsten sei er als Mathematiklehrer ein „Mann der Zahlen“ gewesen, dabei sei der Praxisbezug EKG-Schulleiter wird verabschiedet in seinem Unterricht nie zu kurz gekommen. Was die Organisation angeht, habe Becker auch für schwierige Fälle immer die richtige Lösung gefunden, lobte Schmidt. Das mag mit der Nummer seines Büros zu tun haben – 007. Die Zeit bis zum 31. Juli, seinem letzten Arbeitstag, wird Becker nutzen, sein Zimmer aufzuräumen und noch einige Dinge zu erledigen. Danach bleibt dem Vater einer Tochter und eines Sohnes mehr Zeit für die zweijährige Enkelin Liv-Greta. Und für das Reisen mit seiner Frau – nach Spanien, in die USA, nach China und vielleicht nach Australien will erfliegen. „Endlich muss ich nicht mehr in den Ferien Urlaub machen“, sagt Becker, der sich zunächst entspannen will, schließlich klingelt der Wecker ab August nicht mehr um 7 Uhr. Am EKG war es zeitweise alles andere als ruhig. Nachdem er nach dem Studium zunächst am Kaiser-Wilhelm-und Ratsgymnasium in Hannover und zwei Jahre in Mellendorf Lehrer war, kam der gebürtige Uelzener nach Laatzen. Vorerst an die KGS, wo er in den zehnten Klassen des Gymnasiums und den KGS-Schulzweigen Mathematik, Erdkunde, Sozialkunde und Geschichte unterrichtete. 1978 ging Becker ans EKG und war jahrelang stellvertretender Schulleiter. 2003 wurde er Vertreter im Amt, bevor er 2005 offiziell zum Schulleiter ernannt wurde. Zeitweise fehlten aber die Konrektoren. „Ich saß auf zwei Stellen“, sagte Becker. Der größte Einschnitt sei die zunehmende Eigenverantwortlichkeit der Schulen gewesen. Die Ganztagsschule hätte sich Becker verpflichtend statt offen gewünscht. |
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 29.06.2011
Macher des Spargels holen vier gute PlatzierungenDas Team überzeugt im Schülerzeitungswettbewerb des SpiegelsVON JULIA OSTERWALD LAATZEN-MITTE.
Nachdem der
Spargel, die Schülerzeitung des Erich
Kästner-Gymnasiums
(EKG), gerade erst beim Schülerzeitungswettbewerb der
Länder
einen Sonderpreis bekommen hat, gab es jetzt vom Magazin Spiegel
weiteres Lob in Form von besten Platzierungen: Im
Schülerzeitungswettbewerb des Spiegels, der jededes Jahr die
besten jungen Blattmacher auszeichnet, erreichte das Redaktionsteam
drei zweite und einen dritten Platz.
In insgesamt sieben Kategorien und zu einem Sonderthema begutachteten die Juroren Hefte und Beiträge. In den Kategorien Heftinhalt und Titelblatt belegte das Redaktionsteam des Spargels den zweiten und in der Kategorie Foto den dritten Platz. Außerdem wurden die Schüler zweiter Sieger im Gesamtvergleich - das ist die beste Platzierung, die die Laatzender in diesem Wettbewerb bisher erreicht haben. Gemeinsam mit 60 anderen Nachwuchsjournalisten und 20 Schülerzeitungsredaktionen waren die Spargel-Macher am Montag un Dienstag zu Gast in der Hamburger Redaktion des Spiegels. Dort
bekamen sie ihre Preise überreicht, das Magzin hatte zudem ein
Rahmenprogramm unter anderem mit verchiedenen Workshops sowie
einer Hafenrundfahrt organisiert."Die Schüler haben viel gelernt und haben sich für das kommende Jahr einen Sieg vorgenommen", sagte Lehrer Thomas Göhmann, der die Rdaktion betreut. Dafür hätten die Schüler schon Ideen. Bereits zum 15. Mal hatte die Spiegel-Chefredaktion in diesem Jahr den Schülerzeitungswettbewerb ausgelobt. |
![]() Wurden Beste ihres Jahrgangs:
Mareijke Mariak (von links) mit einem Notendurchschnitt von 1,0 und
Lika Drakhlis sowie Christopher Werlein mit je einem Durchschnitt von 1,1. Schöne Zeit auf der LeinwandMit einer Liebeserklärung verabschieden sich 85 Abiturienten des EKG ins Leben85 von 88 Abiturienten des Erich-Kästner-Gymnasiums haben ihre Prüfungen bestanden. Gestern erhielten sie ihre Zeugnisse und verabschiedeten sich mit einer Liebeserklärung an die Schule. VON JULIA OSTERWALD LAATZEN-MITTE. 85
Gesichter
strahlen, als Schulleiter Hans-Ulrich Becker gestern in der Aula des
Erich Kästner-Gymnasiums die Zeugnisse für den
diesjährigen Abiturjahrgang ausgibt. Auf 55 Mädchen
und 30
Jungen wartet nach erfolgreich absolvierten Prüfungen jetzt
das
Leben nach der Schule.
Situationsbedingt ist der Blick geteilt: Er geht nach vorne in eine Zukunft voller Möglichkeiten, aber auch Unwägbarkeiten. „Wie geht es weiter? Wohin führt der Weg?“, fassen Carina Bukowski, Martin Kokot und Schülersprecherin Katharina Piel stellvertretend für ihre Mitschüler die Fragen zusammen, die vermutlich allen durch den Kopf gehen. An diesem Vormittag wird aber vor allem auf die schönen Momente der vergangenen sieben Jahre zurückgeschaut. Per Beamer werden Bilder von gemeinsamen Jahrgangs- und Abiturfahrten auf eine große Leinwand projiziert. Sie zeugen von der guten Stimmung unter den Schülern: In Bulgarien, London, Norwegen und Potsdam sowie im Rahmen einer Mottowoche, in der sich die Schüler in schräge Kostüme geworfen hatten. Zu den Bildern läuft Howard Carpendales „Ti amo“, ein anderer Titel beschwört die „wunderbaren Jahre“. Ausdrücklich danken die Schüler ihren Lehrern, mit denen im Laufe der Zeit „eine sehr persönliche Atmosphäre“ entstanden sei. Allen Diskussionen um Sinn und Unsinn des Doppelabiturs zum Trotz haben die Abiturienten in diesem Jahr nicht schlechter abgeschnitten als im vergangenen: 2010 lag der Gesamtdurchschnitt bei 2,51, in diesem Jahr liegt er bei 2,41. „Das sind völlig normale Schwankungen“, sagt Schulleiter Becker. Im internen Vergleich habe der jüngere Jahrgang sogar besser abgeschnitten als der ältere. Unter den acht Schülern mit den besten Abiturnoten sind sechs Mädchen. Einen Durchschnitt von 1,0 hat als Einzige eine Schülerin: Marejke Mariak. „Auch das ist eine normale Schwankung“, sagt Becker. „Zumal zwei Drittel des Jahrgangs Mädchen sind.“ Für den Schulleiter war es die einunddreißigste und letzte Verabschiedung seiner Laufbahn. Im Juli geht er nach 40 Jahren Schuldienst in Pension. |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 24.06.2011Im EKG biegen sich die KörperBeim Talentschuppen zeigen die Gymnasiasten ihrem Publikum, was alles in ihnen steckt![]() Beim dritten Talentschuppen haben am Mittwochabend Schüler des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) ihr Publikum mit Gesang, Akrobatik und Tanz in den Bann gezogen. VON DANIEL JUNKER LAATZEN-MITTE. Um
kurz vor 19
Uhr steigt die Stimmung im Erich Kästner-Schulzentrum. Das
Forum
ist voll besetzt. Einige Besucher finden schon vor Beginn der
Veranstaltung keine Sitzplätze mehr. Gespannt warten
Schüler,
Eltern und Lehrer auf das Bühnenprogramm –
schließlich
wollen alle sehen, was ihre Mitschüler und Freunde alles auf
dem
Kasten haben. Und das ist so einiges.
Einige Besucher sind schon aus dem Häuschen, als Nicole und Karina als Erste des Abends mit ihrem Hip-Hop-Tanz über die Bühne wirbeln. Nach diesem stimmigen Auftakt ist es für Andreas und Michael gar nicht so einfach, wieder Ruhe im Saal einkehren zu lassen. Doch mit Franz Schuberts „Moments Musicaux“, das die beiden als Duo auf dem Piano präsentieren, ziehen sie das Publikum schnell in ihren Bann. Irem ist die erste und einzige Interpretin des Abends, die nur mit einem Text arbeitet. „Es ist das erste Mal, dass sie vor einem so großen Publikum auftritt“, kündigen die Moderatoren Anna-Lena Senk und Milan Wülfing an. Das selbst verfasste Gedicht über einen Vampir trägt Irem zwar aufgeregt, aber dennoch mit Bravour vor. Anna Lisa setzt wenig später auf vollen Körpereinsatz – und der Titel „Lisa?s Crazy Sport“ passt ganz und gar zu ihrer Vorstellung. Mit kräftiger Körperspannung und einer Menge Freude löst die Fünftklässlerin Jubelstürme beim Publikum aus. Tosenden Applaus erntet auch Überraschungsgast Michelle, die zu heißen Samba-Rhythmen nicht nur über die Bühne, sondern auch durch die Zuschauerreihen wirbelt. Nach eineinhalb Stunden und 15 Programmpunkten ist dann wohl allen im Saal klar, dass die Gymnasiasten neben ihren schulischen Leistungen noch einiges zu bieten haben. Der Talentschuppen bietet den Schülern bei der dritten Auflage erneut einen würdigen Rahmen, sich einmal ganz anders als gewohnt zu präsentieren. Nur eines störte ein wenig: Bei künftigen Veranstaltungen sollten die Organisatoren darauf achten, dass die Interpreten auf dem Weg zur Bühne nicht ständig durchs Forum laufen müssen. Schließlich stören sie damit die Darbietungen ihrer Mitschüler. |
Spargel für Recherche geehrtEKG-Redaktion bekommt Sonderpreis beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder![]() LAATZEN/BERLIN.
Der Spargel,
die Schülerzeitung des Erich Kästner-Gymnasiums, ist
erneut
ausgezeichnet worden. Beim Schülerzeitungswettbewerb der
Länder 2011 erhielten die Macher den Sonderpreis
„Tiefgründige Recherche“ der Landesanstalt
für
Medien Nordrhein-Westfalen.
In der Gesamtwertung kam der Spargel diesmal zwar nicht unter die ersten drei – enttäuscht war die Redaktion aber keineswegs – im Gegenteil: „Wir freuen uns darüber ganz besonders“, sagte Lisa Haase vom Spargel-Team gestern nach der Preisverleihung im Bundesrat. Tatsächlich habe die Redaktion für die prämierte Ausgabe, die sich mit dem Thema Zukunft befasst, extrem viel Aufwand getrieben. Das erkannte auch die Jury an: „Pluralität der Standpunkte und Perspektiven, Transparenz der Positionen, Sorgfalt in der Nachprüfung von Fakten“ bescheinigten die Juroren den Machern der Augabe „Welt 2050 – die Zukunft in unseren Händen“. Für die Laatzener Delegation, zu der neben Lisa Haase auch die Spargel-Redakteure Luisa Oelmann, Claudia Noack und Felix-Thiel zählten, hat sich der Abstecher nach Berlin doppelt gelohnt. Am Sonnabend machten die Schüler eine Tour durch das politische Berlin einschließlich einem Besuch der ZDP-Hauptstadtstudios, am Sonntag gab es unter anderem einen Workshop über Musikjournalismus. Und neben der Urkunde gab es ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, mit dem die Redakteure die Ausstattung verbessern wollen. Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Jugendpresse Deutschland. Schon jetzt steht fest, dass es nicht die einzige Ehrung 2011 bleiben wird. Wie das Spargel-Team verrät, geht es am nächsten Montag beim Schülerzeitungswettbewerb des Spiegel in Hamburg weiter. Schon jetzt stehe fest, dass die Laatzener Zeitung es unter die ersten Drei geschafft habe. |
Schülerinnen des EKG sind erfolgreich Zwei Klassen holen den
Landesmeistertitel VON JULIA OSTERWALD LAATZEN-MITTE. Die
Urkunden,
die die acht Schülerinnen vom Erich-Kästner-Gymnasium
gestern
Morgen von Bürgermeister Thomas Prinz bekommen haben, haben
sie
wahrlich verdient: In zwei Wettkampfklassen haben die Mädchen
die
Landesmeisterschaft im Geräteturnen gewonnen.
Die "Kleinen", das heißt die Zehn- bis Zwölfjährigen, durften für fünf Tage sogar zum Bundesentscheid nach Berlin fahren. Dort erreichten sie den achten Platz. Für die vier "Großen" wurde aus der Reise in die Hauptstadt in diesem Jahr leider nichts: "Es gab nicht genug Herausforderer, also Meister aus ,den anderen Bundesländern", sagte Lehrerin Bettina Schmans. Die Lehrerin hatte vor sechs Jahren die Idee, die Schüler im Geräteturnen zu fördern und ihnen zu ermöglichen, an Wettkämpfen teilzunehmen. Dazu hatte sie eine Arbeitsgemeinschaft (AG) zusätzlich zum regulären Unterricht ins Leben gerufen, die seit zwei Jahren von einer ehemaligen Schülerin und Tumerin sowie einer der älteren Schülerin betreut wird. Dass diese Initiative aufgegangen ist, zeigen die sportlichen Erfolge der Mädchen. |
Laatzener Schüler lernen die Natur spielerisch kennen Waldaktionstag im
Wisentgehege in SpringeSPRINGE/LAATZEN.
„Geweihe
haben bei Rehen nur die Jungs“, erklärt Moritz den
anderen
Laatzener Jungen und Mädchen und hält sich ein Geweih
an den
Kopf. Der Elfjährige ist einer von 53 Schülern aus
den
fünften Klassen des Erich Kästner-Schulzentrums, die
gestern
das Wisentgehege in Springe besucht haben. Beim sogenannten
Waldaktionstag standen die Themen Natur und Umweltschutz im
Mittelpunkt.
„Viele Kinder verbringen heutzutage mehr Zeit vor dem Computer als draußen“, sagte Realschulleiter Oliver Brandt. Häufig seien die Kinder noch nicht einmal imstande, länger als einen Kilometer zu laufen. Beim Quiz im Wald war nicht nur Ausdauer, sondern auch Grundwissen über die Natur gefragt: An unterschiedlichen Waldstationen schätzten die Schüler von Gymnasium und Realschule unter anderem das Gewicht eines Geweihs, bestimmten das Verfallsdatum von Müll und lernten, Giftpilze zu erkennen. „Es ist wichtig, dass die Kinder die Natur spielerisch kennenlernen“, sagte Cornelia Tripke, leitende Waldpädagogin im Wisentgehege.kap |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.05.2011![]() Kein Provisorium mehr: Erich Kästner-Schule eröffnet die neue Mensa Laatzen-Mitte. LAATZEN-MITTE.
„Das ist
ja riesig“, hört man gleich mehrere Schüler
raunen, als
sie die neue Mensa im Erich Kästner-Schulzentrum betreten,
und:
„Das sieht ja richtig schön aus.“ Kein
Zweifel: der
neue Anbau kommt bei den Jugendlichen gut an. „Die Mensa ist
viel
besser als die alte, da hatte man immer Platzprobleme“,
bestätigt der 13-jährige Christoph, als er sich im
neuen
Gebäude umschaut. „Früher musste man immer
losstürmen, um noch einen Platz zu bekommen.“
Seit gestern ist das Geschichte: Den provisorischen Speisesaal, den die Schule 2006 notdürftig in der Aula eingerichtet hatte, können die Schüler nun links liegen lassen. Am Vormittag gaben Bürgermeister Thomas Prinz, Hans-Ulrich Becker, Leiter des Gymnasiums, und Realschulleiter Oliver Brandt den Anbau frei. Erster in der Schlange war Kushtrim (12), der sich für eine Portion Calamares entschied. Passend zum Namen der Schülerzeitung Der Spargel gaben die Mitarbeiter der Dorff-Küche, die die Küche betreibt, auch Spargelcremesuppe aus. dj/Weiter auf Seite 3
Fortsetzung
von Seite 1: Schüler loben den Anbau am
Schulzentrum |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 09.05.2011Turnen: Jugend trainiert für OlympiaVON DORIS MÜNNEKHOFF332
Schulmannschaften aus 16
Bundesländern sind zum Frühjahrsfinale des
Schulsportwettkampfes Jugend trainiert für Olympia nach Berlin
gereist. Neben Geräteturnen standen auch die Finals in den
Sportarten Badminton, Basketball, Handball, Tischtennis und Volleyball
auf dem Programm.
Gleich am ersten Finaltag musste die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen im Wettkampf II (Jahrgänge 1996 bis 1999) in der Sporthalle Schöneberg an die Geräte. Das Team von Trainerin Wiebke Draht sicherte sich Silber. Anna Wienecke, Virginie ten Voorde, Lucie Gerbrecht, Henrike Fricke und Lisa Klingsporn mussten sich unter 15 Riegen lediglich dem Titelverteidiger, der Werner-Seelenbinder-Schule aus Berlin, geschlagen geben. Nach einem perfekten Wettkampf lagen sie mit 251,050 Punkten vor der niedersächsischen Mannschaft (248,150). Rang drei sicherte sich das Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe (145,700). Beste Einzelturnerin aus Hemmingen war die Bundesligaturnerin Gerbrecht mit 62,600 Zählern, gefolgt von den punktgleichen Wienecke, ten Voorde und Fricke (61,800). Klingsporn erturnte 59,000 Zähler. Gerbrecht konnte besonders am Stufenbarren und Schwebebalken die Punktrichter überzeugen und erhielt die Höchstnoten (16,000). Fricke gelang dieses Kunststück am Schwebebalken. Einen Tag später mussten die Schülerinnen des Erich-Kästner-Gymnasiums Laatzen (Hervorhebung der Homepage-Red.) ran, die von ihrer Sportlehrerin Bettina Schmans betreut wurden. Im Wettkampf IV (Jahrgänge 1998 bis 2001) war frühes Aufstehen angesagt, der erste Durchgang stand um 9 Uhr auf der Agenda. Mit 28 Ranglistenpunkten überraschten die Laatzenerinnen auf Rang sieben unter 16 Teams. Die Mädchen des Wirtemberg-Gymnasiums Stuttgart setzten sich gegen das Goethe-Gymnasium Hessen und das Landkreisgymnasium Annaberg durch. Nach 24 Jahren war erstmals wieder eine Turnriege des Erich-Käster-Gymnasiums in Berlin am Start. Damals turnte Wiebke Drath in der Riege und wurde Siebte, jetzt gehörte ihre Tochter Shania Drath zum Team. |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 26.04.2011Wechsel an der Spitze des GymnasiumsNeue Konrektorin beginnt nach den Osterferien – AES-Lehrerin ist als Nachfolgerin von Becker im GesprächVON JOHANNES DORNDORF LAATZEN-MITTE. In
der
Schulleitung des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) ist weiter
Bewegung: Nach der Konrektorin Christine Klein wird im Sommer auch
Schulleiter Hans-Ulrich Becker das Gymnasium verlassen. Für
die
Nachfolge ist ein Wechsel aus dem Kollegium der Albert-Einstein-Schule
(AES) im Gespräch.
Auf Anfrage bestätigte die Landesschulbehörde jetzt, dass die Nachfolge von Christine Klein, die die Schule im August 2010 verließ, geregelt sei: Nach den Osterferien wird Anneliese Schmidt den Posten der stellvertretenden Schulleiterin übernehmen. Die 54-Jährige ist bislang an der Humboldtschule in Hannover als Lehrerin tätig. Ihre Fächer sind Deutsch und evangelische Religion. Das
Bewerbungsverfahren für die Stelle Beckers, der in Pension
geht,
ist hingegen noch am Laufen. Aus diesem Grund macht das
zuständige
Kultusministerium noch keine Angaben zur Nachfolge. Die Stelle ist zum
Beginn des nächsten Schuljahres ausgeschrieben. Becker selbst
bestätigt lediglich, dass eine externe Bewerberin sich bereits
dem
Schulvorstand vorgestellt habe. Nach Informationen dieser Zeitung dürfte es auf eine Laatzener Lösung hinauslaufen: Demnach hat eine Kollegin der AES beste Chancen auf den Job. Die Pädagogin hat sich dem Vernehmen nach bereits dem Laatzener Schulausschuss vorgestellt und Zustimmung geerntet. Sollte der Wechsel klappen, könnte sich ein in der Stadt lange diskutiertes Ärgernis zum Besseren wenden. Das Verhältnis zwischen den beiden Schulzentren Albert Einstein und Erich Kästner gilt seit Jahren als verbesserungswürdig. Die Laatzener Ratsgremien haben sich schon mehrfach mit dem Thema befasst. Mit der in Aussicht stehenden Besetzung wäre ein kurzer Draht zwischen Gymnasium und Gesamtschule gesichert. Mit der Pensionierung von Hans-Ulrich Becker verliert die Lehrerschaft des Erich Kästner-Gymnasium ihren dienstältesten Kollegen. Der 63-Jährige ist seit 1977 Lehrer am EKG. Er war über viele Jahre hinweg stellvertretender Schulleiter, im Mai 2003 übernahm er die Nachfolge von Schulleiter Heiner Hoffmeister zunächst kommissarisch, 2005 dann offiziell. |
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| Nachtrag Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 09.03.2011
EKG-Schülerzeitung räumt weitere
Preise ab |
| Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 17.03.2011 |
| Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.03.2011 PROJEKTWOCHE AM ERICH
KÄSTNER GYMNASIUM
Volles Programm auf der Bühne![]() Was
ein lebendiges Schulleben bedeutet, konnten die Besucher des Erich
Kästner-Gymnasiums gestern erfahren. Zum Abschluss der
Projektwoche stellten etliche Schülergruppen vor, womit sie
sich
von Dienstag bis Freitag beschäftigt hatten. Michael (12)
zeigt im
Chemieraum, wie man aus Emser Salzpastillen mit Spiritus und Asche
federleichte Kohlenstoff-Schlangen macht, die
Schülerzeitschrift
Spargel warb für ihre neueste Ausgabe, Tänzer und
Musiker
trugen das Erlernte im Forum vor. Manche Famlien nutzten den Besuch als
Hilfe für die Schulwahl: „Meine Tochter hat sich
heute
für das EKG entschieden“, sagte ein beeindruckter
Vater.jd |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.03.2011Das EKG erhält für sein Genlabor den
Preis
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.03.2011
VON FABIENNE GRETSCHEL |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 11.03.2011Mensen öffnen nach den FerienBauarbeiten an Laatzener Schulen verzögern sich erneut - Es stehen noch Restarbeiten aus![]() VON JOHANNES DORNDORF LAATZEN. Die
Schüler
der Grund- und Hauptschule in Alt-Laatzen und des Erich
Kästner-Schulzentrums
in Laatzen-Mitte müssen sich weiter gedulden: Die Bauarbeiten
an den beiden
neuen Mensen ziehen sich weiter in die Länge. Als neuen
Fertigstellungstermin
nennt die Stadt Anfang Mai – nach den Osterferien.
Es geht nur noch um Restarbeiten. Der Rohbau und der größte Teil des Innenausbau sind in beiden Gebäuden nahezu fertig. Die kleineren Arbeiten, die noch anstehen, werden aber noch einige Wochen dauern, erläutert Marcus Türr, Projektleiter bei der Stadt. Im Erich Kästner-Schulzentrum sind vor allem die Tischler unterwegs. Aktuell wird die neue Bühne installiert, es fehlen unter anderem noch Tresen, Verkleidungen an den Heizungen und Fensterteile. Auch die Wärmedämmung an der Fassade steht noch aus. Der freundliche Raumeindruck stellt sich aber schon jetzt ein: Die bogenförmige Glasfassade bringt den Schülern künftig viel Licht, die hohe, schräg abfallende Decke wirkt großzügig. Bis zu 100 Schüler sollen hier künftig gleichzeitig Platz finden. Ein paar Kilometer weiter harrt die Jugendkantine der Schule an der Alten Rathausstraße ihrer Fertigstellung. „Maler, Fußbodenleger und Elektriker kümmern sich derzeit um Restarbeiten“, berichtet Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Auch Heizungs- und Sanitärarbeiten stünden teilweise noch aus. Als Architekt beauftragt wurde für beide Schulen Carsten Strate aus Alt-Laatzen. Ursprünglich hatten die Schulen viel früher fertig werden sollen – die EKS-Mensa im Oktober und die Jugendkantine im Dezember. Für Verzögerungen hätten sowohl der frühe Wintereinbruch Ende November, aber auch Probleme bei Ausschreibungen gesorgt: Offenbar hätten viele Firmen wegen des Konjunkturpakets II volle Auftragsbücher, sodass sie teilweise gar keine Angebote abgaben. Es gab aber auch Überraschungen wie unvermutete Stromkabel beim Bodenaushub. „Beim Bau im Bestand passiert so etwas“, sagt Türr |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 02.03.2011Spargel erhält Sonderpreis für RechercheLAATZEN-MITTE. Die
Schülerzeitung des Erich Kästner-Gymnasiums, Der
Spargel, hat beim
Schülerzeitungswettbewerb der Länder den Sonderpreis
„Gründliche Recherche“
erhalten. Die Spargel-Redakteure setzten sich dabei gegen 73 weitere
Schülerzeitungsredaktionen von Gymnasien durch, die sich
für die Auswahl
qualifiziert hatten. Insgesamt beworben hatten sich an dem Wettbewerb
1800
Redaktionen von Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und
Berufsschulen sowie
Gymnasien.
Ihren Sonderpreis nehmen die Laatzener im Frühjahr in Empfang. Vom 18. bis 20. Juni sind sie und weitere 26 ausgezeichnete Schülerzeitungsredaktionen aus dem Bundesgebiet nach Berlin eingeladen. Die Preisverleihung übernimmt Bundesratspräsidentin Hannelore Kraft. akö |
Ausgabe: LAATZENER WOCHE
Datum: 16.02.2011Die Idee einer MutterDas Schulbistro "Mamma mia" besteht seit zehn Jahren LAATZEN.
Das Bistro "Mamma mia" im Erich Kästner-Schulzentrum
an der
Marktstraße besteht seit zehn Jahren. Grund genug,
vergangenen
Freitag ein wenig zu feiern. Mit dabei war die Initiatorin Karin
Zentgraf-Hoppe. Sie hat damals die Idee gehabt und steht heute noch
hinter dem Verkaufstresen - obwohl ihr Kind diese Bildungseinrichtung
bereits verlassen hat.Karin Zentgraf-Hoppes Sohn war damals von der Albert-Einstein-Schule in das Erich Kästner-Schulzentrum gewechselt und kannte aus der Schule an der Wülferoder Straße ein Schulbistro. Sie griff diese Idee auf, und heute, zehn Jahre und so manches belegte Brötchen später läuft der Laden sprichwörtlich immer noch. Lange Zeit hat eine ABM-Kraft mit Ehrenamtlichen den Verkaufstresen besetzt, inzwischen sind es gerinfügig Beschäftigte. "Für Ehrenamtliche war das zu viel geworden", sagt Heike Irmler, die Vorsitzende des Fördervereins der Schule. Der Förderverein ist der Träger von "Mamma mia". Neben Karin Zentgraf-Hoppe ist Rita Wittke verpflichtet worden. Zudem stehen 26 Frauen, eine Großmutter und auch ein Vater ehrenamtlich zur Unterstützung zur Verfügung. Täglich holen sich etwa 200 Schüler im Bistro ihr Frühstück. 63 verschiedene Angebote liegen aus, belegte Brötchen oder gefüllte Fladenbrote stehen in der Gunst der jungen Kundschaft ganz oben. Die Einrichtung des Bistros hat im Wesentlichen der Förderverein der Schule angeschafft, "Mamma mia" ist von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Der Name ist die Erfindung einer Mutter. "Die Mammas der Schüler haben das hier schließlich gemacht", sagt Heike Irmler. rk |
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.02.2011
![]() Merkel gratuliert den jungen TüftlernGymnasiasten gewinnen Wettbewerb "Formel Eins" in Berlin mit ZitronenfahrzeugLAATZEN-MITTE.
Große Ehre
für vier Jungen vom Erich Kästner-Gymnasium und ihre
Physiklehrerin Beate Brase: Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte
dem Team zum Sieg beim Wettbewerb „Formel Eins“ in
Berlin.
Zudem nahmen die jungen Tüftler 500 Euro Preisgeld und einen
Pokal
mit nach Hause, den ihnen Sat-1-Moderator Ulrich Meyer
überreichte.
Dabei waren Henrik (11), Lukas (12), Tobias (13) und Henning (13) vor der Auftaktveranstaltung zum Jahr der Chemie ziemlich nervös, berichtet Brase. Bis zuletzt haben sie an ihrem Projekt gefeilt. „Wir haben ein Fahrzeug aus Legosteinen gebaut, das mit regenerativer Energie aus Zitronensäure, Kupfer und Magnesium angetrieben wird“, erzählt die Gymnasiallehrerin. Damit transportierten die Schüler problemlos ein rohes Ei 20 Meter weit, wie von der Jury gefordert. Ihre Schützlinge haben bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb aber auch nichts dem Zufall überlassen, sagt Brase. Sie statteten sogar dem Chemieprofessor Franz Renz einen Besuch in seinem Labor in der Universität Hannover ab, um sich Tipps vom Fachmann zu holen. kon
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Schweinerotte hält Austauschschüler auf13 Norweger besuchen für eine Woche EKG - Sprachkenntnisse werden aufgefrischt - Abschied mit Theaterstück![]() VON FELIX THIEL LAATZEN-MITTE.
Für die
Laatzener ist schon der Ankunftstag der Norweger unvergessen: Ihre
Zugfahrt nach Berlin, wo die Zwölftklässler am
vergangenen
Donnerstag ihre Austauschpartner in Empfang nehmen wollte, wurde von
einer Wildschweinrotte verzögert, die auf den Schienen stand.
Letztlich gelang es aber noch, die Schüler der
Lillestrøm
Videregaende Skole abzuholen.
Bei dem achttägigen Austausch stand neben gemeinsamen Besuchen in Hannover und der Autostadt Wolfsburg auch ein weiterer Berlintag auf dem Programm. Die Norweger waren von der Bundeshauptstadt begeistert und konnten beim Rundgang durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen sogar eine Führung in ihrer Muttersprache erleben. Doch auch in Hannover gab es für sie viel zu sehen. „Die alten Gebäude sind sehr schön“, schwärmte Benedikte (17). Außerdem seien die Shopping-Center viel größer als zu Hause, bemerkte die Schülerin. EKG-Lehrerin Sibylle Dordel, die den Austausch gemeinsam mit Kollegin Bettina Schmans von Anbeginn im Jahr 2003 organisiert, freut sich über die Entwicklung. „Es ist schön mit anzusehen, dass dieser Austausch jedes Jahr zustande kommt.“ Der Besuch in Laatzen helfe den Norwegern, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Weiterer positiver Aspekt: „Schüler, die in den vergangenen Jahren dabei waren, haben meist immer noch Kontakt zu ihren Austauschfreunden“, sagt Dordel. Die Laatzener und LillestrØmer kennen sich bereits seit August, als die EKG-Schüler in Norwegen zu Besuch waren. Seitdem tauschen sie sich übers Internet und anderweitig aus. „Es ist einfach interessant, die Kultur in anderen Ländern kennenzulernen“, sagt die 17-jährige Lisa Haase. Schon Morgen geht es aber zurück. Zuvor werden die Gäste heute Abend verabschiedet. Dabei zeigen sie einige Szenen des frisch einstudierten Theaterstücks „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt. Außer den Gastfamilien können auch weitere Interessierte das Schauspiel mit norwegischen Akzenten sehen. Beginn ist um 19 Uhr im EKG an der Markstraße 33. Der Eintritt ist frei. |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 17.12.2010Schüler basteln Fahrzeug mit ZitronenantriebGymnasiasten nehmen an Wettbewerb teil |
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 19.11.2010Stadt soll Schule renovierenEKG-Schüler beklagen Zustand der Räume - Bürgermeister macht wenig Hoffnung Im
Erich Kästner-Gymnasium gibt es einige Räume, die
renovierungsbedürftig sind. Da die Schule dafür aber
kein
Geld aufbringen kann, baten zwei betroffene Achtklässler um
ein
Gespräch mit dem Bürgermeister. Mit
mäßigem Erfolg.VON KATHARINA BENGSCH LAATZEN-MITTE. Im
Erich
Kästner-Gymnasium gibt es Renovierungsbedarf. 30 Jahre alte
Teppichböden, verschmierte Toilettentüren und
zerkratzte
Tische stören einige Schüler. Etwa die der Klasse 8b,
die
sich über den Zustand ihres Klassenraums beschweren: Vor zehn
Jahren hat der damalige Kunstlehrer Hans-Werner Bertram die
Wände
tapeziert und anschließend Laatzens Skyline darauf gemalt.
Jetzt
blättern die Bahnen an allen Ecken ab, Schüler
scheinen
außerdem Teile abgerissen zu haben.
Schulleiter Hans-Ulrich Becker kennt den Zustand der Räume. Doch er sieht sich zurzeit nicht in der Lage, dies zu ändern, sagt er. Die Schule habe kein Geld. Jedes Jahr gibt es mit Vertretern der Stadt, die als Eigentümerin für den Unterhalt zuständig ist, eine Schulbesichtigung. Dabei wird eine Prioritätenliste darüber erstellt, was erneuert werden muss. „Ein Loch im Fußboden hat natürlich Vorrang vor ästhetischen Mängeln“, sagt Becker. Die
beiden Achtklässler Vivien Werner und Tobias Nießen
wollten
die Aussage so nicht hinnehmen und baten Anfang November um ein
Gespräch mit Bürgermeister Thomas Prinz.
„Unser Wunsch
ist es, dass Sachen verschönert und repariert werden, die es
unserer Meinung nach müssten“, sagt Tobias. Bei dem Gespräch lobte Prinz zwar das Engagement der Schüler, sieht jedoch kaum Handlungsmöglichkeiten. Sicherheitsmängel wie eine kaputte Steckdose würden selbstverständlich repariert. Ästhetische Mängel wie ein 30 Jahre alter Teppich oder verschmierte Toilettentüren hätten aber keine Priorität. „Bei aller berechtigter Kritik geht es unseren Schulen aber gut. Wir investieren viel in Bildung“, sagt Prinz. Immerhin: Der Bürgermeister versprach, dass sich die Verwaltung um das Thema kümmern werde. Ob tatsächlich Geld für die Verschönerung von Klassenräumen bereitgestellt wird, ließ er offen: „Geld ist endlich.“ Am Ende gab es viel Lob. Prinz findet es „toll, wenn sich Schüler direkt mit der Situation auseinandersetzen“. Und Becker ergänzt: „Es ist schön, dass die Schüler ihre Finger in die Wunde legen.“ Kommentare zu diesem Pressebericht |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 11.11.2010Liegt auf dem Mars Schnee?![]() VON KATHARINA
BENGSCH
LAATZEN-MITTE: Gibt es Leben auf dem Mars? Wie schwer ist der Planet, und warum ist der Himmel dort rot? Die Schüler im Erich Kästner-Schulzentrum haben viele Fragen. Kein Wunder, denn Nasa-Mitarbeiter Franz Renz hat sich Zeit genommen, um ihnen vom roten Planet zu erzählen. Zu den beiden Doppelstunden mit dem Professor für anorganische Chemie der Leibniz-Universität Hannover sind gestern jeweils rund 250 Grundschüler der Pestalozzistraße, aus Rethen und Grasdorf, sowie Fünft- und Sechstklässler des Gymnasiums ins Foyer gekommen. Renz präsentierte den Schülern zunächst einen Kurzfilm über die Nasa-Mission 2005 zum Mars. Seinerzeit wurden zwei Roboter auf den Planeten geschickt, die Renz mit entwickelt hatte. Konkret baute er sogenannte Mössbauer-Spektrometer an die im Original 1,40 Meter hohen Maschinen. Das besondere am Spektrometer: Er erkennen Eisen im Gestein. Forscher können somit ableiten, aus welchen Materialien der Mars besteht. Nachdem der 42-Jährige erklärt hatte, dass die Roboter mit Solarenergie betrieben werden, dass sie niemals zur Erde zurückkehren und dass das Projekt fast 600 Millionen Euro gekostet hat, war Zeit für Fragen der Neun- bis 13-Jährigen: „Liegt im Winter auch auf dem Mars Schnee?“, wollte ein Schüler wissen. „Ja, jeden Tag, da es da so kalt ist“, sagte Renz. „Kann man dort Bäume pflanzen?“, fragte ein anderer Schüler. Der Professor verneinte – die Atmosphäre um den roten Planeten sei dafür zu dünn. Den Kontakt zu Renz, der als Professor schon in den USA und Japan gearbeitet hat, vermittelte Beate Brase, Physiklehrerin am EKG. Brase lernte den 42-Jährigen vergangenes Jahr auf der Ideen-Expo in Hannover kennen und begeisterte ihn für den Vortrag. „Wenn man Kinder nicht schon in dem Alter für Raumfahrt und Technik begeistert, ist es zu spät“, sagte Renz. |
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