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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 17.12.2010Schüler basteln Fahrzeug mit ZitronenantriebGymnasiasten nehmen an Wettbewerb teil |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 19.11.2010Stadt soll Schule renovierenEKG-Schüler beklagen Zustand der Räume - Bürgermeister macht wenig Hoffnung Im
Erich Kästner-Gymnasium gibt es einige Räume, die
renovierungsbedürftig sind. Da die Schule dafür aber kein
Geld aufbringen kann, baten zwei betroffene Achtklässler um ein
Gespräch mit dem Bürgermeister. Mit mäßigem Erfolg.VON KATHARINA BENGSCH LAATZEN-MITTE. Im Erich
Kästner-Gymnasium gibt es Renovierungsbedarf. 30 Jahre alte
Teppichböden, verschmierte Toilettentüren und zerkratzte
Tische stören einige Schüler. Etwa die der Klasse 8b, die
sich über den Zustand ihres Klassenraums beschweren: Vor zehn
Jahren hat der damalige Kunstlehrer Hans-Werner Bertram die Wände
tapeziert und anschließend Laatzens Skyline darauf gemalt. Jetzt
blättern die Bahnen an allen Ecken ab, Schüler scheinen
außerdem Teile abgerissen zu haben.
Schulleiter Hans-Ulrich Becker kennt den Zustand der Räume. Doch er sieht sich zurzeit nicht in der Lage, dies zu ändern, sagt er. Die Schule habe kein Geld. Jedes Jahr gibt es mit Vertretern der Stadt, die als Eigentümerin für den Unterhalt zuständig ist, eine Schulbesichtigung. Dabei wird eine Prioritätenliste darüber erstellt, was erneuert werden muss. „Ein Loch im Fußboden hat natürlich Vorrang vor ästhetischen Mängeln“, sagt Becker. Die
beiden Achtklässler Vivien Werner und Tobias Nießen wollten
die Aussage so nicht hinnehmen und baten Anfang November um ein
Gespräch mit Bürgermeister Thomas Prinz. „Unser Wunsch
ist es, dass Sachen verschönert und repariert werden, die es
unserer Meinung nach müssten“, sagt Tobias. Bei dem Gespräch lobte Prinz zwar das Engagement der Schüler, sieht jedoch kaum Handlungsmöglichkeiten. Sicherheitsmängel wie eine kaputte Steckdose würden selbstverständlich repariert. Ästhetische Mängel wie ein 30 Jahre alter Teppich oder verschmierte Toilettentüren hätten aber keine Priorität. „Bei aller berechtigter Kritik geht es unseren Schulen aber gut. Wir investieren viel in Bildung“, sagt Prinz. Immerhin: Der Bürgermeister versprach, dass sich die Verwaltung um das Thema kümmern werde. Ob tatsächlich Geld für die Verschönerung von Klassenräumen bereitgestellt wird, ließ er offen: „Geld ist endlich.“ Am Ende gab es viel Lob. Prinz findet es „toll, wenn sich Schüler direkt mit der Situation auseinandersetzen“. Und Becker ergänzt: „Es ist schön, dass die Schüler ihre Finger in die Wunde legen.“ Kommentare zu diesem Pressebericht |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 11.11.2010Liegt auf dem Mars Schnee?![]() VON KATHARINA
BENGSCH
LAATZEN-MITTE: Gibt es Leben auf dem Mars? Wie schwer ist der Planet, und warum ist der Himmel dort rot? Die Schüler im Erich Kästner-Schulzentrum haben viele Fragen. Kein Wunder, denn Nasa-Mitarbeiter Franz Renz hat sich Zeit genommen, um ihnen vom roten Planet zu erzählen. Zu den beiden Doppelstunden mit dem Professor für anorganische Chemie der Leibniz-Universität Hannover sind gestern jeweils rund 250 Grundschüler der Pestalozzistraße, aus Rethen und Grasdorf, sowie Fünft- und Sechstklässler des Gymnasiums ins Foyer gekommen. Renz präsentierte den Schülern zunächst einen Kurzfilm über die Nasa-Mission 2005 zum Mars. Seinerzeit wurden zwei Roboter auf den Planeten geschickt, die Renz mit entwickelt hatte. Konkret baute er sogenannte Mössbauer-Spektrometer an die im Original 1,40 Meter hohen Maschinen. Das besondere am Spektrometer: Er erkennen Eisen im Gestein. Forscher können somit ableiten, aus welchen Materialien der Mars besteht. Nachdem der 42-Jährige erklärt hatte, dass die Roboter mit Solarenergie betrieben werden, dass sie niemals zur Erde zurückkehren und dass das Projekt fast 600 Millionen Euro gekostet hat, war Zeit für Fragen der Neun- bis 13-Jährigen: „Liegt im Winter auch auf dem Mars Schnee?“, wollte ein Schüler wissen. „Ja, jeden Tag, da es da so kalt ist“, sagte Renz. „Kann man dort Bäume pflanzen?“, fragte ein anderer Schüler. Der Professor verneinte – die Atmosphäre um den roten Planeten sei dafür zu dünn. Den Kontakt zu Renz, der als Professor schon in den USA und Japan gearbeitet hat, vermittelte Beate Brase, Physiklehrerin am EKG. Brase lernte den 42-Jährigen vergangenes Jahr auf der Ideen-Expo in Hannover kennen und begeisterte ihn für den Vortrag. „Wenn man Kinder nicht schon in dem Alter für Raumfahrt und Technik begeistert, ist es zu spät“, sagte Renz. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 21.10.2010EKG bekommt InternetzugängeSiemens-Auszubildende verlegen vier Kilometer Datenkabel im D-Trakt des Schulgebäudes![]() VON KATHARINA BENGSCH LAATZEN-MITTE.
Trotz
der Ferien wimmelt es im Erich Kästner- Schulzentrum derzeit
nur so von
Menschen. 21 Siemens-Auszubildende, die sich im dritten Ausbildungsjahr
zum
Elektroniker befinden, arbeiten an dem Projekt „Schule ans
Netz“. Binnen 14
Tagen bestücken sie den D-Trakt mit Internetzugängen.
Rund vier Kilometer Datenkabel und 2,5 Kilometer Stromkabel haben die Auszubildenden dafür verlegt. Im Keller, der nur 1,45 Meter hoch ist, mussten sie hockend über eine Länge von 50 Metern Trassen anbringen, auf denen die Leitungen laufen. Derzeit werden die Kabel in die einzelnen Räume gezogen und hinter Kanälen versteckt. Die Stadt übernimmt die Materialkosten im Wert von 50 000 Euro. Doch braucht eine Schule eine vollständige Internetvernetzung? „Wir planen für die Zukunft“, sagt Wolfdieter Harmening, Physik- und Mathematiklehrer am Gymnasium. Dank des Internetzugangs in allen Räumen könnte der Unterricht ganz anders gestaltet werden: interaktiver, schneller, interessanter. Für die Siemens-Azubis geht es hingegen darum, Erfahrungen unter realen Bedingungen zu machen. „Anders als im Praxisunterricht bleiben die verlegten Anschlüsse bestehen und müssen einwandfrei funktionieren“, sagt Alexander Lorei. Der 21-Jährige macht bald seinen Abschluss und unterstützt Ausbilder Carsten Reile bei der Koordination des Projekts. Bis Montag müssen die 72 Rechneranschlüsse in den 14 Räumen fertig sein. Dann beginnt die Schule wieder. Auch der nächste Trakt der Schule werde voraussichtlich bei einem Praxisprojekt vernetzt werden. Das könne 2011 passieren, sagte Ralf Rochau, Ausbildungsleiter des Standorts Hannover. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 21.08.2010EKS feiert Richtfest für MensaAbschlussarbeiten verzögern sich - Erstes Essen wird erst im Dezember ausgegeben VON KATHARINA BENGSCHLAATZEN-MITTE. Der
Rohbau der
Mensa des Erich Kästner-Schulzentrums (EKS) ist hergerichtet:
Der
Dachstuhl steht, der Innenausbau kann beginnen. Zur Feier gestern kamen
die beiden Schulleiter Hans-Ulrich Becker und Oliver Brandt, Vertreter
verschiedener Firmen, Mitglieder des Rats und Lehrer sowie
Schüler.
Die Fertigstellung des gesamten Baus in Passivhausbauweise verzögert sich jedoch um einige Wochen. Wegen der gesteigerten Auftragsvergabe nach dem Konjunkturpaket II antworteten viele Firmen erst spät auf die Ausschreibung des Projekts, hieß es. Das führt nun dazu, dass die Schüler nicht wie geplant nach den Herbstferien, sondern vermutlich erst zum Jahresende in dem rund 300 Quadratmeter großen Raum speisen können. Ziel sei es, die Arbeiten noch vor den Weihnachtsferien abzuschließen, sagte Bürgermeister Thomas Prinz. Mit dem Neubau erhält die Schule einen Raum, in dem bis zu 100 Schüler zeitgleich speisen können. Derzeit müssen die Jugendlichen mit einem Provisorium im großen Forum vorliebnehmen, in dem während der langen Mittagspause auch AGs für Aufführungen proben. Die Mensa ist mehr als ein Speiseraum – sie bietet auch Platz für Veranstaltungen. Traditionsgemäß hielten die Zimmermänner von der Firma Bussmann und Wolters aus Winsen an der Aller gestern eine Rede und ließen ein Schnapsglas zerschellen. Das soll, so ein alter Zimmermannsglaube, Glück bringen. Architekt Carsten Strate zeigte sich zufrieden. Von der zeitlichen Verzögerung abgesehen laufe bei dem 1,3-Millionen-Projekt alles wie geplant. |
![]() Ein gebogener Holzbalken, die sogenannte Fußpfette, rahmt den Mensabau und bleibt auch später erhalten. Der Neubau der Mensa für das Erich
Kästner-Schulzentrum nimmt allmählich Gestalt an
– auch wenn Architekt Carsten Strate über
überlastete Firmen klagt, die auf Ausschreibungen nicht
reagieren. VON DANIEL JUNKER LAATZEN-MITTE. „Manche Firmen geben für bestimmte Gewerke im Moment überhaupt keine Angebote ab. Aufgrund des Konjunkturpaketes sind sie komplett ausgelastet“, sagt Strate. Dass die Firmen mit der Arbeit nicht hinterherkommen, sei gut an den fehlenden Brandschutztüren zu merken. Dasselbe Problem bestehe auch für den Mensaneubau an der Grund- und Hauptschule Alte Rathausstraße in Alt-Laatzen. „Das sind Aufträge, da hätten sich die Firmen vor einem Jahr noch die Finger geleckt.“ Auch bei Putzgewerken, beim Fensterbau und der Wärmedämmung sei es im Moment schwierig, Firmen zu finden. Trotz dieser Schwierigkeiten ist der Neubau der Mensa am Schulzentrum im Zeitplan. Gestern begannen Adriano Mercea, Torsten Helberg und Sahid Schala von der Firma Temps damit, die 30 Zentimeter dicke Wärmedämmung rund um das Fundament des Gebäudes anzubringen. Der Anbau wird – so sieht es ein Ratsbeschluss vor – in Passivhausbauweise errichtet. Der Betonrohbau und die Kanalarbeiten für die Wärmerückgewinnung sind bereits fertig, in der vergangenen Woche wurde die sogenannte Fußpfette angeliefert und installiert – ein großer, gebogener Brettschichtholzbalken, der später das Dach trägt und von innen sichtbar bleiben wird. „Die Schüler sollen die Tragstrukturen des Gebäudes nachvollziehen können“, sagt Strate. Sobald die Wärmedämmung angebracht ist, wird das Gerüst für die Dacharbeiten aufgestellt. Wird der Zeitplan eingehalten, soll Mitte August Richtfest gefeiert werden. „Im Herbst soll das Gebäude komplett fertig gestellt sein“, sagt der Architekt. Auch im alten Schulgebäude wird gearbeitet: Im Musiktrakt wurden einige Wände durchbrochen, um im ehemaligen Musikraum die Küche mit Essensausgabe vorzubereiten. In diesem Trakt wird auch der Brandschutz verbessert: Die Vorbereitungen für eine zusätzliche Fluchttür, die in den Herbstferien fertiggestellt wird, sind in vollem Gange. Auf 209 Quadratmetern Nutzfläche im Neubau sowie weiteren 90 Quadratmetern im alten Musiktrakt sollen 96 Sitzplätze sowie die Küche und Essensausgabe für die Schüler untergebracht werden. Der Um- und Neubau kostet rund 1,3 Millionen Euro. Ein gebogener Holzbalken, die sogenannte Fußpfette, rahmt den Mensabau und bleibt auch später sichtbar. |
Im Simulator durchs All fliegenLehrerin Beate Brase besucht bereits zum zweiten Mal Stationen der Nasa in den USA Beate
Brase, Physiklehrerin am Erich Kästner-Gymnasium, besuchte
vergangenen Monat die Nasa. Als eine von 16 Lehrern weltweit erhielt
sie Einblicke in die Kommandozentrale der Raumfahrtbehörde und
durfte in einer Simulation selbst einmal ein Space Shuttle fliegen.VON KATHARINA BENSCH ![]() LAATZEN-MITTE:
Chemie- und Physiklehrerin Beate Brase kennt die Nasa. Bereits vor zwei
Jahren bekam die Hannoveranerin die Möglichkeit, bei einer
Lehrerfortbildung die US-amerikanische Luft- und
Raumfahrtbehörde kennenzulernen. Diese Erfahrung habe die
Vorfreude erneut hinzufliegen aber keineswegs gemindert, berichtet sie.
Denn als eine von 16 Lehrern weltweit reiste sie Mitte Juni zum zweiten
Mal zu Stützpunkten nach Huntsville und Cape Caneveral.
Sie war die einzige Deutsche. Der erste Stopp der Lehrer, die aus Ländern wie Amerika, Südafrika, Rumänien, England und Schottland kamen, war das Marshall Space Flight Center in Huntsville. In fast einer Woche absolvierten sie dort verschiedene Workshops. Ziel war es, praktische Einblicke in die Raumfahrt zu bekommen, um diese später in den Unterrricht zu integrieren. In Teams aufgeteilt, absolvierten die Lehrer außerdem verschiedene Simulationen, um sich in Aufgaben der Astronauten hineinzuversetzen. "Bei den Simulationen tauchten oft Probleme auf, wie zum Beispiel der Abfall des Sauerstoffdrucks", erklärte Brase. Im Team hätten die Lehrer dann nach einer Lösung suchen müssen. Die praktische Erfahrung mit einem Roboterarm arbeiten zu können - dieser wird für Außenbordeinsätze beispielsweise an der Internationalen Raumstation ISS genutzt - habe ihr besonders viel Spaß gemacht. Drei Tage lang durfte die 16-köpfige Truppe auch die Raketenabschussbasis Cape Caneveräl in Florida besuchen. Eine Besonderheit: Wir haben direkte Einblicke in die Heiligtümer der Nasa, wie die Fertigungshalle der ISS, bekommen. Das war schon sehr beeindruckend", sagte Brase begeistert. Auch die Gespräche mit Astronauten wie Winston Scott, der schon zweimal mehrere Wochen auf der ISS verbrachte, hätten ihr viel gebracht. "Erst durch diese Gespräche erhielt man erst das Gespür, was es eigentlich bedeutet, als Astronaut im Weltall zu sein", sagte die Lehrerin. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 28.06.2010"Der Spargel“ ausgezeichnetkÖLN/LAATZEN. „Der Spargel“ vom Erich Kästner-Gymnasium in Laatzen ist Deutschlands zweitbeste Schülerzeitung. Das teilte am Sonntag der Verein Junge Presse in Köln mit. Beim Deutschen Schülerzeitungspreis siegte die Zeitschrift „Herbert“ vom Hölderlin-Gymnasium in Lauffen am Neckar (Baden-Württemberg). Dritter wurde die Zeitung „ECHO“ vom bayerischen Gymnasium Wertingen. Die Auszeichnungen wurden am Sonnabend beim „medienfest.nrw“ verliehen. „Herbert“ zeichne sich durch den Mut aus, gegenüber der Schulleitung für Mitbestimmung am Gymnasium zu sorgen, lobte die Jury. Für einen breitgefächerten Themenmix sowie die journalistische Aufbereitung des Schullebens wurde der Sieger aus dem Jahr 2008, „Der Spargel“, wieder geehrt. gal |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 19.06.2010EKG-Lehrer drehen Film für Abiturienten![]() LAATZEN-MITTE.
Sowohl auf Lehrerseite als auch bei den 61 Abiturienten war gestern bei
der Entlassungsfeier des Erich Kästner-Gymnasiums viel
Sympathie und Dankbarkeit zu spüren. Nach ihrem
Rückblick in Wort und Bild dankten Samatha Tillner und Fabian
Bönsch Kollegium und Schulleitung im Namen des 13. Jahrgangs
für die gute Vorbereitung aufs Leben: „Wir sind
zuversichtlich, gute Lebensretter, Politiker und Eltern zu
werden.“ Die Abiturprüfung haben alle bestanden. Der
Notenschnitt von 2,41 sei der Zweitbeste seit Bestehen der Schule,
sagte Direktor Hans-Ulrich Becker. Jahrgangsbester ist mit 1,1 Sven
Brannys. Weitere 14 Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma.
Die Lehrerinnen Martina Lux und Birte Richter sattelten noch etwas drauf, indem sie für den „warmherzigen, einsatzbereiten und sozial engagierten“ Jahrgang einen Film drehten: Verzweifelte Lehrer wünschten sich darin die Jugendlichen zurück, phantasierten sich eine Unterrichtsstunde vor leerer Klasse zusammen oder suchten nach Möglichkeiten, die Zeit zurückzudrehen. Mit viel Applaus und einem Sektempfang klang die Feier aus.akö |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 15.06.2010
Ausstellungseröffnung: Bildungsreferentin
ruft zu Achtsamkeit auf |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.06.2010EKG-Schüler stellen Ideen bei Luftfahrtausstellung13-Jähriger macht Raumfahrtkonzern EADS auf sich aufmerksamVON KATHARINA BENGSCH LAATZEN/BERLIN.
Gestern war es
so weit: Sieben Schüler des Erich Kästner-Gymnasiums
wurden
bei der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin
für
ihre Teilnahme am Ideen-Flug-Wettbewerb der Jugendzeitschrift Spiesser
und des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS ausgezeichnet. Die
Gymnasiasten zeigten sich selbstbewusst, als sie in einer vollen
Messehalle und vor ZDF-Moderatorin Annegret Oster ihre Ideen noch
einmal präsentierten.
Dabei seien sie im Vorfeld sehr aufgeregt gewesen, sagte die betreuende Lehrerin Beate Brase. Zwei Teams fuhren mit der Physiklehrerin in die Hauptstadt. Die Jury des Wettbewerbs lobte beide Gruppen ausdrücklich für ihr Engagement. Der hohe Mädchenanteil in einem der Teams, das einen Reiseplaneten modelliert hat, fiel positiv auf. Gerade für naturwissenschaftliche Fächer würden sich nur wenige Schülerinnen interessieren, weiß auch Brase aus eigener Erfahrung. Siebtklässler
Tobias Nießen beeindruckte die EADS-Juroren besonders. Wenn
er
noch ein paar Jahre fleißig lerne, könne er sich
beim
Konzern auf eine Stelle bewerben, sagt der 13-Jährige.
„Unterschrieben hat er aber noch nicht“,
ergänzte
Brase lachend. Nach dem offiziellen Teil bekamen die Laatzener die Möglichkeit, sich die Messestände auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld genauer anzuschauen und dem Airbus A380 beim Starten und Landen zuzugucken. Im Juli werden die sieben Schüler erneut für eine gemeinsame Reise packen. Dann geht es zum Sommerfest des Bundespräsidenten – wer auch immer das Amt ab Juli besetzt – am Schloss Bellevue. Brase wird davor aber noch in die USA fliegen. Am nächsten Dienstag tritt sie ihre Reise zur NASA an. Schon zum zweiten Mal darf sie in Cape Canaveral an einer Fortbildung teilnehmen. Sie ist eine von 16 Lehrern weltweit. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 11.06.2010Mit einer Ukulele auf der BühneDie Schüler beeindrucken beim Talentschuppen des Erich Kästner-GymnasiumsVON KATHARINA BENGSCH LAATZEN-MITTE.
Henriette steht mit einem geschwunge-nen Jagdhorn auf der
Bühne.
Einmal tief Luft geholt, bläst die
Fünftklässlerin ins
Instrument. Sie ruft zur Jagd auf. Zur Jagd nach Applaus. 20 Schülergruppen der Jahrgänge fünf bis 13 am Erich Kästner-Gymnasium haben beim zweiten Talentschuppen gezeigt, welche Talente in ihnen schlummern. Die Kinder und Jugendlichen konnten selbst auswählen, was sie den mehr als 250 Zuschauern im Forum präsentierten. Mit Band- und Gesangsauftritten, akrobatischen Nummern und Tanzaufführungen war das Spektrum breit gefächert. Die Musiklehrerinnen Maren Kuhn und Hella Castel koordinierten die Aufführungen. Wie in Fernsehshows mussten die Schüler ihre Talente erst in einem Casting unter Beweis stellen. Fast alle Gruppen schafften aber den Sprung ins Finale. Und verbesserten sich durch viele Übungseinheiten noch sehr, wie Castel und Kuhn fanden. Die Gymnasiasten sollten mit dem Wettbewerb die Möglichkeit bekommen, auch außerhalb des normalen Fachunterrichts zu zeigen, was sie können. Es
gab einige ungewöhnliche Stücke, die die Zuschauer
besonders
bezauberten. Die Schwestern Lisa und Marie etwa spielten und sangen
„I'm in Love with an Alien“ von der Kelly-Family.
Mit
Ukulele und Gitarre klang das Stück aber so gar nicht nach
altbackener Folklore. Mindestens ebenso viel Applaus erhielt die
Zehntklässlerin Minh mit einem Lied auf Japanisch. Kleine Pannen – beim Auftritt der Hip-Hop-AG ertönte erst das falsche Lied, und die Schülerband Black Dream musste dreimal beginnen – machten den Talentschuppen nicht weniger sympathisch. Preise wurden übrigens nicht verliehen. So konnte sich jeder Schüler, der auf der Bühne stand, als Gewinner sehen. Und dass die ganze Veranstaltung unterhaltsam war, verdeutlichten die Zuschauer im Forum mit wiederholtem Applaus. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 09.06.2010![]() Raumfahrt-AG fährt nach BerlinSchülerteams des EKG gewinnen Preise des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADSSieben Schüler des Erich Kästner-Schulzentrums fahren zur Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) nach Berlin: Beim Wettbewerb IdeenFlug des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS errangen sie zwei von vier möglichen Preisen. VON KATHARINA BENGSCH LAATZEN-MITTE. So
sieht also ein Reiseplanet aus: Sechstklässler Henrik steht
vor einer großen, mit Alufolie umwickelten Kugel. Auf ihr
kleben leere Fruchtquarkbecher und Saftflaschendeckel. Mit der
Fingerkuppe tippt er auf einen der Plastikbehälter.
„Das ist eine der Kapseln, in der man wohnt, während
man mit dem Planeten durch das All reist“, erklärt
der Schüler begeistert.
Henriks Gruppe gehört zu den vier Gewinnern des bundesweiten Wettbewerb IdeenFlug der Jugendzeitschrift Spiesser und des Luft- und Raumfahrtkonzerns European Aeronautic Defence and Space Company (EADS). 32 Schülergruppen hatten zur Fragestellung „Wie fliegen wir in Zukunft durch die Luft und das All?“ ihre Ideen modelliert und einen Film darüber gedreht. Zusätzlich zum Hauptpreis gab es drei Sonderpreise – zwei davon gingen an das Erich Kästner-Gymnasium: beste Visualisierung und beste Präsentation. Der Film über den Reiseplaneten kam bei der Jury gut an. Die Gruppe gehört der schulinternen Raumfahrt-AG an. Dabei war es zunächst gar nicht klar, ob das Team überhaupt teilnehmen kann. Gruppenmitglied Nikolaos war bei Anmeldung der einzige der fünf Schüler, der das Mindestalter von zwölf Jahren erreicht hatte. Die betreuende Physik- und Chemielehrerin Beate Brase konnte die Juroren überzeugen, die Gruppe trotzdem zuzulassen. Unabhängig von der AG
reichten auch die beiden Siebtklässler Calvin und Tobias einen
Entwurf ein. Mit einem Sensor für Tische gewannen sie den
Visualisierungspreis. Damit Reisende keine Sachen mehr auf Tischen in
Flugzeugen oder Bahnen verlieren, bauten sie ein System in einen
Legotisch ein: Es warnt per Roboterstimme, falls diese etwas auf dem
Tisch vergessen haben sollten. „Der Sensor misst mit
Ultraschallwellen“, sagt Tobias fachmännisch. Morgen fahren die sieben Gymnasiasten und ihre Lehrerin zur Internationalen Luftfahrtausstellung nach Berlin. Als Gewinner dürfen sie die Hauptstadt per Helikopter erkunden und sich mit einem Astronauten der Europäischen Weltraumbehörde unterhalten. Und es gibt eine Siegprämie über 1500 Euro. Wofür die Raumfahrt-Tüftler das Geld ausgeben, wissen sie noch nicht. „Ich denke, es wird nicht nur bei einer neuen Heißklebepistole bleiben, die sich die Schüler so sehr wünschen“, sagt Lehrerin Beate Brase schmunzelnd. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 05.06.2010Eltern spenden WhiteboardsFörderverein des Erich Kästner Gymnasiums gibt 10500 Euro für interaktive Tafeln aus![]() VON KATHARINA BENGSCH LAATZEN-MITTE.
Physiklehrer Wolfdieter Harmening steht im Erdkunderaum vor einem
leinwandgroßen Computerbildschirm und schreibt mit einem
elektronischen Stift den Namen Erich Kästner auf die
weiße Fläche. „Mit einem
herkömmlichen Marker sollte man das nicht
probieren“, sagt Harmening.
Gestern hat der Förderverein des Erich Kästner-Gymnasiums zwei Whiteboards an die Schule übergeben. Die beiden ehemaligen Vereinsmitglieder Ulrike Strecker und Sabine Brüder hatten die Anschaffung der multimedialen Tafeln schon vor sieben Jahren initiiert. Bei einem Anschaffungspreis von 5250 Euro pro Stück brauchte der 120 Mitglieder starke Verein allerdings Zeit, um das Geld zusammenzubekommen. Harmening, der auch Informatik unterrichtet, führte die Mitglieder des Fördervereins, demonstrierte Schulleiter Hans-Ulrich Becker und Bürgermeister Thomas Prinz den Nutzen. Schon Anfang des Jahres hatten die elften bis 13. Jahrgänge zwei solche Tafeln bekommen, die über das Konjunkturpaket finanziert wurden. Jetzt folgte ein weiteres Paar für die unteren Jahrgänge. Trotzdem können noch nicht alle Lehrer die interaktiven Tafeln richtig bedienen. Rund 20 Pädagogen schulte Harmening selbst, weitere 20 nehmen an einem Kursus der Leine-VHS teil. Christine Klein ist begeistert von den Möglichkeiten der Whiteboards. Der Unterricht sei ganz anders zu visualisieren und somit viel interessanter zu gestalten, sagte die stellvertretende Schulleiterin. Ob noch weitere Exemplare vom Förderverein angeschafft werden, ist nach Auskunft der Vorsitzenden Heike Irmler noch nicht klar. Das hänge auch davon ab, wie gut die Schüler die Bildschirme tatsächlich fänden. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 14.05.2010![]() LAATZEN-MITTE. Im
grünen Kostüm und mit lausbübischem Grinsen
auf dem Gesicht huscht der elfjährige Lukas als Peter Pan
über die Bühne des Erich
Kästner-Schulzentrums. Zusammen mit seiner in lila
Tüll gekleideten Fee Tinkerbell, stumm aber schön
gespielt von der zwölfjährigen Nadja, sucht er seinen
Schatten. Der Schatten entwischt, dafür trifft Pan auf neue
Freunde: Wendy (Sinja), John (Miriam) und Michael (Michelle).
Die Theaterklasse 6a des Erich Kästner-Gymnasiums hat ihre Adaption „Irgendwo im Nirgendwo“ des Kinderklassikers „Peter Pan“ am Mittwoch schulintern aufgeführt. Zu der Vorstellung kamen 250 Kinder aus den vierten Klassen der Grundschule Pestalozzistraße und Gleidingen und den fünften und sechsten Klassen des Erich Kästner-Gymnasiums. Das passende Drehbuch schrieb Theaterpädagogin Julia Vohl. Im Gegensatz zum Walt-Disney-Film ist die Sprache jugendlicher gestaltet und die Rollen sind leicht verändert worden. So kann Tinkerbell beispielsweise Wendy nicht leiden und tritt ihr bei der ersten Begegnung vors Schienbein. Zehn Monate probte das Klassenlehrerteam von Bärbel Zinner-Matschke und Bettina Schmans das Stück mit den Elf- und Zwölfjährigen. Den richtigen Schliff gab es bei Probe-Wochenenden. Zinner-Matschke ist sehr zufrieden mit ihren Schützlingen. „Da die Jungen und Mädchen vor der Vorstellung so aufgeregt waren, konnten wir keinen richtigen Englischunterricht mehr machen. Ansonsten ist das Spielen aber super fürs Lernen und den Klassenverband“, sagt sie. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 10.05.2010Mallorca-Faust des EKG wird im Juni im Ballhof aufgeführtEnsemble wird zum Festival "Jugend spiel für Jugend" eingeladen VON KATHARINA BENGSCHLAATZEN-MITTE/HANNOVER. Die Faust-Inszenierung des Kurses Darstellendes Spiel am Erich Kästner-Gymnasium bleibt auf Erfolgskurs. Nachdem das Ensemble schon zum Niedersächsischen Schülertheatertreffen in Oldenburg eingeladen worden war, zeigten sich nun auch die Juroren des Theaterfestivals „Jugend spielt für Jugend“ am Schauspiel Hannover überzeugt. Die 20 Jungschauspieler sollen ihr Stück „FAUSTdick hinter den Ohren“ im Juni im Ballhof spielen. Dafür müssen die
Schüler
ihren Workshop in Oldenburg schon ein
paar Stunden eher verlassen. „Wir müssen am 4. Juni
um 16 Uhr in Hannover auf
der Bühne stehen und unsere Gruppe mit einem
fünfminütigen Stück vorstellen“,
sagt Regieassistent Marcel Kalski. Wann die Aufführung des
Stücks selbst
ansteht, konnte er noch nicht mitteilen. Für das Theaterfestival „Jugend spielt für Jugend“ können sich Kinder, Jugend- und Schultheatergruppen aus der ganzen Region Hannover bewerben. Gespielt wird in diesem Jahr zwischen Donnerstag und Sonntag, 3. und 6. Juni, auf den beiden Ballhof-Bühnen. Die Teilnahme bei dem Theaterfestival sei eine weitere Möglichkeit für die Jugendlichen, neue Erfahrungen zu sammeln, sagt Kalski, der selbst war schon 2006 und 2007 dabei war. Bei der Laatzener Inszenierung wird die Handlung, die sich an Goethes Faust orientiert, auf die Ferien- und Partyinsel Mallorca verlegt. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 09.04.2010EKS-Schüler stürmen neuen Freizeitbereich![]() LAATZEN-MITTE.
Turbulent und
laut ist es im neuen Freizeitbereich des Erich
Kästner-Schulzentrums (EKS).
Gestern feierten Stadt- und Schulvertreter die offizielle
Eröffnung der für
55?900 Euro aus Stadtmitteln umgebauten vier Lager- und
Medienräume.
Wo einst Karten lagerten, vergnügen sich jetzt Schüler an vier Krökeltischen, spielen Billard und Gesellschaftsspiele. Oder sie nutzen neben der verkleinerten Bücherei die neuen Arbeitsinseln mit vier Internetzugängen. „Hier sind so viele Leute, dass man sich beim Krökeln abwechseln muss“, sagt Ahmet, der die Wartezeit in der Sofaecke überbrückt. Für Daniela ist es eine willkommene Alternative zur Caféteria. Der Freizeitbereich sei ein wichtiger Schritt zur Professionalisierung der Ganztagsschule, sagte Bürgermeister Thomas Prinz. Zugleich monierte er: „Das Land lässt uns als Kommune mit der Finanzierung allein.“ Denn die neue Sozialpädagogenstelle von Julia Leopold, die den Freizeitbereich betreut, wird aus dem von beiden Schulen bereitgestellten Geld – jeweils 10?000 Euro – für den Ganztagsbereich bezahlt.akö/Fortsetzung auf Seite 4 Leopold bereichert SchullebenIdeen für den Ausbau der PädagogenstelleFORTSEZUNG VON SEITE 1 Die Sozialpädagogin betreut den Freizeitbereich, der täglich von 11.30 bis 14 Uhr geöffnet ist. Parallel zum gegenseitigen Kennenlernen will die Laatzenerin mit den Schülern Angebote für den Freizeitbereich entwickeln: „Die Kinder sollen aktiv werden.“ Dabei allein soll es nicht bleiben. Für die reine Aufsicht sei Leopold „völlig überqualifiziert“, betonte Christine Klein, stellvertretende Schulleiterin des Erich-Kästner Gymnasiums. Wünschenswert für das Schulzentrum mit Realschule und Gymnasium sei der zeitliche und inhaltliche Ausbau von Leopolds Stelle. Die Sozialpädagogin nehme einen besondere Rolle für die Schüler ein. Sie könne Ansprechpartnerin bei Problemen sein und Lehrer entlasten. Gestern spürte dies bereits Klassenlehrerin Elke Brockmeier, die sich mit Schülerinnen beim Mikado ähnlichen Spiel SOS-Affenalarm amüsierte: „Ich muss nicht Aufsicht führen und kann mich mal zwanglos mit den Kindern unterhalten.“ Denkbar sei auch der Einsatz Leopolds in einem noch zu schaffenden Trainingsraum zur Konfliktbewältigung, sagte Realschulleiter Oliver Brandt. Direktor Hans-Ulrich Becker gab die wachsende Nachfrage im Nachmittagsangebot zu Bedenken: „Wir brauchen Fremdpersonen.“ Die Schulvertreter lobten den finanziellen Einsatz der Stadt und betonten, wie wichtig Sozialpädagogen in der Schule seien. Ihre Einsatzmöglichkeiten – und konkret die von Julia Leopold – stehen und fallen mit der weiteren Finanzierung.akö |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 17.03.2010![]() KATHARINA BENGSCH
LAATZEN-MITTE. An Goethes Faust lässt die Szene auf der Bühne des Erich Kästner-Gymnasiums zunächst nur wenig denken: Da ringt die Hauptfigur in lässigen Converse-T-Shirts um sein Seelenleben, bedrängt von betrunkenen Jugendlichen vor aufblasbaren Palmen. Was hat das alles mit Weimarer Klassik zu tun? Viel: Denn wie in der Vorlage geht es in der Inszenierung „Faustdick hinter den Ohren“ des Kurses Darstellendes Spiel um Himmel und Hölle. Die Seele Max Sterns, gespielt von Martin Kokot, ist Wetteinsatz zwischen einem hier blonden Gott (Erik Zipperling) und dem schwarzhaarigen Mephisto, fantastisch düster verkörpert von Arthur Leis. Lehrerin Sibylle Dordel und Theaterpädagogin Julia Vohl, die den Kursus betreuen, haben den Schauplatz des Stücks nach Mallorca verlegt. „Die Insel ist das Sodom und Gomorrha der Neuzeit. Welch besseren Ort gäbe es als diesen, um die Versuchungen der Deutschen darzustellen?“, sagt Vohl. In kurzen Hosen und Flip-Flops springen denn auch die Darsteller über die Bühne, trinken Hochprozentiges aus großen, bunten Plastikeimern und verwandeln zusammen mit Mephisto den zunächst noch zurückhaltenden Max Stern in einen trink- lustigen Frauenheld: Walpurgisnacht am Ballermann. Zeitweise gleicht das Geschehen einer Party pubertierender 16-Jähriger. Etwa, wenn die Charaktere Benni und der Bademeister, dargestellt von Christoph Vietgen und Christian Vogel, sich Wodka-selig streiten und rufen: „Und wer als erstes am Boden liegt, ist 'ne Pussy“. Es bleibt nicht ohne Eindruck zu sehen, wie Kokot das Dilemma von Max in seinem Gesicht widerspiegeln lässt oder Katharina Piel als Max? Geliebte Marie „rein und raus“ ruft, ohne mit der Wimper zu zucken. Unterm Strich war die Inszenierung ein voller Erfolg – auch zahlenmäßig: 600 Menschen haben die beiden Aufführungen am Sonntag- und Montagabend verfolgt. Und die Übertragung in die jugendliche Sprache machte diesen Faust zu einem Erlebnis. Zuschauerin Hanna Nowicki jedenfalls störte sich nicht an der derben Sprache und den sexuellen Anspielungen: „Ich glaube, dass die Aufführung gut die Realität widerspiegelt. Und es saßen ja keine Viertklässler im Publikum.“ |
Ausgabe: Calenberger
Zeitung/HAZ Datum: 16.03.2010Schüler loben ihre KonkurrentenJugendliche messen sich bei Schülertheatertreffen der Region![]() EMPELDE.
Strahlende Gesichter
und viel Applaus hat es gestern in der Marie-Curie-Schule gegeben. Zum
zweiten Mal war die Schule Austragungsort für den
Regionalentscheid des Niedersächsischen
Schülertheatertreffens.
Drei Juroren des Fachverbands Schultheater Niedersachsen beurteilten vier Theatergruppen, in denen Schüler der Jahrgänge neun bis zwölf mitwirkten. Ursprünglich hatten sich sieben Ensembles angemeldet. Davon mussten drei krankheitsbedingt absagen. Die verbliebenen Schüler zeigten sowohl eigens erarbeitete Stücke als auch Adaptionen. Zwöfltklässler der Marie-Curie-Schule zeigten ein Stück über Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland, das in Zusammenarbeit mit Amnesty International entstanden war. Das Erich Kästner Gymnasium aus Laatzen steuert eine sehr lebhafte und moderne Interpretation von Goethes "Faust" bei, für die die Teilnehmer sogar auf Probenfahrt gewesen waren. Im Anschluss and die Stücke folgte ein reger Austausch zwischen den Schülern. Sie diskutierten über den Inhalt, schauspielerische Leistungen und die Inszenierung. Dabei zeigten siesich voll des Lobes für die Konkurrenten. Innerhalb der nächsten Woche wird die Jury den Sieger bestimmen. Dieser nimmt an der Abschlusswoche des Landeswettbewerbs vom 31. Mai bis 4. Juni in Oldenburg teil. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 16.03.2010Baubeginn für Mensa am EKS![]() Baubeginn
am Erich Kästner-Schulzentrum: Realschulleiter Oliver Brandt
(großes Bild, rechts) und Direktor Hans-Ulrich Becker (von
links)
präsentieren vor den Augen der Planer Björn
Hemmelskamp,
Carsten Strate und Frank Diederich sowie Bürgermeister Thomas
Prinz das Modell für die neue Mensa. Mirco Melchert (kleines
Bild)
bereitet den Bauzaun innerhalb des Schulgebäudes vor und
verschraubt Latten in der Decke des F-Traktes.
LAATZEN-MITTE.
Bauschild, Absperrzaun – alles ist da. Und auch im Erich
Kästner-Schulzentrum (EKS) zeugen nun das Klackern zu Boden
fallender Latten sowie Akkuschraubergesurre von Bautätigkeit.
Gestern feierten Vertreter der Stadt, des Planungsbüros und
der
Schule den Baustart für die neue Mensa im Passivhausstandard. Das 1,3 Millionen-Euro-Projekt, das die Stadt nahezu allein finanziert – bei proKlima ist ein Zuschuss von 10?000 Euro beantragt –, soll bis Ende Oktober in Betrieb genommen werden. „Jede Verzögerung kostet weiteres Geld. Wir wollen schnell wieder Normalbetrieb in der Schule“, sagte Bürgermeister Thomas Prinz. Die Schulleiter Hans-Ulrich Becker (Gymnasium) und Oliver Brandt (Realschule) freuen sich auf den Anbau, der die provisorische Essensausgabe im Foyer beendet und einen weiteren Veranstaltungsraum für rund 150 Besucher bietet. Der Anbau am nördlichen Trakt des Schulzentrum führt allerdings auch zum Umbau bestehender Räume.akö/Mehr auf Seite 3 Mensa verfügt über eine BühneZum Bild auf Seite 1: EKS sieht Wünsche berücksichtigt - Architektur soll nachvollziehbar sein![]() LAATZEN_MITTE. Im
Zuge des
Mensa-Neubaus am Erich Kästner- Schulzentrum (EKS) werden auch
bestehende Räume umgebaut. So zieht die Realschule mit ihrem
Musikraum in den B-Trakt um, damit die Küche mit Essensausgabe
gebaut werden kann. Außerdem wird ein Behinderten-WC im Foyer
zwischen Hausmeisterloge und Mensa eingerichtet.
Fünf Standorte für die Mensa waren getestet worden, bis die Entscheidung für den Platz an der Nordseite des Schulzentrums fiel. Maßgebliche Ideen steuerte Björn Hemmelskamp bei. Der Mitarbeiter des ausführenden Architekturbüros Strate kennt die Schule gut, hat er dort 1995 Abitur gemacht. „Ich kenne noch viele Lehrer“, sagt der Diplom-Ingenieur, der gern an seine Schulzeit denkt. Die mit großen Fensterfronten nach Südosten im Halbrund konzipierte Mensa bietet nach den aktuellen Plänen nicht nur Platz für 94 Schüler. Der 200 Quadratmeter große, barrierefreie Anbau kann alternativ zur großen Aula für Veranstaltungen genutzt werden. „Wir sehen unsere Ideen berücksichtigt“, sagte Direktor Hans-Ulrich Becker mit Verweis auf die in dem größeren Mensa-Teil vorgesehene Bühne sowie auf die Sitzplätze im Außenbereich. Holzdecks und eine lange Tafel sollen die Besucher zu einem Gang an die frische Luft animieren. Der Bereich werde mit Gräsern und Büschen modellierte, sagt Landschaftsplaner Frank Diederich. Die Mensa wird im Passivhausstandard gebaut. Die Fensterfronten sind dreifach verglast, die übrigen Seitenteile und Decken sowie auch die Bodenplatte besonders gedämmt. Das Belüftungssystem spart zusätzlich Energie: Die verbrauchte Warmluft wird abgesaugt, um die eingeleitete Frischluft von außen anzuwärmen, ehe diese nach innen abgegeben wird. „Wir wollen eine Architektur, die nachvollziehbar ist“, sagt Chefplaner Carsten Strate. Die Konstruktion wie das Dachtragwerk bleiben sichtbar, und die verwendeten Farben sollen sich an den Hauptmaterialien orientieren: Außer Glas sind das Holz, Stahl und Beton. Hell und freundlich haben die Planer die Mensa (großes Bild) mit 94 Sitzplätzen und kleiner Bühne gestaltet. Der Neubau wird an der Ostseite des Schulzentrums (kleines Bild) angedockt und weist in Richtung Süden. Der bisherige Musikraum der Realschule wird zur Küche mit Speiseausgabe umgewandelt. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 15.03.2010
Turnen:
Schulsport |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 13.03.2010War Armstrong auf dem Mond?Tag der offenen Tür im EKG: Schüler zeigen Ergebnisse ihrer vielfältigen Projektwoche![]() VON DANIEL JUNKERLAATZEN-MITTE. War die Mondlandung im Jahr 1969 vorgetäuscht? Wie lange bleiben Fußspuren auf der Oberfläche des Erdtrabanten erhalten? Mit solchen Fragen hat sich in den vergangenen Tagen ein Kursus bei der Projektwoche des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) beschäftigt. Unter anderem befragten die Schüler 124 Passanten im Laatzener Leine-Center. Heraus kam ein durchaus erstaunliches Ergebnis. „20 Prozent der Laatzener glauben nicht daran, dass die Amerikaner auf dem Mond gelandet sind“, sagte Schüler Tobias gestern beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums. Wie die unterschiedlichen Längen von Schatten auf der Mondoberfläche entstehen und warum dort noch Fußabdrücke zu sehen sind, haben die Schüler anhand eigener Versuche herausgefunden. Ihre Ergebnisse verarbeiteten sie in einem kleinen Theaterstück. Ein paar Räume weiter stellte die Projektgruppe Wasserorganismen aus dem Schulteich aus. Besucher konnten dort Kleinstlebewesen wie Hundeflöhe und Spinnen unter Mikroskopen betrachten, so wie es in den vergangenen Tagen die Schüler der Jahrgänge fünf bis neun getan hatten. Gerard Czech-Schmidt, Schülervater und Leiter des Labors für chronische Krankheiten in Hameln, hatte ein sogenanntes Immunfluoreszenz-Mikroskop mitgebracht. Durch dessen Okular waren sogar Borrelien zu sehen, das sind Bakterien, die von Zecken übertragen werden. Czech-Schmidt nutze die Gelegenheit, auf die Gefahren hinzuweisen, die von Borreliose ausgehen. Im Forum der Schule führten die Kinder und Jugendlichen für ihre Gäste unter anderem Hip-Hop-Tänze, ein Musical, Jumpstyle und ein Zirkusprogramm auf. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 13.03.2010 Spargel erhält erneut PreisLAATZEN-MITTE. Die
Schülerzeitung des Erich Kästner-Gymnasiums
„Der Spargel“ ist erneut ausgezeichnet worden. Der
Vorsitzende des Verbands der Niedersächsischen
Jugendredakteure, Tim Mittelstaedt, überreichte gestern in
Laatzen den ersten Preis des Niedersächsischen
Juniorenpressepreises 2009 in der Kategorie Gymnasium/Gesamtschule mit
Sekundarstufe II. Der Preis für das Septemberheft 2009 reiht
sich in die Liste von mehr als 20 Auszeichnungen für die
Zeitung ein.
Lehrer Thomas Göhmann ist froh, dass das erste Heft unter seiner Leitung prämiert wurde. Er ist Nachfolger von Hans-Werner Bertram. Dennoch kündigte er Änderungen an: „Der Spargel soll sich mehr an den Schülern orientieren.“ So thematisiert das neue Heft die Körperkultur. Bewährte Formen wie Interviews mit Prominenten und Politikern soll es weiterhin geben.kbe |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.03.2010![]() EKG-Theaterkursus verlegt Goethes Faust nach Mallorca"FAUSTdick": 20 Schüler zeigen bearbeitetes Stück an zwei AbendenVON DANIEL JUNKER LAATZEN-MITTE.
Heinrich Faust ist unzufrieden mit seinem Leben. Obwohl
er es
als angesehener Forscher beruflich zu etwas gebracht hat, sieht sein
Privatleben eher trostlos aus. Um seine Unzufriedenheit abzulegen, geht
der
Wissenschaftler einen ungewöhnlichen Weg: Er verspricht dem
Teufel seine Seele,
wenn dieser es schafft, ihn aus seiner schwermütigen Lage zu
befreien. Der
Teufel nimmt den Pakt an, verwandelt Heinrich Faust in einen jungen
Menschen
und hilft ihm, eine Affäre mit dem jungen Gretchen
einzufädeln.
Der tragischen Geschichte auf der Basis des Goethe-Klassikers hat sich der Kursus Darstellendes Spiel des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) angenommen. Für ihre Produktion haben die 20 Schüler unter der Leitung von Lehrerin Sibylle Dordel und Theaterpädagogin Julia Vohl den Stoff bearbeitet und die Handlung nach Mallorca verlegt. Mitten im Massentourismus spielt nun die Geschichte, mit der sich die Jugendlichen seit November im Unterricht beschäftigt haben. Die Sprache übertrugen sie für ihre Inszenierung mitunter in den jugendlichen Jargon. „Wir haben in Gruppen eigene Szenen entwickelt“, sagt Regie- assistent Marcel Kalski. Ausschlaggebend dafür war vor allem eine schlüssige Umsetzung der Basishandlung. „Es war uns aber auch wichtig, dass sich die Darsteller bei ihrem Spiel wohlfühlen.“ Bei einem Arbeitswochenende im Januar in Rothenburg an der Wümme haben sie ihre bis dahin entwickelten Ergebnisse noch zweimal umgeworfen, um zu einem stimmigen Ergebnis zu kommen. Denn: „Neben dem Spaß am Spiel sollten die Kernaussagen des Stücks erhalten bleiben“, betont Kalski. Dabei sei es für alle ein spannender Versuch gewesen, Wege zu finden, die elementaren Fragen des Stückes mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und in der eigenen Sprache verstehbar zu machen. Das Stück „FAUSTdick“ beginnt am Sonntag und Montag, 14. und 15. März, jeweils um 19.30 Uhr im Forum des Erich Kästner-Schulzentrums. Der Eintritt kostet fünf, ermäßigt drei Euro. Karten gibt es an der Abendkasse und heute von 15 bis 18 Uhr beim Tag der offenen Tür der Schule zu kaufen. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 22.02.2010![]() Beim
Schulsportwettbewerb
Jugend trainiert für Olympia in
Hannover-Döhren haben die Turnerinnen des
Erich-Kästner-Gymnasiums Laatzen im
Wettkampf III (Jahrgänge 1995 bis 1998) den ersten Platz
belegt.
Svenja Hansen, Lieselotte Kleier, Marijke Meyer, Ann-Christin Hagedorn und Cansu-Nurhan Noyan setzten sich mit 233,350 Punkten an die Spitze der acht angetretenen Schulmannschaften. Sie haben sich mit dieser starken Leistung für den am 11. März in Schneverdingen anstehenden Landesentscheid qualifiziert. Das Gymnasium Sarstedt erreichte mit Juliane Seyffert, Jacqueline Coldewey, Eveline Siewert, Kim Wagner und Laura Schulz 214,150 Zähler und den fünften Rang. Im Wettkampf II (Jahrgänge 1993 bis 1999) schafften die Sarstedterinnen mit Lina Hasse, Sarah Sievers, Jana Rechenburg und Annika Henke den vierten Rang mit 213,400 Punkten. Für die Teilnahme am Landesentscheid hat es nicht gereicht. Diese gelang den Sportlerinnen der Graf- Friedrich-Schule aus Diepholz (233,350).mü |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 19.02.2010![]() Laatzener
Turnriegen verpassen Qualifikation für den Landesentscheid
Beim Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia haben die Turner des Erich-Kästner-Gymnasiums Laatzen beim Bezirksentscheid in Bodenwerder zweite Plätze belegt. Für alle Schüler war der Wettkampf eine neue Erfahrung und dementsprechend eine Herausforderung. Seit November haben die Sportler in einer eigens für diesen Wettkampf gegründeten Arbeitsgemeinschaft (AG) trainiert. Mit 9,67 Rangpunkten mussten sich die Turnerinnen Shania Drath, Marie Schindelhauer, Theresa Ladwig, Charlene Casjens und Leonie Grote allerdings den Turnerinnen der Realschule Bodenwerder (5,33) geschlagen geben. Auch die zweite Riege mit Annalena Sundhaupt, Lukas Heinemann, Dominique Falenski, Julian Beibatsch und Sascha Schlothauer musste der Realschule Bodenwerder den Vortritt lassen. Sie erreichten 7,33 Rangpunkte, Bodenwerder 4,67. Stark im Klettern Nicht zu schlagen waren beide Laatzener Riegen beim Klettern. Der Staffellauf verlief dagegen etwas unglücklich, da beide Mannschaften ihren Ring bei der Übergabe verloren. Im nächsten Jahr werden die Leinestädter erneut dabei sein – und dann soll auch die Quali zum Landesentscheid gelingen. mü |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 11.02.2010 |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 06.02.2010Die jungen Forscher räumen Preise abProjekte der Gymnasien in Sarstedt und Laatzen bei Jugend forscht vorn - Schüler fahren zum LandesentscheidSchüler der Gymnasien in Sarstedt und Laatzen haben beim Regionalwettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren mehrere Preise abgeräumt. VON CHRISTIAN HARBORTH SARSTEDT/LAATZEN/REGION. Vor
allem das Gymnasium Sarstedt konnte beim Wettbewerb in Hannover
glänzen: Die Schüler stellen nicht nur den Sieger und
den Drittplatzierten in der Schüler-experimentieren-Sparte
Arbeitswelt, sondern auch noch Platz zwei im Bereich Technik. Das
innovative Putzsystem für Blechblasinstrumente von Inka Meyer
zum Alten Borgloh und Rebecca Meißner hatte es der Jury
offenbar besonders angetan. „In dieser Form ist so etwas
bisher noch nicht angewandt worden“, sagte Wettbewerbsleiter
Ulrich Kirschner am Nachmittag während der Laudatio in der
Nexans-Niederlassung in Hannover. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die beiden Schülerinnen zum Landesentscheid nach Oldenburg fahren dürfen. Sie gewannen in der Schüler-experimentieren-Kategorie Arbeitswelt den ersten Preis und dürfen im März zum Landesentscheid fahren. Vertreter der einzelnen Regionen treffen sich vom 11. bis 13. März im Oldenburger Zentrum für Aus- und Weiterbildung der EWE, um die Teilnehmer für den Bundesentscheid zu ermitteln. Die Arbeit der beiden Schülerinnen zeichne sich durch ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Sorgfalt aus. Kirschner lobte auch den gut strukturierten Vortrag, den die beiden am Donnerstag gehalten hätten. Die beiden Schülerinnen haben bereits ein Patent für ihre Idee angemeldet. Auch Christoph Waldert kann sich über einen Preis freuen. Sein automatisches Sonnenschutzrollo, das Kollektoren vor übermäßiger Hitze schützen soll, landete in der Kategorie Technik auf dem zweiten Platz. Das Projekt von Marius Krewer und Leonie Herwig (beide wohnen in Pattensen) kam bei den Jurymitgliedern offenbar ebenfalls gut an. Die beiden hatten die Materialien Gore-Tex und Leder genau unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. Sie sicherten sich in der Kategorie Arbeitswelt den dritten Platz. Als einziger Bewerber des Sarstedter Gymnasiums ging Fabian Schleich leer aus. Er hatte Teststreifen erfunden, mit denen man Eisen nachweisen kann. Einen Erfolg konnte auch das Laatzener Erich Kästner-Gymnasium (EKG) verbuchen: Der 18-jährige Yousif Al-Saiegh belegte im Jugend-forscht-Bereich Biologie den zweiten Platz. Für die Schule gab es eine Spende in Höhe von 800 Euro, wie EKG-Lehrerin Hendrika van Waveren berichtete. Einen Spitzenplatz errang der Wilkenburger Malte Brammerloh, Schüler des Fachgymnasiums Technik in Hannover. Er beeindruckte mit dem von ihm entwickelten Freizeitspiel Dartball: Der Jury war dies ein erster Platz in der Kategorie Technik bei Jugend forscht wert. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 04.02.2010![]() Trotz schulfrei: Jungwissenschaftler bereiten sich auf Jugend forscht vor LAATZEN/SARSTEDT.
In der Region fiel gestern aufgrund der
Wetterbedingungen die Schule aus. Einige Schüler haben sich
aber trotzdem auf den Weg dorthin gemacht: Yousif Al-Saiegh und Alexey
Stepanyuk vom Laatzener Erich Kästner-Gymnasium bereiteten
sich auf den Regionalentscheid von Jugend forscht vor, der heute und
morgen in Hannover veranstaltet wird. Aus Sarstedt sind Fabian
Schleich, Christoph Waldert, Leonie Herwig, Marius Krewer, Rebecca
Meißner und Inka Meyer zum Alten Borgloh dabei. Die
Schüler hoffen auf einen Einzug in die Landesrunde, die im
März in Clausthal-Zellerfeld ausgerichtet wird.
Der Laatzener Yousif Al-Saiegh hat die Verwandtschaft verschiedener Kohlsorten wie Raps und Kohlrabi anhand von DNA-Analysen untersucht, um deren Züchtungsweg nachzuvollziehen. „Die verschiedenen Kohlsorten sind über die Jahrhunderte durch Züchtungen aus wildem Kohl entstanden“, sagt der 19-Jährige. Anhand von Mutationen eines in allen Kohlsorten enthaltenen Gens kann er ermitteln, inwiefern die Sorten miteinander verwandt sind. „Weißkohl ist am ehesten mit dem wilden Kohl verwandt“, hat Al-Saiegh herausgefunden. Raps hingegen sei eine recht junge Züchtung. Mit seinen Ergebnissen könne die Resistenz gegen Schädlinge ermittelt und auf andere Kohlpflanzen übertragen werden – denn Erkrankungen von Pflanzen würden sich parallel zu den Züchtungen entwickeln.dj/Weiter auf Seite 3 Rollo soll Sonnenkollektoren vor Hitze schützenSchüler aus Laatzen und Sarstedt sind beim Regionalentscheid bei Jugend forscht dabeiVON DANIEL JUNKER UND CHRISTIAN HARBORTH Alexey Stepanyuk hat
untersucht, wie sich die Fütterung nur mit Weiß-
oder Vollkornbrot auf den Organismus von Mäusen auswirkt. Er
will wissen, ob einseitige Ernährung fett macht.
„Der Futterverbrauch und die Gewichtszunahme wird nach etwa
zwei Wochen konstant“, sagt der Laatzener. Er schlussfolgert,
dass die Tiere mit einseitiger Ernährung besser zurechtkommen
– oder dass Menschen nach dem Essen zu wenig Sport treiben. Auch Fabian Schleich vom Gymnasium Sarstedt hat in den vergangenen Monaten nach Schulschluss experimentiert: Er erfand einen Teststreifen, mit dem man Eisen nachweisen kann. Sein Schulkollege Christoph Waldert entwickelte ein automatisches Wärmeschutzrollo für Sonnenkollektoren, in denen Wasser erwärmt wird. „Die Idee ist entstanden, weil wir zu Hause Kollektoren auf dem Dach haben, die kaputt waren“, erzählt der Achtklässler, der in Elze lebt. Seine Jahrgangskollegen Leonie Herwig und Marius Krewer haben sich dem Unterschied zwischen Leder und dem modernen Material Gore-Tex angenommen. Rebecca Meißner und Inka Meyer zum Alten Borgloh wollten den Kern ihrer Forschung gestern noch nicht verraten. „Ihr Projekt ist für ein Patent angemeldet“, sagt ihr Lehrer Daniel Kahle. Die Sarstedter starten in der Sparte Schüler experimentieren, weil sie noch keine 15 Jahre alt sind. Die Jungforscher stellen ihre Ergebnisse heute und morgen bei Nexans in Hannover, Kabelkamp, vor. Geöffnet ist heute von 10 bis 17 und morgen von 9 bis 12 Uhr. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 29.01.2010![]() Norweger frieren trotz langer UnterhoseAustauschschüler besuchen Erich Kästner-Gymnasium - Wiedersehen im Sommer geplantVON STEPHANIE ZERM LAATZEN-MITTE.
Schnee und Kälte sind für Norweger nichts
Ungewöhnliches. Dennoch haben die Austauschschüler in
den vergangenen Tagen in Laatzen tüchtig gefroren.
„So kalt wie es hier war, ist es bei uns längst
nicht“, sagt der 17-jährige Eivind Berg.
„Wir haben trotz wollener Unterhosen gefroren“,
berichtet auch seine Lehrerin Inger Iversen.
Acht Tage haben die 13 Schüler aus Lillestrøm bei Oslo in Laatzen verbracht. Vergangenen Donnerstag wurden sie in Berlin von ihren deutschen Gastschülern abgeholt. Dort besuchten sie unter anderem die Gedenkstätte Hohenschönhausen. „Berlin ist eine beeindruckende Stadt“, sagt Eivind Berg, „aber Hannover finde ich wegen der Altstadt viel schöner.“ Lehrerin Sibylle Dordel hat den Austausch mit der Lillestrøm Videregående Skole gemeinsam mit ihrer Kollegin Bettina Schmans bereits zum siebten Mal organisiert. „Die Schule besteht nur aus einer Oberstufe und hat den Schwerpunkt Theater, Tanz und Musik“, berichtet Dordel. Schüler müssten dort ein regelrechtes Casting absolvieren, um aufgenommen zu werden. Von daher waren die Gäste gestern beim Abschiedsabend in ihrem Element: Sie führten für ihre Gastfamilien und deutschen Freunde das Theaterstück „Karius und Baktus“ auf. Es basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Thorbjørn Egner von 1949. Heute heißt es dann bereits wieder Abschied nehmen. Um 7.50 Uhr fahren die Norweger am Messebahnhof ab. Doch für einige Schüler steht bald ein Wiedersehen an. „Ein Teil der deutschen Schüler kommt uns im Sommer in Norwegen besuchen“, berichtet die 17-jährige Nora Amlie Jansrud. „Anschließend fahren wir mit ihnen zum Besuch nach Laatzen.“ Theatralischer Abschied: Die norwegischen Schüler führen in der Aula der Erich Kästner-Schule das norwegische Stück „Karius und Baktus“ auf. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 28.01.2010![]() Der Spargel verliert seinen CoachHans- Werner Bertram verlässt nach mehr als 30 Jahren deas Erich Kästner-SchulzentrumVON JOHANNES DORNDORF LAATZEN-MITTE. Mit
17 hat man noch Träume. Der von Hans-Werner Bertram
lautete damals: Lehrer
werden – und es besser machen als die Pädagogen, die
ihn unterrichteten.
Journalist stand nicht auf der Wunschliste, obgleich sich dies
später auf seine
Weise realisieren sollte.
30 Jahre lang hat der heute 63-Jährige am Erich Kästner-Gymnasium unterrichtet. Morgen wird er gemeinsam mit zwei weiteren Kollegen verabschiedet. Damit verliert die Schule nicht nur drei Pädagogen, sondern auch eine Zeitungsredaktion ihren erfahrensten Kopf: Bertram hat sich 16 Jahre lang um den Spargel gekümmert, Deutschlands wohl bekannteste Schülerzeitung. 50 Hefte sind in dieser Zeit erschienen – geplant, layoutet und geschrieben von insgesamt 120 Schülern. 20 Preise erhielt der Spargel, davon acht bei Landes- und zwölf bei Bundeswettbewerben. Am meisten Aufsehen erregt hat das Magazin aufgrund eines Rechtsstreits mit dem damals für das Titellayout noch vorbildhaften Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die Auseinandersetzung brachte der Redaktion bundesweite Schlagzeilen und ein versöhnendes Spargelessen mit Chefredakteur Stefan Aust ein. „Keine Angst vor großen Tieren“, heißt denn auch ein Motto, das Bertram seinen Schülern nahezulegen versuchte. Eine Folge davon waren Dutzende Interviews mit prominenten Politikern, eines der Markenzeichen des Spargel. Bertram lassen die Erfolge mit etwas Stolz zurückblicken. „Es ist für mich wesentlich, dass vom Unterricht etwas Greifbares übrigbleibt“, sagt er über sein pädagogisches Konzept – zu viel gehe sonst nach der Schulzeit verloren. Auch in seinem Unterricht entstand Dauerhaftes: Gedichtbände, auch Textsammlungen zu HAZ-Schreibwettbewerben. Als Chefredakteur des Spargel würde sich Bertram nie bezeichnen. „Ich war eher der Nachrichtenticker der Redaktion, der Informationsbeschaffer, manchmal auch der Coach im sozialen Bereich.“ Die Entscheidungen habe immer die Redaktion getroffen, manchmal auch gegen seinen Widerstand. Der Nachfolger auf Lehrerseite steht mit Thomas Göhmann übrigens längst fest. Ob er nicht lieber Journalist geworden wäre? „Ich bin eigentlich erst richtig zum Schreiben gekommen, als ich Lehrer war“, sagt Bertram. Und Journalist kann man ihn nach 16 Jahren beim Spargel durchaus nennen. Und zwar einer, der zugleich seinen Traumberuf ausübte. Hans-Werner Bertram geht in den Ruhestand. Im Eingangsbereich des Bürotrakts im EKG verweisen etliche Urkunden auf die Erfolge der Spargel- Redaktion, die der 63-Jährige betreut hat. |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 10.12.2009Mensabau: Stadt will PassivhausÖkostandard soll die Kosten senkenLAATZEN-MITTE. Die
Monate, in denen Schüler des Erich
Kästner-Schulzentrums im Forum ihr Mittagessen verspeisen,
sind gezählt. Im nächsten Jahr will die Stadt eine
Mensa anbauen. Nach den Herbstferien 2010, so der Plan, sollen die
Räume eröffnet werden.
Dabei hält die Stadt an ihrem Grundsatz fest, möglichst energiesparend zu bauen: Die neue Mensa wird im Passivhausstandard errichtet. Dafür hat sich jetzt der Schulausschuss einstimmig ausgesprochen. Die Planer versprechen sich von der Entscheidung nicht nur geringere Energiekosten im neuen Gebäudeteil. „Durch die angestrebte Mehrfachnutzung des Neubaus wird es auch zu einer Verlagerung von kleineren und mittleren Veranstaltungen aus dem großen Forum kommen“, heißt es in der Begründung für die Passivhauspläne. Das schlechter gedämmte und für Kleinveranstaltungen überdimensionierte Forum, das aus den siebziger Jahren stammt, muss dann nicht mehr aufgeheizt werden. Mit der Öko-Bauweise steigen allerdings auch die Kosten. Der beauftragte Architekt rechnet damit, dass der Bau dadurch um 206?200 Euro teurer wird. Die Stadt rechnet mit einer Bausumme von zusammen 1,32 Millionen Euro. In den Kosten enthalten ist die neu in die Pläne aufgenommene Außenbestuhlung. jd |
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Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 09.12.2009Französin will EKS-Schüler für ihre Sprache gewinnenFrance-Mobil stoppt in Laatzen: Klassen besuchen Schnellkursus LAATZEN-MITTE. „Je
suis Emilie. Et toi?“, fragte Emilie Heimburger die
Schüler im Erich
Kästner-Schulzentrum. Seit September ist die
28-jährige Französin in
Niedersachsen und Bremen mit dem sogenannten France-Mobil unterwegs
– einer Art
mobilem Schnupperkursus, mit dem in Schulen und anderen Einrichtungen
für die
französische Sprache geworben wird. Gestern hielt Heimburger
mit ihrem kleinen
Renault in Laatzen. Fünf Klassen der Stufe fünf bis sieben erlebten mit ihr jeweils 45 Minuten anschaulichen Sprachunterricht. Zunächst durften sie die Lektorin aber über ihr Heimatland und ihre Muttersprache ausfragen. Für die Fünftklässler steht Französisch zwar noch nicht auf dem Lehrplan, doch bei dem Schnellkursus gestern lernten sie die Vokabeln für einige Farben und die Zahlen bis zehn. „Un, deux, trois“: Im Stuhlkreis sitzend zählten die Schüler, und Heimberger war erstaunt, dass einigen die französichen Worte bereits recht flüssig über die Lippen kamen. „Das habe ich beim Ballett gelernt“, sagte ein Mädchen. Das von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützte Projekt beruht auf einer Initiative des deutschen Kulturzentrums Maison de Heidelberg in Montpellier, das im Jahr 2000 ein Deutsch-Mobil in Frankreich auf die Straße schickte. Im Gegenzug werben seit 2002 jährlich zwölf Lektoren für Französisch in Deutschland. |
| weitere Presseberichte aus dem Jahr 2009 im Archiv |