Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 10.12.2009
Mensabau:
Stadt will Passivhaus
Ökostandard soll die Kosten senken

LAATZEN-MITTE. Die
Monate, in denen Schüler des Erich
Kästner-Schulzentrums im Forum ihr Mittagessen verspeisen,
sind gezählt. Im nächsten Jahr will die Stadt eine
Mensa anbauen. Nach den Herbstferien 2010, so der Plan, sollen die
Räume eröffnet werden.
Dabei hält die Stadt an ihrem Grundsatz fest,
möglichst energiesparend zu bauen: Die neue Mensa wird im
Passivhausstandard errichtet. Dafür hat sich jetzt der
Schulausschuss einstimmig ausgesprochen. Die Planer versprechen sich
von der Entscheidung nicht nur geringere Energiekosten im neuen
Gebäudeteil. „Durch die angestrebte Mehrfachnutzung
des Neubaus wird es auch zu einer Verlagerung von kleineren und
mittleren Veranstaltungen aus dem großen Forum
kommen“, heißt es in der Begründung
für die Passivhauspläne.
Das schlechter gedämmte und für Kleinveranstaltungen
überdimensionierte Forum, das aus den siebziger Jahren stammt,
muss dann nicht mehr aufgeheizt werden. Mit der Öko-Bauweise
steigen allerdings auch die Kosten. Der beauftragte Architekt rechnet
damit, dass der Bau dadurch um 206?200 Euro teurer wird. Die Stadt
rechnet mit einer Bausumme von zusammen 1,32 Millionen Euro. In den
Kosten enthalten ist die neu in die Pläne aufgenommene
Außenbestuhlung. jd
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 09.12.2009
Französin
will EKS-Schüler für ihre Sprache gewinnen
France-Mobil stoppt in Laatzen: Klassen besuchen
Schnellkursus
 LAATZEN-MITTE. „Je
suis Emilie. Et toi?“, fragte Emilie Heimburger die
Schüler im Erich
Kästner-Schulzentrum. Seit September ist die
28-jährige Französin in
Niedersachsen und Bremen mit dem sogenannten France-Mobil unterwegs
– einer Art
mobilem Schnupperkursus, mit dem in Schulen und anderen Einrichtungen
für die
französische Sprache geworben wird. Gestern hielt Heimburger
mit ihrem kleinen
Renault in Laatzen.
Fünf Klassen der Stufe fünf bis
sieben erlebten mit ihr
jeweils 45 Minuten anschaulichen Sprachunterricht. Zunächst
durften sie die
Lektorin aber über ihr Heimatland und ihre Muttersprache
ausfragen.
Für die
Fünftklässler steht Französisch zwar noch
nicht auf dem Lehrplan, doch bei dem
Schnellkursus gestern lernten sie die Vokabeln für einige
Farben und die Zahlen
bis zehn. „Un, deux, trois“: Im Stuhlkreis sitzend
zählten die Schüler, und
Heimberger war erstaunt, dass einigen die französichen Worte
bereits recht
flüssig über die Lippen kamen. „Das habe
ich beim Ballett gelernt“, sagte ein
Mädchen.
Das von der Robert-Bosch-Stiftung
unterstützte Projekt beruht auf
einer Initiative des deutschen Kulturzentrums Maison de Heidelberg in
Montpellier, das im Jahr 2000 ein Deutsch-Mobil in Frankreich auf die
Straße
schickte. Im Gegenzug werben seit 2002 jährlich zwölf
Lektoren für Französisch
in Deutschland.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 30.11.2009
Glücklich für einige Momente
Es ist nicht schwierig, krebskranke Kinder froh zu
machen, meint FreiSchwimmerin Alla
Endlich sind wir
angekommen. Und da steht sie vor mir. Sie ist klein und
süß wie ein Engelchen. Doch mir läuft ein
eiskalter Schauer über den Rücken. Denn die kleine
Jasmin ist krebskrank. Sie lächelt. Die Siebenjährige
hat schon lange auf uns gewartet. Ihre Ärztin sagte, sie sei
schon ganz aufgeregt gewesen. So wie ich –und die anderen
bestimmt auch.
Wir sind hier, weil wir helfen wollen. Wir, das sind vier
Schülerinnen und eine Lehrerin des Erich
Kästner-Gymnasiums in Laatzen. Im Zuge des Projekts
„Humanitäre Schule“ besuchen wir die
Kinderkrebsstation in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Zusammen mit den Kindern basteln und malen wir heute.
Ich hätte nie gedacht, dass es in einem Krankenhaus so nett
und herzlich sein könnte und dass man mit erkrankten Kindern
so einfach etwas unternehmen kann und ihnen damit eine große
Freude macht. Auch, wenn wir nur mit Kindern basteln können,
die schon auf dem Weg der Besserung sind.
Die anfangs schüchterne Jasmin blüht total auf, als
wir zusammen mit ihr malen und basteln. Immer mehr Kinder setzen sich
zu uns an den Tisch. Und als die 4-jährige Elisabeth abgeholt
wird, will sie gar nicht gehen. Mich freut das. Wir haben erreicht, was
wir wollten: den Kindern einen schönen Tag bereiten. Jetzt
wird nur noch der Scheck im Wert von 3699,80 Euro übergeben.
Das Geld wurde von Schülern unserer Schule beim Spendenlauf
gesammelt.
Im Moment darf niemand die Kinderkrebsstation besuchen, der nicht gegen
Schweinegrippe geimpft ist. Die Ansteckungsgefahr ist einfach zu
groß. Wir planen aber eine Weihnachtsüberraschung.
Es soll Puderzucker schneien, Geschenke regnen und Gelächter
donnern. Denn das Schönste ist, zu sehen, wie man mit so wenig
so viel erreichen kann und die Kinder für ein paar Momente
glücklich macht.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 20.11.2009
„Spargel“
gibt es in der Bücherei
Schülerzeitung wird ins Archiv der
niedersächsischen Landesbibliothek aufgenommen
„Der
Spargel“ ist bald in der niedersächsischen
Landesbibliothek
einsehbar: Die Einrichtung hat die Schülerzeitung
angeschrieben,
weil sie jeweils ein Exemplar ins Archiv der Bibliothek aufnehmen will.
VON DANIEL JUNKER
LAATZEN/HANNOVER.
„Wir
waren total überrascht“, sagt Lehrer Hans-Werner
Bertram,
der die Redaktion an der Erich Kästner-Schule betreut. Die
Landesbibliothek hatte mitgeteilt, dass die Zeitschrift nach dem
Landespressegesetz dort archiviert werden darf. Zudem werden die
Exemplare in elektronischen Leihkatalogen verzeichnet, die
über
das Internet weltweit einsehbar sind.
Aufmerksam auf die Zeitung wurde die Landesbibliothek dank eines
Artikels in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zum
20-jährigen
Bestehen des Spargels. „Es ist seltsam“, sagt
Bertram mit
einem Lächeln. „Wir haben schon 25 Preise gewonnen,
aber
keiner von der Landesbibliothek hat es bislang in der Zeitung
gelesen.“
Freilich ist die Redaktion der Anfrage gern nachgekommen: Gestern
überreichten die „Spargel“-Redakteure Lisa
Haase und
Sven Brannys dem Bibliothekssekretär Holger Veleba in Hannover
46
noch verfügbare Ausgaben. 50 Veröffentlichungen sind
seit
1989 entstanden, etwa 15?000 Zeitschriften wurden verkauft. Veleba
regte an, dass die Redaktion zwei Spargel-Exemplare an die
Nationalbibliothek in Frankfurt am Main schickt. Jeweils ein Exemplar
würde dann dort und in Leipzig eingelagert.
Kurios: Die „Spargel“-Ausgaben kommen nach der
Einarbeitung
ins Büchereisystem zurück nach Laatzen. Sie werden im
Rethener Magazin, dem sogenannten Haus 2, archiviert.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 27.10.2009
Das neue
Jugendparlament trifft sich zur konstituierenden Sitzung
LAATZEN.
Das neue Laatzener Jugendparlament ist gestern Abend zu seiner ersten
Sitzung
zusammengekommen. Der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang
Zingler
verpflichtete die 14- bis 18-Jährigen für ihr Amt.
Die 17 Jugendlichen des
Gremiums wollen sich für die Interessen junger Laatzener
einsetzen.
Auch wenn
das Parlament gemeinsame Interessen verfolgt, haben viele bereits
eigene Ideen,
für die sie sich starkmachen wollen. Anna Soboleva will eine
bessere
Nahverkehrsanbindung für Ingeln-Oesselse. Kerstin Lies setzt
sich für Toleranz
gegenüber Immigranten ein. Dimitra Dermitzaki wünscht
sich mehr
Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche.
Vom 13. bis
15. November
fährt die Gruppe zu einem Arbeitswochenende, um erste
Schwerpunkte festzulegen.
Bei der nächsten Sitzung am Mittwoch, 25. November, wird ab 18
Uhr der neue
Jugendbürgermeister gewählt. dj
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 01.10.2009
Musikalischer
Physiker erklärt die Schallwellen
Universitätsprofessor hält Vorlesung
an der Erich Kästner-Schule
Was
Schall ist und wie
unterschiedliche Tonhöhen entstehen, haben gestern
Schüler im Forum der Erich
Kästner-Schule gelernt. Der Physiker Friedrich Balck sprach
bei der Kinderuni
über Akustik.
VON SUSAN REICHERT
LAATZEN-MITTE.
Physik ist
das, was tönt und
klingt – jedenfalls tat sie das gestern im Forum der Erich
Kästner-Schule
(EKS). Professor Friedrich Balck von der Technischen
Universität Clausthal
hatte zur Akustikvorlesung keinen Oszillator mitgebracht, sondern
Gitarre und
Posaune. Er blies kräftig in das Instrument, schon hatte er
die Aufmerksamkeit
der Kinder.
Viertklässler von vier Laatzener Grundschulen
drängten sich im
Forum, die Stühle reichten kaum aus. Balck musste zwei
Vorlesungen halten,
damit alle Grundschulen der Stadt und die
Fünftklässler der EKS teilnehmen
konnten. „Physik mithilfe von Musikinstrumenten zu
erklären, das kommt im
Unterricht zu kurz“, sagte der Professor.
Balck verbindet auf
diese Weise Hobby
und Beruf: Der Physiker spielt seit seiner Schulzeit Klavier und hat
jahrelang
Klarinette im Sinfonieorchester der Universität Clausthal
gespielt. Heute
musiziert er nur noch privat: „Am liebsten improvisiere ich
und spiele ohne
Noten, einfach aus dem Bauch heraus“, sagt er. Mit den
Instrumenten erklärt er
den Schülern, wie Töne entstehen. „Alles,
was sich bewegt, macht auch ein
Geräusch“, sagt er – zum Beispiel die
Saite einer Geige, wenn man darüber
streicht. „Dann schwingt die Luft und
überträgt den Ton.“ Wie hoch dieser ist,
hänge bei einer Geige von der Dicke der Saite ab. Bei einem
Klavier dagegen
seien die angeschlagenen Saiten unterschiedlich lang. „Und
eine lange Flöte
macht tiefere Töne als eine kurze“, sagte Balck.
Wie
Schall aussieht, zeigte er
mit einem gespannten Gummiseil. Ein Motor ließ es schwingen
und dabei aussehen
wie eine Schallwelle in Zeitlupe.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 28.09.2009
Funkhausdirektor
lobt die Blattmacher
20 Jahre Schülerzeitung "Der Spargel":
Redaktion und Lehrer feiern mit NDR-Leiter
 VON ANDRÉ NOWAK
LAATZEN-MITTE.
Einen besonderen Ehrengast konnte die Redaktion der
Schülerzeitung „Der Spargel“ am Freitag
anlässlich der Feier zum 20-jährigen Bestehen des
Heftes begrüßen. Arno Beyer, Direktor des
Landesfunkhauses, sprach im Lichthof des Leine-Centers über
Interviewtechniken und lobte die Arbeit der Nachwuchsjournalisten vom
Erich Kästner-Gymnasium (EKG).
„Bedenken Sie immer
die Balance zwischen Flexibilität und Planung beim
Interview“, empfahl Beyer, den die Schüler vor
einigen Monaten zum Thema Schleichwerbung befragt hatten.
„Dann ist mir nicht bange um Sie. Aber das ist es mir bei
Ihnen vom Spargel sowieso nicht“, sagte der Funkhausleiter
anerkennend.
Einen langen, warmen Applaus spendeten Schüler,
Lehrer und Besucher Hans-Werner Bertram nach seiner Rede. Der
Pädagoge, der die Arbeit der Spargel-Redaktion seit Mitte der
neunziger Jahre begleitet, geht am Jahresende in Ruhestand.
Ein selbst
gedrehtes Video bot einen kleinen Einblick in die Anfangszeit der
Zeitung. Dabei sprachen die ehemaligen EKG-Schüler Marcus
Schwarze, Martin Schlüter und Claudius Freye in einem
Interview über ihre Erlebnisse in der Redaktion. Welche
„automatischen Abwehrmechanismen“ die aktuellen
Spargel-Macher kennenlernten, als sie ein Interview mit
Wirtschaftsminister Philipp Rösler bekommen wollten,
berichtete Sven Brannys.
Bereits seit Mittwoch können sich
Besucher des Leine-Centers im Lichthof die Ausstellung mit 23 Exponaten
anschauen. An Stellwänden präsentieren die
Schüler unter anderem Titelbilder der Ausgaben, mit denen die
Redaktion Preise gewonnen hatte. Auch eine Collage mit Abbildungen
prominenter Spargel-Interviewpartner ist noch bis Mittwoch, 30.
September, zu bestaunen. „Die Reaktionen waren durchweg
positiv“, berichtet das 16-jährige
Redaktionsmitglied Lisa. „Viele Menschen waren erstaunt, dass
wir eine Schülerzeitung sind, weil die Plakate sehr
professionell wirken.“
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 23.09.2009
170 Läufer sammeln Spenden
Das Geld geht an krebskranke Kinder
LAATZEN-MITTE. Mit
Musik im Ohr ist
das
Laufen leichter. „Ich höre alles Mögliche,
Fettes Brot, Peter Fox, Die Ärzte.
Das gibt mir den richtigen Takt“, sagte Merle Ebeling, die
auch nach acht
Kilometern Dauerlauf noch gute Laune hatte. Die 19-Jährige hat
zwanzig Runden
um den Sportplatz des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) gedreht
– für einen guten
Zweck. Mit dem Lauf sammelten die Schüler Spenden für
den Verein für
krebskranke Kinder Hannover. Fast 170 Jungen und Mädchen
gingen an den Start –
das ist mehr als ein Viertel der EKG-Schüler. „Und
sie machen das freiwillig
nach dem Unterricht“, sagte Lehrerin Annelore Bülow,
„das finde ich
fantastisch.“ Zuvor hatten die Kinder und Jugendlichen im
Verwandten- und
Bekanntenkreis Sponsoren angeworben. Diese erklärten sich
bereit, pro
gelaufener Runde einen bestimmten Betrag zu zahlen. So brachte jede
Runde Geld.
„Wenn man viele Sponsoren hat, lohnt es sich, länger
zu laufen“, sagte Anna
Schiffmann. Auf der Sponsorenliste der 18-Jährigen standen elf
Personen, nach
20 Runden hatte sie 75 Euro zusammen. Wie viel Geld alle
Schüler gemeinsam
erlaufen haben, steht noch nicht fest – Bülow
rechnete aber mit mehreren
Tausend Euro. sur
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 07.09.2009
Schall lässt Wasser sprudeln
Laatzener Gymnasiasten bieten Kindern auf der
Ideen-Expo Physik zum Anfassen
Mit
einfachen Experimenten
haben gestern zehn Schüler des Erich
Kästner-Gymnasiums (EKG)
Kinder bei der Ideen-Expo auf dem Messegelände die
physikalischen
Eigenschaften des Schalls näher gebracht.
VON ANDRÉ NOWAK
LAATZEN/HANNOVER.Kräftig
schlug die zehnjährige Vivien gestern mit einem Stimmgabel auf
ein
Stück Holz und versetzte das Metall in ihrer Hand damit in
Schwingung. Anschließend tauchte sie die Stimmgabel in eine
kleine, mit Wasser gefüllte Schale. Wegen der Schwingung
sprudelte
das Wasser einige Zentimeter hoch in die Luft. „Du spritzt ja
alles nass“, sagte ihre Mutter Nicol Musche lachend. Vivien
zeigte sich vom Ergebnis das Experiments nicht völlig
überrascht. „Ein bisschen hatte ich das
erwartet“,
sagte sie.
Der Versuch war einer von insgesamt sieben, die gestern am Stand des
EKG im Convention Center des Messegeländes ausprobiert werden
konnten. Zehn Schüler erklärten die Versuche zum
Thema
Schall. In einem Workshop mit dem Titel „Physik für
helle
Köpfe“ assistierten die Zehnt- und
Elftklässler
zahlreichen Kindern bei Experimenten.
An sieben Ständen folgten die Jungen und Mädchen
jeweils
einem vorgegebenen Versuchsaufbau. Dabei zupften sie unter anderem an
Gummibändern und hörten sich das Geräusch in
einer
Röhre an. Zudem überprüften sie, wie sich
die Töne
von unterschiedlich gefüllten Reagenzgläsern
veränderte,
wenn man über den Glasrand pfeift. Die Gymnasiasten
erklärten
den Kindern dabei die jeweiligen physikalischen Hintergründe.
Zum Abschluss der Workshops konnten die Besucher zusehen, wie Schall
mit Hilfe eines Oszilloskops sichtbar und mit einen großen
Gong
fühlbar gemacht werden kann. „Es macht schon
Spaß,
wenn man Kinder Physik näher bringen kann, damit sie keine
Angst
davor haben“, sagte der 17-jährige Gymnasiast
Jan-Thorben.
Im Rahmen des Projektes Physik für helle Köpfe hatten
die
Schüler bereits zuvor im EKG jüngeren Kindern einen
Einblick
in die Physik gewährt. Die Präsentation auf der
Ideen-Expo
machte die Schüler aber zunächst doch etwas
nervös, wie
die16-jährige Annika zugeben musste.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 05.09.2009
Gerät
zeigt Lautstärke von MP3-Playern
Wenn heute die
Ideen-Expo auf dem Messegelände beginnt, sind auch einige
Firmen und Schulen aus dem Leinetal dabei.
VON DANIEL JUNKER
LEINETAL. Mit
Exponaten und
Workshops wollen das Laatzener Erich Kästner-Schulzentrum, die
Ernst-Reuter-Schule aus Pattensen, die Siemens AG aus Laatzen und das
Hemminger Fernwärme-Forschungsinstitut junge Menschen
für
Technik und Naturwissenschaften begeistern. Das Erich Kästner
Gymnasium veranstaltet am Sonntag, 6. September, Workshops mit dem
Titel „Physik für helle Köpfe“.
Ab 10, 11.30,
13.30 und 15 Uhr werden im Saal 15 des Convention Centers Experimente
zur Akustik vorgestellt, die sich vor allem an Grundschüler
richten. Die Gymnasiasten vermitteln den Besuchern spielerisch die
Grundprinzipien der Physik. Außerdem hat die Schule einen
Fachraum eingerichtet, in dem die Arbeit im Genlabor vorgestellt wird.
Die Ernst-Reuter-Schule aus Pattensen beschäftigt sich in
Halle 9
mit lauter Musik und ihren Folgen für die Ohren. Im
naturwissenschaftlichen Kursus „Gift for your Ears“
haben
die Schüler einen Bausatz für ein mobiles
Schallpegeltestgerät entwickelt, das die korrekte
Lautstärkeeinstellung bei MP3-Playern und anderen
Abspielgeräten ermittelt und visualisiert. Dieses
Gerät
stellen die jungen Forscher an Stand K 305 vor. In der Themenwelt Leben
und Umwelt stellt die Firma Siemens am Stand LU 101 etwa 20 Exponate
zum Mitmachen aus. Unter anderem können sich die Besucher an
einem
3D-Monitor in die Rolle eines Chirurgen versetzen und eine virtuelle
Operation am Gehirn ausführen. Damit sollen Mediziner in
Zukunft
schwierige Eingriffe planen und üben.
Das Fernwärme-Forschungsinstitut (FFI) aus Hemmingen
zeigt
am Stand E 413 in Halle 9 das Modell eines kleinen
Fernwärmenetzes. Die Wärme wird in einem
Blockheizkraftwerk
aus Biogas erzeugt und über gedämmte Rohrleitungen zu
einer
Übergabestation transportiert. Das Bestreben der
Ideen-Expo-Initiatoren ist es, bei Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen die Neugierde und den Spaß am Experimentieren zu
wecken. Mehrere Unternehmen und Schulen aus dem Leinetal beteiligen
sich an der Ideen-Expo auf dem Messegelände. Bis zum 13.
September
können Interessierte die Ideen-Expo in Halle 9 und im
Convention
Center auf dem Messegelände besuchen. Informationen gibt es im
Internet unter www.ideenexpo.de.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 28.08.2009
Computerprogramm
erkennt Gesichter
Kamera zum Schlucken und 3-D-Monitor: Schüler
schauen sich im Fraunhofer-Truck die Technik von morgen an
I n Zukunft tragen wir
Solarzellen an
der Kleidung. Und unser Auto erkennt, ob wir gut oder schlecht gelaunt
sind. Wie die Technik von morgen aussehen könnte, haben sich
Laatzener Schüler gestern im Fraunhofer-Truck angeschaut.
VON SUSAN REICHERT
LAATZEN-MITTE.
 Die
Gesichtserkennungssoftware des Fraunhofer-Instituts ist bestens
dafür geeignet, pubertierende Jungen in eine mittelschwere
Identitätskrise zu stürzen. Das Computerprogramm
erkennt
anhand der Gesichtszüge die Stimmung und das Geschlecht
–
doch letzteres funktioniert nur bei Erwachsenen. Männliche
Teenager bezeichnet das Programm meistens als weiblich.
„Vielleicht liegt es an deinen Haaren“, sagt
Aleksandra
(15) und streicht dem 13-jährigen Daniel die blonden
Strähnen
aus dem Gesicht. Es hilft nicht.
Wenn Daniel daraufhin traurig schauen würde, würde
das
Programm immerhin dies erkennen. Die Software unterscheidet vier
Stimmungen: ärgerlich, fröhlich, traurig und
überrascht.
Einen Computerbildschirm böse anzuschauen, ist allerdings
nicht
leicht. Die Schüler runzeln die Stirn und pressen angestrengt
die
Lippen aufeinander, bis die Software den Gesichtsausdruck erkennt. Weil
das Programm auch feststellt, ob die Augen offen oder geschlossen sind,
könnte es zum Beispiel im Auto eingesetzt werden.
„Es
könnte den Fahrer vor Sekundenschlaf warnen“, sagt
Heiko
Becker.
Becker studiert Erlebnispädagogik und zeigt Schülern
die
Ausstellungsstücke im Fraunhofer-Truck, der gestern auf dem
Festplatz in Laatzen Station machte. Unter anderem hat das Institut
eine Kamera entwickelt, die kaum größer ist als eine
Medikamentenkapsel. Verschluckt man sie, filmt sie den Körper
von
innen – und könnte in Zukunft die Magenspiegelung
ersetzen.
Organische Solarzellen ließen sich auf Kleidung oder am
Rucksack
anbringen. „Dann könntet ihr damit euer Handy
aufladen“, sagt Becker. Und ein neuartiger Bildschirm zeigt
dreidimensionale Objekte an, ohne dass der Betrachter eine 3-D-Brille
tragen muss. Mit einer Handbewegung lassen sie sich in alle Richtungen
drehen – dafür muss man nicht einmal den Monitor
berühren.
Der Fraunhofer-Truck ist im September bei der Ideenexpo auf dem
Messegelände in Hannover vertreten. Das Erich
Kästner-Gymnasium bietet am Sonntag, 6. September, bei der
Ideenexpo einen Akustikworkshop für Kinder an.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 24.08.2009
Die
Schultafel wird interaktiv
Konjunkturpaket II
ermöglicht der Stadt den Kauf von Whiteboards
Die Stadt Laatzen
freut sich
über einen weiteren Geldsegen aus dem Konjunkturpaket II:
139500
Euro hat der Bund für die Medienausstattung der Schulen
bewilligt.
Unter anderem werden davon interaktive Whiteboards gekauft.
VON ASTRID KÖHLER
LAATZEN. Die multimedial zu nutzenden Tafeln sollten noch in diesem
Schulhalbjahr angeschafft werden, teilte die Stadt mit. Das Besondere
an den berührungsempfindlichen, weißen Tafeln ist,
dass sie
sowohl herkömmlich beschrieben als auch mit einem Beamer und
einem
Computer verbunden werden können. So können Videos,
Fotos und
Internetseiten auf die Whiteboards projiziert, handschriftliche
Anmerkungen hinzugefügt und das individuell gestaltete
Tafelbild
an den Computer geschickt und ausgedruckt werden. Der
beigefügte
Spezialstift kann wie eine Computermaus als Werkzeug eingesetzt werden,
um Bildausschnitte zu vergrößern, zu verschieben
oder um die
Lautstärke eines Filmes zu regeln.
Die Leine-Volkshochschule (VHS) in Pattensen nutzt seit Ende der
neunziger Jahre ein Whiteboard für EDV- und Spanischkurse. Die
innovative Technik kostete damals rund 24?000 Mark, erzählt
Dirk
Wenzel, Geschäftsstellenleiter der Leine-VHS in Pattensen.
Seitdem
hat sich der Preis mehr als halbiert, sodass der Kauf von Whiteboards
für Schulen in Deutschland interessant wird. In hiesigen
Klassenzimmern ist die Technik noch weitgehend unbekannt –
anders
in Großbritannien, wo laut einer Studie aus dem Jahr 2007
alle
Grundschulen und 98 Prozent der weiterführenden Schulen
Whiteboards nutzen.
Die vorliegenden Angebote schwanken zwischen 3000 und 6000 Euro, teilte
Stadtsprecher Matthias Brinkmann mit. Die Anschaffung von Whiteboards
ist zunächst an sieben Schulen vorgesehen, die alle ein
Medienkonzept haben: Förderschule Am Kiefernweg, Grund- und
Hauptschule Rathausstraße, Erich Kästner-Realschule,
Albert-Einstein-Schule sowie die Grundschulen Im Langen Feld, Grasdorf
und Ingeln-Oesselse.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 12.08.2009
Schüler sorgen sich ums Klima
Globale Erwärmung,
Arbeitslosigkeit und Schweinegrippe: Das sind die Themen, die die
Schüler der Erich Kästner-Schule in Laatzen am
meisten beschäftigen.
VON SUSANN REICHERT
LAATZEN-MITTE. „Was sagen Sie eigentlich zur
Atomkraft?“ Gleich die erste Frage, die Schülerin
Özlem den Bundestagskandidaten Matthias Miersch (SPD) und
Maria Flachsbarth (CDU) bei der Podiumsdiskussion in der Erich
Kästner-Schule stellt, zielt auf die Umweltpolitik. Beide
Politiker sitzen im Umweltausschuss des Bundestages und beide betonen,
wie wichtig erneuerbare Energien sind. Doch im Parteiprogramm gibt es
einen großen Unterschied: „Wir wollen alte
Kohlekraftwerke vom Netz nehmen und dafür Kernenergie
länger nutzen. Das reduziert den
CO2-Ausstoß“, sagt Flachsbarth. „Die
Rückkehr zur Atomkraft ist unverantwortlich“, sagt
dagegen Miersch. „Was wird eigentlich genau gegen die globale
Erwärmung getan?“, fragt ein Schüler.
„Ich habe das Gefühl, dass sich da nicht viel
ändert.“ Miersch versucht, den zähen
Politikbetrieb zu erklären: „Manchmal
wünscht man sich als Politiker, dass man ganz allein
entscheiden darf.“ Stattdessen müsse man sich mit
Politikern anderer Parteien und anderer Staaten auf Kompromisse
einigen. Jeder Einzelne könne etwas für den
Klimaschutz tun und „selbst entscheiden, ob er zum Beispiel
mehr Fahrrad fährt“, sagt Flachsbarth.
Die Fragen der Schüler drehen sich vor allem um Atomkraft und
den Klimawandel – doch auch die Schweinegrippe ist ein Thema
und die Sorge, keinen Ausbildungsplatz zu finden. Hier machen die
Politiker den Schülern Mut. „Die geburtenstarken
Jahrgänge sind vorbei“, sagt Flachsbarth.
„Das heißt, ihr werdet immer weniger und damit
immer wichtiger.“ Und Miersch ergänzt:
„Nehmt euren Abschluss ernst– dann gibt es eine
Chance für jeden, der hier in diesem Raum sitzt.“
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 07.08.2009
Spargel holt erneut Preis
LAATZEN-MITTE. Die
Ferien sind zu Ende, und die Macher der Schülerzeitung Der
Spargel am Erich Kästner-Gymnasium (EKG) können sich
schon wieder über einen neuen Preis freuen. In der
unterrichtsfreien Zeit ging in der Schule die Nachricht ein, dass die
Januar-Ausgabe den vierten Platz beim Deutschen
Schülerzeitungspreis 2009 des Vereins Junge Presse belegt hat.
Eine Jury aus Journalisten, Grafikern und Fotografen
berücksichtigte insgesamt 752 Einsendungen. Im Vorjahr hatte
das EKG den Wettbewerb sogar gewonnen.
Bei der Betreuung der Zeitung steht eine personelle Änderung
bevor: Lehrer Hans-Werner Bertram, der die Arbeit der Redaktion seit
1994 begleitet, geht im Januar in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist
Studienrat Thomas Göhmann.an
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 07.08.2009
Hier
ist jeden Tag Sonntag
Schüler aus den USA besuchen Laatzen und
staunen, wie ruhig der deutsche Alltag ist.
Fünf
Schüler aus dem US-Bundesstaat Connecticut sind seit einer
Woche in Laatzen zu Gast. Gestern haben sie bei einer Quizrallye das
Erich Kästner-Gymnasium (EKG) kennengelernt. In den
nächsten zwei Wochen stehen noch Ausflüge nach
Hamburg, Berlin, Köln und Hameln auf dem Programm.
VON SUSANN REICHERT
LAATZEN-MITTE. Was
haben der Oberstudiendirektor Hans-Ulrich Becker und James Bond
gemeinsam? Die Zahl 007 – sie steht für den
Geheimagenten und ist außerdem Beckers Zimmernummer im EKG.
Solche Fragen haben die amerikanischen Austauschschüler
gestern bei einer Quizrallye beantwortet, bei der sie das Gymnasium
besser kennenlernen sollten.
Als es bei einer Frage um Spargel geht, fragt Graham Mosher sofort das
Kantinenpersonal um Rat. Der 16-jährige Amerikaner kann nicht
wissen, dass mit Spargel nicht das Gemüse, sondern die
Schülerzeitung gemeint ist.
Die fünf Austauschschüler kommen aus Cheshire im
Bundesstaat Connecticut – das liegt zwischen New York und
Boston im Nordosten der USA. Die Stadt ist mit knapp 30?000 Einwohnern
kleiner als Laatzen. Trotzdem sei der Alltag in Deutschland viel
ruhiger, sagt Grahams 14-jährige Schwester Isabel.
„Zu Hause bin ich ständig unterwegs und gehe Reiten
und Skifahren“, sagt sie. „Hier hänge ich
viel rum und lese. Das ist, als sei jeden Tag Sonntag.“ Damit
den Schülern nicht langweilig wird, sind
Tagesausflüge nach Hameln, Hamburg, Berlin und Köln
geplant.
Auch der Schulalltag ist in Laatzen ganz anders als in Cheshire. So
beneiden die Austauschschüler ihre deutschen Partner um die
langen Pausen. „Wir haben immer nur fünf Minuten
Pause und eine halbe Stunde zum Mittagessen“, sagt Lehrerin
Kristin Haase. Dafür dürfen die Schüler und
Lehrer während des Unterrichts essen und trinken –
was wiederum in deutschen Schulen nicht erlaubt ist.
Die Wirtschaftskrise ist für die Austauschschüler
ebenfalls ein Thema, denn sie trifft Amerika deutlich härter
als Deutschland. So sollten ursprünglich zehn Schüler
an dem Austausch teilnehmen, jetzt sind es doch nur fünf
– weil einige Eltern sich die Reise nicht mehr leisten
können. „Sie zahlen jetzt erst einmal das Haus oder
das Auto ab, bevor sie ihren Kindern den Flug nach Übersee
spendieren“, sagt Haase. Trotzdem ist sie optimistisch:
„Es geht schon wieder aufwärts.“
AUSTAUSCHPROGRAMM
US-Lehrerin lebte in Laatzen
 Zum ersten Mal seit Jahren sind am
Erich-Kästner-Gymnasium Austauschschüler aus den USA
zu Gast. Denn nachdem der Lehrer der ehemaligen Partnerschule vor
fünf Jahren in Pension gegangen war, musste ein neuer Partner
für das German-American-Partnership-Programm (GAPP) gefunden
werden. Das klappte schließlich über einen
persönlichen Kontakt: Die amerikanische Lehrerin Kristin Haase
hat vier Jahre lang in Hannover und zwei Jahre lang in Laatzen gelebt.
Hier lernte sie auch ihren Mann kennen – sie unterrichtete
Business English in seiner Firma. Im Jahr 2000 zog das Paar in die USA.
Haase freut sich über die Partnerschaft mit dem EKG
– so kann sie während des Austauschs Verwandte und
Bekannte in Laatzen besuchen. „Für mich ist das wie
Urlaub zu Hause“, sagt sie. sur
|
Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 23.06.2009
EKG erreicht zweiten Platz
LAAZEN-MITTE. Das
Erich Kästner-Gymnasium (EKG) ist beim Fan-Ecken-Wettbewerb
von Hannover 96 mit dem zweiten Platz und einem Schulpaket im Wert von
150 Euro ausgezeichnet worden. Die Schüler hatten in der
Pausenhalle eine acht Meter lange Fanwand errichtet und aus
zwölf Garderobenschränken und einer gelben
Tür die Umkleidekabinen der Spieler nachgebaut. Mit
Wasserfarben malten sie Szenen aus 96-Spielen. Zu sehen sind auch
Plakate von Robert Enke, Autogrammkarten und eine Collage der
AWD-Arena. Laut Kunstlehrer Hans-Werner Bertram hatten sich
Schüler aus dem siebten, achten, neunten, zwölften
und 13. Jahrgang an dem Projekt beteiligt. zer
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 20.06.2009
EKG rollt roten Teppich aus
50 Abiturienten
haben gestern am Erich Kästner-Gymnasium das Ende ihrer
Schulzeit gefeiert.
VON STEPHANIE ZERM
LAATZEN-MITTE. Das
Erich Kästner-Gymnasium hat gestern für seine
Abiturienten den roten Teppich ausgerollt. In einer Feierstunde
überreichte Schulleiter Hans-Ulrich Becker die Zeugnisse.
Jeder der Absolventen ging dazu unter den Klängen seiner
Lieblingsmusik über einen roten Teppich zur Bühne.
Von 53 Abiturienten haben 50 ihre Reifeprüfung bestanden. Der
Notendurchschnitt liegt laut Schulleiter Hans-Ulrich Becker bei 2,6.
Drei der Schüler, sechs Prozent, haben die Note Eins vor dem
Komma. Vergangenes Jahr waren es mehr als 25 Prozent. Das beste Abi
machte Martin Vogt mit dem Notendurchschnitt 1,3. Besonders
löblich ist laut Becker, dass elf der Abiturienten im Ausland
geboren und als Kinder ohne ein Wort Deutsch zu sprechen nach
Deutschland gekommen sind.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 08.06.2009
Musiker spannen den Bogen von Oper bis Pop
Der Musikkreis
Laatzen ist in diesem Jahr besonders aktiv. Am Freitag gab er im Forum
des Erich Kästner-Schulzentrums bereits sein zweites
Sommerkonzert. Weiteres Novum: Erstmals traten die Band und der Chor
der Schule mit auf.
VON DANIEL JUNKER
LAATZEN-MITTE. Der
Musikkreis nahm seine Gäste mit auf eine Reise durch
Ägypten – zumindest optisch. „Die
Bühnenabteilung ist nicht untätig gewesen und hat die
Kulissen und Kostüme in der Werkstatt erstellt“,
sagte Dietmar Lex am Freitag. Passend zum Bühnenbild kamen
einige Musiker des Orchesters I mit ägyptisch anmutender
Kopfbedeckung auf die große Bühne und spielten den
Marsch aus der Verdi-Oper Aida – ein stimmungsvoller Auftakt
für einen langen Konzertabend.
Mit dem Auftritt der Schulband des Erich Kästner-Gymnasiums
unter Leitung von Maren Dannenbrink und dem Coldplay-Hit
„Viva la Vida“ wurde es bedeutend poppiger. Die
Schulband interpretierte das Stück der vierköpfigen,
britischen Erfolgsgruppe und verlieh ihm einen ganz besonderen Klang,
auch wenn der ein oder andere Ton etwas daneben ging.
Auf einer zweiten Bühne, seitlich zum Publikum, ging es gleich
darauf mit der fröhlichen „Suite en
Miniature“ weiter, die der Flötenchor unter Leitung
von Bärbel Grützmacher präsentierte. Dass
auch ein paar Quietscher entwichen, störte niemanden.
Dafür waren die jungen Musikanten zu sehr mit dem Herzen
dabei.
Der Schulchor verzichtete gänzlich auf instrumentale
Begleitung als er „Vois Sur Ton Chemin“ aus dem
französischen Spielfilm Les Choristes sang.
Einer der Höhepunkte des Abends war die überaus
professionelle Darbietung des zweiten Satzes der Symphonie Nr. 5 von
Ludwig van Beethoven, gespielt vom Orchester III des Musikkreises unter
der Leitung von Matthias Grützmacher. Nach der Pause kam
schließlich noch der Bläserkreis Wunstorf mit auf
die Bühne, der die Laatzener Musiker an diesem Abend
tatkräftig unterstützte.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 29.05.2009
Der
Spargel ist erneut beste Schülerzeitung
Laatzener Gymnasiasten planen für 20.
Jahrestag Ausstellung
Zum
elften Mal in 13 Jahren ist Der Spargel zur besten
Schülerzeitung Niedersachsens gewählt worden. In der
Ausgabe vom Juni 2008 hatten sich die rund 20 Jugendlichen vom Erich
Kästner-Gymnasium (EKG) mit den Themen Erziehung und Bildung
beschäftigt.
VON ANDRÉ NOWAK
LAATZEN-MITTE.
Rund 90 Schülerzeitungen aus Niedersachsen und Bremen hatten
sich in der Kategorie Gymnasium und Gesamtschule mit Oberstufe
für den Wettbewerb Junioren-Presse-Preis 2008 beim Verband der
Niedersächsischen Jugendredakteure (VNJ) beworben. Am Ende
ging der Preis erneut an das Laatzener Gymnasium. Doch trotz
zahlreicher Preise ist die Arbeit für die Jungen und
Mädchen des EKG keineswegs Routine. „Eine
Regelmäßigkeit kommt in der Redaktion nicht
auf“, sagt der 17-jährige Sven Brannys, Leiter des
Teams von Acht- bis Zwölftklässlern. „Aber
es ist schön, dass man eine Bestätigung
kriegt“, sagt Martin Kiefer (18). Sogar bei verschiedenen
Bundeswettbewerben wurde die Zeitung bereits sechsmal ausgezeichnet.
Sven und Martin sind zusammen mit Tim Heine (18) seit fünf
Jahren Redakteure beim Spargel und damit die Dienstältesten.
Wöchentlich treffen sich die Nachwuchsjournalisten in einem
eigens für sie eingerichteten Raum im EKG. „Gerade,
wenn die Ausgabe in der heißen Phase ist, geht viel Freizeit
drauf“, sagt Kiefer. Die Zeitung wurde ursprünglich
1989 von Schülern ins Leben gerufen, die sich von Schulleiter
Helmut Stumme ungerecht behandelt fühlten, erinnert sich
Lehrer Hans-Werner Bertram. „Er hat aber Humor gezeigt. Das
war wie eine friedliche Revolution in der Schule“, sagt
Bertram, der die Redaktion seit 1994 begleitet. „Ich bin so
etwas wie der Coach und versuche, Ideen in Bahnen zu lenken.“
Ziel sei auch weiterhin, landes- und bundespolitische Themen, die
Jugendliche betreffen, kritisch zu betrachten.
Anlässlich des 20. Geburtstags der Schülerzeitung
werden die Schüler im Herbst im Leine-Center eine Ausstellung
organisieren. Als Gast wird der stellvertretende NDR-Intendant und
Direktor des Landesfunkhauses, Arno Beyer, bei der Eröffnung
am 25. September sprechen.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 28.05.2009

Das Erich
Kästner-Gymnasium hat am Dienstag erstmals eine Talentshow
ausgerichtet. Dabei zeigten 80 Schüler Talente, die im
Unterricht meist nicht zur Geltung kommen.
VON JACQUELINE BOHRMANN
LAATZEN-MITTE.
Etliche Zuschauer mussten während der Show stehen, weil es
keine Plätze mehr gab. Das tat der Stimmung aber keinen
Abbruch. Die Schüler erhielten tosenden Applaus für
ihren Mut und ihr Können. Besonders lauten Beifall bekamen die
Einradmädels. Leoni Yildiz, Bianka Moritz und die Zwillinge
Jessica und Michelle Drechsler zeigten beeindruckende
Kunststücke. Sie sprangen Seil, drehten sich im Kreis und
bauten sogar einen menschlichen Doppeldecker – und das alles
auf ihren Einrädern. Ihr Können stellten die
Mädchen bereits beim TV-Sender Kika unter Beweis. Dort kamen
sie in einer Talentshow bis ins Finale.
Auch Pianistin und Sängerin Sabine Wiest hatte schon vor der
Talentshow einige Auftritte, unter anderem bei Jugend musiziert und bei
Kinderquatsch mit Michael. Dienstag sang sie „Hijo de la
Luna“ von Loona mit einer klaren, ausdrucksstarken Stimme.
Zudem begleitete sie Selin Dirlik bei „Cry“ von
Rihanna am Klavier.
Jan Polworth sang zwar kein Lied, konnte das Publikum aber trotzdem
begeistern. Der 18-Jährige zeigte eine Steppeinlage mit einem
Wischmopp, mit dem er lässig tanzte. Nicht nur für
Jan war das wohl sein bisher größter Auftritt. Auch
viele andere hatten vorher noch nie auf der Bühne gestanden.
Trotzdem war den Schülern ihr Lampenfieber kaum anzumerken.
Besonders gut verstecken konnte seine Nervosität Matvey
Nepomnyashelin. Der 13-Jährige spielte
„Apologize“ von Timbaland auf dem Klavier und
verließ danach gelassen die Bühne. Neben vielen
Einzelvorstellungen traten auch der Schulchor, die Schulband und die
Group Muli auf. Die Mädchengruppe sang einen Surfsong, bei dem
auch das Publikum mit einstimmte. Nach dem Erfolg soll der
Kästner-Talentschuppen im nächsten Jahr wiederholt
werden.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 14.05.2009
Zum
Frühstück gibt’s Croissants
Ehemaliger Kriegsgefangener spendiert
französischen Schülern ein
Begrüßungsessen
Vor mehr als 60
Jahren war der Alt-Laatzener Andreas Zeffner in französischer
Kriegsgefangenschaft. Jetzt spendiert er französischen
Schülern ein Frühstück.
VON STEPHANIE ZERM
LAATZEN-MITTE.
Statt deutscher Brezeln gab es für 23 junge Franzosen am Erich
Kästner-Gymnasium (EKG) schöne weiche Croissants zur
Begrüßung. Andreas Zeffner hatte den Gästen
das Gebäck spendiert. Der 86-Jährige war von 1945 bis
1948 in französischer Kriegsgefangenschaft. In Jallais hat der
Rentner damals als Kriegsgefangener Straßen gebaut.
„Dazu haben wir Bäume gerodet und später
auch einen Steinbruch gebaut“, erinnert sich der
86-Jährige. „Während dieser Zeit sind viele
Freundschaften entstanden.“ Fünf Mal war Zeffner
seitdem wieder in Jallais. Die Straßen, die er mit gebaut
hat, gibt es dort noch. Die Stadt hat ihm vor einigen Jahren sogar eine
Ehrenmedaille verliehen.
Aufgrund der guten deutsch-französischen Kontakte hat Zeffner,
der von den Schülern liebevoll „Monsieur
Croissants“ genannt wird, nun den Gastschülern einen
Karton voll Croissants spendiert. „Das ist besser als diese
harten Brezeln, die die Franzosen sonst bekommen“, sagt der
ehemalige Kriegsgefangene und lacht.
Die 23 Achtklässler sind noch bis Mittwoch mit ihren
Lehrerinnen Christine Dessoudre und Françoise Depitre in
Laatzen zu Gast. „Es gefällt mir gut in Laatzen, die
deutschen Schüler sind sehr nett, und Laatzen ist viel
schöner als Rouen“, sagt die 13-jährige
Sarah aus Rouen. „Im Februar waren wir in Frankreich zu Gast,
das ist jetzt der Gegenbesuch“, sagt Lehrerin Ulrike
Schrader.
Die Freundschaft, die das EKG mit dem Collège Fontenelle aus
Rouen in der Normandie unterhält, besteht bereits seit 35
Jahren. Schulleiter Hans-Ulrich Becker begrüßte die
französischen Schüler. „Ich freue mich,
dass der Austausch schon seit so vielen Jahren besteht“,
sagte Becker. Ohne die regelmäßigen Besuche
würde an der Schule etwas fehlen.
Das können die französische Lehrerin Christine
Dessoudres und EKS-Lehrerin Christa Plute bestätigen.
Für beide ist es bereits der 25. Austausch, an dem sie
teilnehmen.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 30.04.2009
Interesse wecken für technische Berufe
Schulen und Firmen erneuern Vertrag für
Kooperationsnetzwerk
Vertreter
von Schulen, Firmen und der Fachhochschule Hannover haben gestern ihre
erneute Teilnahme am Kooperationsnetzwerk Hannover-Süd
beschlossen.
VON ASTRID KÖHLER
LAATZEN-MITTE. Schüler und Studenten für die Arbeit
in
technischen Berufen zu interessieren und zu fördern, ist das
Ziel
der Kooperation, die es im Kern seit dem Jahr 2000 gibt und die zu den
landesweit 20 MINT-Kooperationsnetzwerken der Stiftung
Niedersachsen-Metall gehören. MINT steht für die
Fächer
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Alle teilnehmenden Schulen – Albert-Einstein-Schule, Erich
Kästner-Gymnasium, Erich Kästner-Realschule und
Hauptschule
Rathausstraße – sind wie die Fachhochschule und die
vier
Firmen Sensus Entering Systems, der Maschinenbauer Troester, Siemens
und Eon-Avacon seit 2000 dabei.
„Ich finde es gut, dass es die Vereinbarung weiter gibt.
Beide
Seiten profitieren davon“, sagte Werner Seidensticker, Lehrer
der
Hauptschule Rathausstraße. Rund 300 Laatzener
Schüler nehmen
jährlich an Projekten in den Betrieben und den Schulen teil.
„Wir können nicht jeden zum Mechatroniker oder
Ingenieur
machen“, sagte Mark Appun-Schönwölder,
Koordinator des
Netzwerkes. Doch könnten Interessen für technische
und
naturwissenschaftliche Berufe geweckt werden. Im 45-Minuten-Takt von
Schulstunden ließe sich diese Art der praktischen Arbeit
nicht
vermitteln.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 28.04.2009
Schüler inszenieren ein Gewaltdrama
VON STEPHANIE ZERM
LAATZEN-MITTE.
Warum werden
Menschen gewalttätig, und was kann man dagegen tun? Mit diesen
Fragen hat sich der Kurs Darstellendes Spiel des zwölften
Jahrgangs am Erich Kästner-Gymnasiums auseinandergesetzt.
Ergebnis: ein 75-minütiges Schauspiel, das die
Schüler
gestern und vorgestern im Forum aufgeführt haben.
Das Stück basiert auf dem Roman „Evil“ von
Jan
Guillou, der 1981 in Schweden erschienen ist. Im Zentrum steht Erik,
der zu Hause die Hölle erlebt. Sein Vater schlägt ihn
fast
täglich. Als Erik von der Schule fliegt, schickt ihn seine
Mutter
auf das Internat Stjärnsberg, wo er auf einen Neuanfang ohne
Prügel hofft. Doch dort herrscht das Prinzip der
Kameradenerziehung, ein System, das älteren Schülern
erlaubt,
die Jüngeren zwecks Erziehung zu erniedrigen und zu schlagen.
Erik
rebelliert gegen das System und verprügelt zwei
ältere
Schüler. Das Ende des Stückes bleibt offen.
„Eine
Lösung des Problems gibt es eben nicht“, sagt
Lehrerin
Sibylle Dordel, die zusammen mit Theaterpädagogin Julia Vohl
Regie
führte, „aber ein Dennoch“.
Nachdem die Schüler den Jugendroman nach den Sommerferien
gelesen
hatten, setzten sie sich im Unterricht wochenlang mit dem Thema Gewalt
auseinander. Im Dezember fuhren sie eine Woche lang nach
Hambüren
und entwickelten dort gemeinsam mit Sibylle Dordel und Julia Vohl die
Szenen.
„Wir haben intensiv geprobt, am Freitag und Sonnabend sogar
zwölf Stunden“, berichtet Dordel. Gewalt solle nicht
als ein
gegebenes Faktum hingenommen werden. „Das Stück soll
über das breite Spektrum von physischer und psychischer Gewalt
sowie über die möglichen Hintergründe und
die damit
verbundenen Nöte der Opfer aufklären.“
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 28.04.2009
Trakt des
Kästner-Schulzentrums erhält neue, dreischichtige
Dachhaut
LAATZEN-MITTE. Die
Sanierungsarbeiten auf dem seit Jahren undichten Dach des Erich
Kästner-Schulzentrums haben begonnen. Eine Fachfirma ist
derzeit
damit beschäftigt, ein Isolierschicht aus Styroporplatten und
zwei
Bitumenschichten auf der 800 Quadratmeter großen
Fläche
aufzubringen. Zugleich wurde ein Gefälle eingerichtet, sodass
bei
Regen kein Wasser mehr auf dem Dach stehen bleibe, sagt Patrick Heine,
Vorarbeiter der Rethener Firma Bölling. Noch etwa eine Woche
würden er und sechs Kollegen damit beschäftigt sein.
In der
Vergangenheit war des Öfteren Feuchtigkeit in die darunter
liegenden Räume der Bibliothek, der Verwaltung sowie in den
geplanten Aufenthaltsraum für den Ganztagsbetrieb gedrungen.
Ausbesserungen zeigten bisher keine Wirkung. „Es ist ein
Vermögen aufs Dach geklebt worden“, sagte
Hans-Ulrich
Becker, Direktor des Erich Kästner-Gymnasiums. Mit dem
Abschluss
der Dacherneuerung hofft Becker, künftig keine Eimer mehr
unter
tropfende Stellen im Flur stellen zu müssen.akö
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 26.03.2009
Bauarbeiten für Schulmensa beginnen 2010
Die Mensa von
außen: Glas prägt die gerundete Fassade. Der
Musikraum (kleines Bild, grüne Fläche links) wird zur
Küche, im Anbau (gelb) finden 96 Hungrige Platz. Geplant ist
eine kleine Bühne (grün).
Grafik: Erdbrink (2)

Das Erich
Kästener-Schulzentrum soll eine Mensa mit 96
Sitzplätzen bekommen. Der städtische Schulausschuss
stimmte den Plänen und den Baukosten in Höhe von
1,036 Millionen Euro zu.
VON JOHANNES DORNDORF
LAATZEN-MITTE.
Seit 2006 warten Gymnasium und Realschule des Erich
Kästner-Schulzentrums darauf, dass die provisorische
Essensausgabe in der Schulaula einer langfristigen Lösung
weicht. Die ist nun gefunden: Am Dienstagabend stellte der
Alt-Laatzener Architekt Carsten Strate die Pläne für
einen Anbau vor.
An der Nordostseite des Schulgebäudes wird demnach auf
Höhe von Aula und Musikraum ein bogenförmiger
Speisesaal mit 209 Quadratmetern Fläche angebaut. Für
Veranstaltungen ist der Saal unterteilbar, außerdem richtet
die Stadt eine 30 Quadratmeter große Bühne ein. Bei
gutem Wetter können die Schüler sogar im gestalteten
Außenbereich vor der Glasfassade speisen.
Dort sorgt ein 1,5 Meter breites Vordach dafür, dass sich der
Raum im Sommer nicht zu sehr aufheizt. Im Speisesaal haben die
Schüler die Wahl, an normalen Tischen oder in einer
barähnlichen Ecke zu sitzen. Entsprechend läuft der
Mensaanbau auch unter dem Arbeitstitel „ekS-Bar“.
Auch innerhalb des bestehenden Schulgebäudes wird umgebaut. Im
Musikraum kommen Küche und Lager unter, im angrenzenden
Sammlungsraum der Bereich für das Küchenpersonal. Die
ehemalige Ausgabestelle neben der Hausmeisterloge weicht einer
Behindertentoilette.
An anderer Stelle im Schulzentrum sollen ein Textil- und ein
Klassenraum zu einem neuen Musikraum zusammengelegt werden.
Dafür warten die Planer noch ein Schallgutachten ab.
Hinzukommt die Verlegung mehrerer Funktionsräume.
Um den Energieverbrauch gering zu halten, legen die Planer auf eine
gute Dämmung Wert, wie Architekt Strate berichtete. Das
Pultdach bekomme eine mindestens 30 Zentimeter dicke Dämmung,
die Fassade werde im Passivhausstandard dreifach verglast. Ob sich
Solarzellen angesichts der kleinen Dachfläche lohnen,
müsse hingegen noch geprüft werden.
Die Pläne wurden nach Auskunft der Verwaltung im Vorfeld mit
Lehrern und Schülern abgestimmt. Baubeginn wird
voraussichtlich Anfang 2010 sein. Das Essen wird auch künftig
nicht vor Ort gekocht, sondern angeliefert.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 21.03.2009
Marzipan-Igel
verhelfen echten Tieren zu Futter
EKG-Schüler spenden ihren
Verkaufserlös

VON
ANDRÉ NOWAK
LAATZEN-MITTE. Sie
waren nur wenige Zentimeter groß und bestanden aus Marzipan,
Zuckerglasur und Schokoladenstreuseln: Die Miniatur-Igel, die zehn
Mädchen des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG)
während einer Projektwoche kreiert hatten, zählten
beim Tag der offenen Tür der Schule zu den beliebtesten
Mitbringseln. Gestern spendeten die Schülerinnen
Igelhaus-Leiterin Heike Philipps ihren Verkaufserlös von
120,50 Euro.Die 90 Marzipan-Igel waren innerhalb von eineinhalb Stunden
ausverkauft“, berichtet Lehrerin Nande Röhlmann. Die
Schülerinnen hatten die Süßigkeit
für 50 Cent das Stück angeboten. „Die
meisten Besucher haben uns aber mehr gegeben“, sagt die
16-jährige Sina.
Auf die Idee, Miniatur-Igel zugunsten der Grasdorfer Einrichtung zu
verkaufen, kamen die Gymnasiastinnen, als sie in den Leine-Nachrichten
von der Raumnot und den geringen finanziellen Mitteln des Igelhauses
lasen. Als Vorlage für ihre Arbeit diente den Mädchen
einen Handpuppe.
Igelhaus-Leiterin Heike Philipps freute sich sehr über die
Spende. Sie kündigte an, das Geld für zwei
große Säcke Futter ausgeben zu wollen.
„Das reicht unseren Igeln etwa ein Vierteljahr“,
sagt sie. Zudem lud sie die Gruppe zu einer kostenlosen Besichtigung
der Einrichtung ein.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 20.03.2009
Wird
Gymnasium zur humanitären Schule?
Jugendliche helfen Krebskranken - Planspiel
über Konflikt in Afrika
Das
Erich Kästner-Gymnasium (EKG) bewirbt sich um den Titel
„Humanitäre Schule“: Bei einem Planspiel
haben Zehnt- bis Zwölftklässler die Lösung
eines Konfliktes in Afrika simuliert. Nun wollen sie krebskranken
Kindern helfen.
VON DANIEL JUNKER
LAATZEN-MITTE.
„Man hat mir morgens Blut abgenommen, und abends bekam ich
die Diagnose. Ich war am Boden zerstört.“ Die
15-jährige Vivien sprach gestern offen darüber, wie
schnell sich ihr Leben wegen der Krankheit verändert hat.
Schon am nächsten Tag begannen die Vorbereitungen für
die Chemotherapie, die sie ein halbes Jahr lang über sich
ergehen lassen musste. Die Schülerin aus Lehrte leidet seit
mehr als einem halben Jahr an Leukämie. Gestern stand sie mit
Karl Welte, Professor für Kinderheilkunde und Onkologie an der
Medizinischen Hochschule Hannover, und Bärbel
Dütemeyer, Vorsitzende des Vereins für krebskranke
Kinder, den 34 Laatzener Gymnasiasten Rede und Antwort.
Obwohl Vivien erst gestern ihre Intensiv-Chemotherapie beendet hat,
stellte sie sich mutig den Fragen der Schüler. Welte
informierte über die medizinischen Hintergründe. Die
Laatzener wollen sich persönlich für krebskranke
Kinder einsetzen und sie zum Beispiel im Krankenhaus besuchen. Um das
Engagement nach außen zu tragen, bewirbt sich das EKG um das
Zertifikat „Humanitäre Schule.“
Das Interesse an humanitärer Hilfe hatte ein Planspiel
geweckt, bei dem sich die Gymnasiasten im Februar drei Tage lang mit
einem imaginären Kriegskonflikt der fiktiven Länder
Ratikar und Libaso in Afrika beschäftigt haben, in dem auch
Kindersoldaten eingesetzt werden. Die 34 Schüler teilten sich
in verschiedene Parteien auf, um den Konflikt politisch zu
lösen. Sie übernahmen die Rollen von Delegationen aus
Ratikar, Libaso, Deutschland, dem internationalen Roten Kreuz, der
Presse und einem Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten
Konflikten.
„Die Schüler haben sämtliche Rollen
durchgespielt und versucht, zu einer Lösung zu
kommen“, sagte Lehrerin Anne Bülow.
Tatsächlich haben sie in den drei Tagen aber nicht geschafft,
zu einer Einigung zu kommen. „Aber so ist es im normalen
Leben ja auch“, bewertet Bülow das Ergebnis.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 16.03.2009
Jetzt
wird die 96-Tafel angebracht
EKG-Schüler sehen sich Heimspiel an
LAATZEN/HANNOVER.
Schon seit
drei Jahren ist das Erich Kästner-Gymnasium (EKG) eine
Partnerschule von Hannover 96. Die Profispieler Arnold Brugging und
Hanno Balitsch hängten damals eine Urkunde in der Schule auf.
Jetzt kann endlich auch die offizielle Plakette am
Schulgebäude
angebracht werden. 96 EKG-Schüler und ihre Lehrer feuerten die
Roten am Sonnabend beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund an, und noch
vor dem Anpfiff bekam das Gymnasium in der AWD-Arena die Metalltafel
überreicht.
Stellvertretend für ihre Schule nahmen Lars und Sven Brannys,
Arne
Schrader und Tim Heine von Mirjam Babbel, die bei Hannover 96 die
Jugendprojekte betreut, das Schild entgegen. Einen Platz in der Fanecke
des Gymnasiums werden ab heute auch zwei Mannschaftsfotos und eine
grün-weiße Fahne finden. jbö
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Ausgabe:
HAZ Datum: 16.03.2009
Großer
Auftritt für junge Talente
 VON JULIANE KAUNE
Sie haben jede
Menge Energie, eine beachtliche Portion Mut und Lust auf etwas ganz
Neues: Katharina Piel (16), Martin Kokot
(16), Ariane
Nguyen (17) und To Quyen Ngo (15)
planen ihre persönliche Premiere. Die Gymnasiasten aus Laatzen
sind fest entschlossen, bald vor und hinter den Theaterkulissen des
Ballhofs mitzuwirken. Sie möchten sich als Schauspieler
versuchen
oder interessieren sich für Bühnenbilder und
Kostüme.
Und alle vier hoffen, dass sie zu den rund 40 Kandidaten
gehören
werden, die ab Juni mit den Profis der Jugendsparte des
Schauspielhauses Hannover eine neue Inszenierung einstudieren.
Am Sonnabend zeigte sich, wie groß das Interesse ist. 180
Jugendliche waren zur Auftaktveranstaltung in den Ballhof gekommen, wo
sie der künftige Schauspielintendant Lars-Ole Walburg
(43) begrüßte. „Live“ wird das
Stück von Autor und Regisseur Kristo Sagor (32)
heißen, das von Plänen und Träumen rund ums
Erwachsenwerden erzählt. Bereits zum dritten Mal machten das
Jugendtheater und das Energieunternehmen enercity eine Produktion
möglich, an der junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren
mitwirken,
wie enercity-Vorstandschef Michael
Feist (56)
betonte. Das Besondere: Erstmals können die Nachwuchstalente
mit
eigenen Ideen auf die weitere Entstehung des Stücks Einfluss
nehmen.
Neu ist auch, dass die Musik im Mittelpunkt steht –
„Live“ dreht sich um die Geschichte einer Band.
Sagor sucht
darum nicht nur Jugendliche mit Schauspieltalent, sondern auch junge
Musiker. Einen prominenten Werbeträger hat er bereits
gefunden: Jens Eckhoff
(33) alias Jean-Michel Tourette, Keyboarder und Gitarrist der Gruppe
„Wir sind Helden“, wird die musikalische
Patenschaft
übernehmen. „Ich weiß noch nicht, was mich
erwartet
– gerade darum mache ich mit“, sagte er beim
Gastauftritt
am Sonnabend. Eckhoff, wohnhaft in Hannovers Südstadt,
versicherte, dass er Zeit in das Projekt investieren werde –
sofern es die Aufnahmen für das neue
„Helden“-Album
zulassen.
Spannend wird es schon vom 29. März bis zum 2. April, dann
laufen
die Castings. Danach stehen die etwa 30 Kandidaten fest, die
Bühnenrollen übernehmen. Bis zu zehn Jugendliche
werden
für Aufgaben wie Regieassistenz, Bühnentechnik oder
Maske
gesucht – und etwa ein halbes Dutzend für die Band.
Nach
einer Reihe von Workshops beginnen im Juni die Proben. Die Premiere ist
für den 23. Oktober geplant. enercity-Projektleite Ulrich Klessmann (36)
machte den jungen Gästen deutlich, was das bedeutet:
„Das
ist kein Schultheater – es kommt viel Arbeit auf euch
zu.“
Aber sicherlich auch eine Menge Spaß.
Bewerben können sich alle Interessierten
bis zum 26. März unter www.enercity-network.de.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 07.03.2009
Schüler verlegen Cape Canaveral nach Laatzen
Gymnasium zeigt beim Tag
der offenen Tür zahlreiche Projekte
Mehrere
Raketenabschussbasen stehen seit Kurzem in Laatzen – genauer
gesagt auf dem Gelände des Erich
Kästner-Schulzentrums. Beim Tag der offenen Tür
flogen die Raketen gestern Nachmittag gen Himmel.
VON DANIEL JUNKER
Mehrere Raketenabschussbasen stehen seit Kurzem in Laatzen –
genauer gesagt auf dem Gelände des Erich
Kästner-Schulzentrums. Beim Tag der offenen Tür
flogen die Raketen gestern Nachmittag gen Himmel. Von Daniel Junker
Laatzen-Mitte. Vorsichtig legt Leah den Schlauch an die zu einem
Viertel mit Wasser gefüllte Rakete an. Mit einer Pumpe
füllt sie Luft ein – bis zu drei Bar. Das entspricht
dem Dreifachen des normalen Luftdrucks. Plötzlich
löst sich die Rakete und fliegt mit einem Knall bis zu 50
Meter hoch.
Die elfjährige Leah hat die Rakete selbst gebaut, aus Pappe
und einer Colaflasche. Auch die Abschussbasis ist eine Eigenkreation,
die seit Mittwoch bei den Projekttagen des Erich
Kästner-Gymnasiums entstanden ist. Die Gruppe hat aber auch
Geschosse gebaut, die mit Filmdosen und Vitamintabletten funktionieren.
Beim Tag der offenen Tür haben die Gymnasiasten gestern den
Besuchern die Ergebnisse ihrer Versuche vorgestellt. Im Forum brachte
eine Schauspielgruppe das selbst verfasste Stück
„Schneewittchen und die sieben Ghettogirls“ auf die
Bühne. Davor und danach wurden Standardtänze und
Hip-Hop aufgeführt.
Auch Kunstprojekte haben die Jugendlichen entwickelt: Eine Gruppe um
Lehrer Wolfgang Dippel und Hans-Werner Bertram befasste sich mit dem
Privatmann Erich Kästner. „Trotz des Krieges ist
seine Mutter noch bis 1944 zu ihm nach Berlin gekommen und hat ihm
seine Wäsche gebracht“, sagte Bertram. Eine
Installation aus mit Kaltleim bestrichenen bestrichenen Hemden und
einem Koffer verweist auf einen solchen Wäschebund.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 06.03.2009
Kinder werden zu Detektiven
Jungen und
Mädchen begeben sich in Berlin auf die Spuren von
Schriftsteller Erich Kästner
 LAATZEN. Wenn eine Schule schon nach Erich
Kästner benannt ist, dann sollten man auch einmal auf dessen
Spuren wandeln. Das hat sich der Förderverein des Laatzener
Erich-Kästner-Gymnasiums auch gedacht und einmal tief in die
Tasche gegriffen: Der Verein sponserte jetzt eine Fahrt der Klasse 5a
mit ihrer Referendarin Vera Jacobi nach Berlin. Nach eingehender
Beschäftigung mit dem Buch „Emil und die
Detektive“ während des Unterrichts fuhren die Jungen
und Mädchen am Dienstag nach Berlin.
Sie schlüpften dort in die Rollen der Detektive. Im Rahmen
einer organisierten Stadtrallye erkundeten die Kinder wie Emil, zu
Fuß und mit der Bahn, die realen Schauplätze des
Jugendbuches.
Seit Erich Kästner in Berlin lebte, hat sich
natürlich einiges gewaltig verändert. Beispielsweise
wurde die Straßenbahnlinie 177, in der Emil den Dieb Grundeis
verfolgte, durch moderne U-Bahnen ersetzt. Die Kaiserallee
heißt heute Bundesallee und auch die Schauplätze
sahen etwas anders aus als zur damaligen Zeit. Dennoch konnten alle
Handlungsorte problemlos wieder erkannt werden und alle hatten das
Gefühl, mitten in der Geschichte zu stecken. Somit war dieser
Tag, an dem der Unterricht einmal außerhalb der Schule direkt
am Ort des Geschehens stattfinden konnte, für alle ein
eindrucksvolles und unvergessliches Erlebnis.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 26.02.2009

Lösen
gemeinsam ein Computerproblem (von links): Eckhard Wähler,
Lars Brannys, Hildegard Kruse und Sven Brannys. Schwier
Jugendliche geben
Wissen an Senioren weiter
Computertipps
im Internetcafé: Sven und Lars Brannys macht das Miteinander
im Mehrgenerationenhaus Spaß
VON STEPHAN SCHWIER
PATTENSEN.
Sie wirken meist im Stillen und sind doch unentbehrlich: Ehrenamtliche,
die sich in vielfältigen Bereichen für das Gemeinwohl
einsetzen. Die Leine-Nachrichten stellen in loser Reihenfolge einige
von ihnen vor.
Bildbearbeitung, Musik aus dem Internet laden und bearbeiten, Daten
sichern – für Lars und Sven Brannys ist der Umgang
mit dem
Rechner selbstverständlich. Im Internetcafé des
Vereins
Mobile im Mehrgenerationenhaus (MGH) geben die beiden Pattenser
Jugendlichen ihr Wissen ehrenamtlich an andere weiter. Viele
ältere Menschen nutzen das Angebot. „Sie sind nicht
mit
Internet aufgewachsen, bei uns ist das mit in die Wiege
gelegt“,
sagt der 17-jährige Sven mit einem Lächeln. Gemeinsam
mit dem
ehemaligen Datenverarbeiter Eckard Wähler hat er im Herbst
2006
den lockeren Treff aufgebaut. Dann werden bei Kaffee und Kuchen die
Probleme mit Programmen und Computern besprochen und gelöst.
„Mir macht vor allem das Miteinander
Spaß“, sagt
Sven. „Es ist schön, anderen Menschen etwas vom
eigenen
Können abgeben zu können“, sagt der
13-jährige
Lars selbstbewusst. Er ergänzt seit Sommer 2008 das Team und
entlastet seinen Bruder. „Die Schule nimmt inzwischen viel
Zeit
in Anspruch“, sagt Sven, der in der zwölften Klasse
ist.
Beide gehen zum Erich-Kästner-Gymnasium in Laatzen, haben aber
unterschiedliche Lieblingsfächer. „Ich habe mir den
naturwissenschaftlichen Schwerpunkt aus Überzeugung
ausgesucht“, sagt Sven, der an ein technisches Studium denkt.
Lars liebt dagegen das Fach Geschichte. Sportlich liegen sie auf
gleicher Linie: Sie machen Bogenschießen in Jeinsen. Sven ist
an
der Schule auch der Leiter der Schülerzeitung
„Spargel“. Und mit anderen Jugendlichen hat er im
MGH
spezielle Computerkurse für Senioren angeboten. Auch dort
tritt
Lars in seine Fußstapfen und arbeitet beim nächsten
Kursus
mit.
Das Internetcafé für Jung und Alt im
Mehrgenerationenhaus,
Göttinger Straße 13a, ist dienstags von 15.30 bis 18
Uhr
geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter Telefon (05101)
109030 und im Internet unter www. mobile-pattensen.de.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 24.02.2009
Die siegreiche
Laatzener Riege
(von links): Svenja Hansen, Marijke Meyer, Thi Trieu Minh Ho,
Lieselotte Kleier und Cansu-Nurhan Noyan
Laatzenerinnen erhalten die höchsten
Haltungsnoten
Turnen: Jugend trainiert für
Olympia - Erich Kästner Gymnasiastinnen gewinnen Wettbewerb
Beim
Schulsportwettbewerb
„Jugend trainiert für Olympia“ haben die
Turnerinnen
des Erich-Kästner-Gymnasiums aus Laatzen unter den Augen von
Susanne Hogrefe (Vertretung der Landesschulbehörde) einen
hervorragenden ersten Platz beim Bezirksentscheid im Wettkampf III
(Jahrgänge 94 bis 97) belegt. Sie sind damit die einzige
Mannschaft, die am 12.?März zum Landesentscheid nach
Schneverdingen reisen darf.
Mit 238,550 Punkten verwiesen die Turnerinnen Svenja Hansen, Thi Trieu
Minh Ho, Marijke Meyer, Lieselotte Kleier und Cansu-Nurhan Noyan das
Gymnasium Burgdorf auf den zweiten Platz (235,200).
Doppelte Sarstedter
Das Gymnasium
Sarstedt schickte
gleich zwei Riegen in den Wettkampf und erreichte einen
fünften
Platz mit 218,850 Zählern. Für die Mannschaft turnten
Sarah
Sievers, Jana Rechenburg, Lina Hasse, Juliane Seyffert und
Marie-Cathrin Gerbitz. 201,750 Punkte und Rang sieben erturnte das
zweite Team mit Jaqueline Coldewey, Eveline, Siewert, Annika Henke und
Kim Wagner.
Bei den jüngeren Turnerinnen im Wettkampf II
(Jahrgänge 92
bis 95) traten für das Gymnasium Sarstedt Annika Purschke,
Alina
Weiner, Lara-Marie Worbs, Saskia Purschke und Jennifer Butte an. Sie
erreichten den sechsten Rang mit 210,400 Zählern. Den Sieg im
Wettkampf II sicherte sich die KGS Stuhr Brinkum mit 240,250
Punkten.mü
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 27.01.2009
Zehnjähriger vertritt das EKG
 LAATZEN-MITTE.
Elf Jungen und Mädchen der Tischtennis-AG des Erich
Kästner-Gymnasiums (EKG) haben gestern das Finale ihres
Miniturniers ausgespielt. In der Altersklasse der Neun- und
Zehnjährigen siegte Andrej (10). Er wird nun das EKG beim
Regionsentscheid der Schulen im März vertreten.
Für die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft, Martina Maack, war
das Finale zugleich ihre letzte Sportstunde mit den Gymnasiasten. Aus
beruflichen Gründen hat die 40-Jährige gestern die
Leitung des Tischtenniskurses nach nur einem halben Jahr abgegeben.
„Es ist wichtig, jungen Menschen Sport
näherzubringen. Ich denke, das habe ich geschafft“,
sagt Maack.
Ab Mitte Februar wird Hans Teile, Leiter der Tischtennisabteilung von
Hannover 96, ihre Stelle übernehmen. Für den
adäquaten Ersatz hat übrigens die bisherige Trainerin
selbst gesorgt. „Ich kenne Hans Teile schon sehr
lange“, sagte Maack.an
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 27.01.2009
Ganztagsbetrieb
etabliert sich
Schulen ziehen nach erstem Halbjahr Bilanz –
Künftig sollen mehr Lehrer eingesetzt werden
Das erste Halbjahr
ist vorbei – und die Bilanz fällt
überwiegend positiv aus: Realschule und Gymnasium*
im Erich Kästner-Schulzentrum unterrichten seit
Schuljahresbeginn ganztags. Für das nächste Schuljahr
denken die Leitungen über eine Kooperation nach.
VON JOHANNES DORNDORF
LAATZEN-MITTE. Die
Zeiten, in denen die Stunden fast ausschließlich von Lehrern
gestaltet wurden, sind an der Marktstraße vorbei. Das
Ganztagsangebot bestreiten fast nur Honorarkräfte. Die
Zusatzstunden sind freiwillig, werden von den Schülern aber
gut nachgefragt. An der Realschule sind 84 der 126 Fünf- bis
Siebtklässler dabei – hinzu kommen 61
Ältere. Am Gymnasium machen 72 von 120 Fünf- und
Sechtsklässler mit. Gut angenommen wird an Realschule und
Gymnasium die Hausaufgabenbetreuung mit älteren
Schülern.
Das Konzept beider Schulen ist unterschiedlich: Setzt die
kommissarische Realschulleiterin Claudia Linz vor allem auf die
Leine-VHS als Partner, kooperiert der Rektor des Gymnasiums,
Hans-Ulrich Becker, mit Sportvereinen, freien Trainern und Eltern.
Entsprechend verschieden ist das Programm. An der Realschule
überwiegen – neben einer Fußballgruppe
– Computerkurse, Homepage-AG, Tanzen und Kochen. Das
Gymnasium konzentriert sich vor allem aufs Sportangebote wie
Fußball, Volleyball, Tischtennis, Turnen und Leichtathletik.
Zu den Rennern zählen Raumfahrt und Fotografie, geübt
werden auch Musik, Schach und Schreibmaschineschreiben.
Das Fazit ist bei beiden Rektoren weitgehend positiv. „Wenn
Fußballtrainer die Schüler anleiten, ist das etwas
ganz anderes“, sagt Becker. Außerdem könne
sich die Schule dank der Honorarkräfte viel kleinere Kurse als
bisher leisten. Auch Claudia Linz lobt die Neuerung: „Es
bereichert die Stundentafel“, sagt sie, schränkt
aber ein: „Im Moment ist es allerdings eher ein Freizeit- und
kein Ganztagsangebot.“
Dies könnte sich ändern: Beide Schulleiter gehen
davon aus, dass das Land künftig erlaubt, verstärkt
Lehrer einzusetzen. Die Realschule plant mehr Förderunterricht
und Verfügungsstunden. Becker wünscht sich zudem
Extraangebote für gute Schüler – etwa im
naturwissenschaftlichen Bereich. Laufen die Arbeitsgemeinschaften
bislang getrennt, denken beide Schulen für 2009/2010
über eine Kooperation nach. „Im nächsten
Schuljahr würde es funktionieren“, sagt Becker, der
bislang Bedenken hinsichtlich der VHS-Kurse hatte.
Eine Zusammenarbeit könnte sich schon deshalb lohnen, weil der
Ganztagsbetrieb ausgeweitet wird: am Gymnasium auf Jahrgang sieben, an
der Realschule eventuell auf Jahrgang acht.
*nicht
Hauptschule, wie im Originalartikel
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 16.01.2009
Gymnasiasten experimentieren im Genlabor

LAATZEN-MITTE. 17
Zwölftklässler des Erich Kästner-Gymnasiums
(EKG) haben
gestern erstmals mit den Instrumenten ihres neuen Genlabors
experimentiert. Das EKG ist eine von vier Stützpunktschulen
für das Projekt HannoverGEN in der Region. Diese wurden
für
den Unterricht mit biotechnologischen Materialien ausgestattet. Das
Land und die Leibniz Universität Hannover fördern das
Projekt.
Die Schüler übten sich unter anderem darin, mit
Mikropipetten
kleinste Mengen Flüssigkeit aufzunehmen und sie zur
Untersuchung
in Röhrchen zu füllen. Andere gossen heißes
Gel in
Behälter, um DNA-Erbgut zu zerteilen und anzuordnen.
Die Gymnasiasten zeigten sich von der Arbeit mit den wissenschaftlichen
Instrumenten fasziniert. „Vorher bin ich mit dem Thema nicht
oft
in Kontakt gekommen. Aber jetzt finde ich das schon
interessant“,
sagte die 17-jährige Ulrike.
an/Mehr auf Seite 3
Die Ethik der Gentechnik im Mittelpunkt
Zum Thema
von Seite 1: Doktoranden
helfen
Im neuen Genlabor
des Erich
Kästner-Gymnasiums (EKG) sollen Schüler in den
nächsten
drei Jahren den Umgang mit Biotechnologie lernen. Ziel des Projektes
HannoverGEN ist es, Nutzen und Risiken der sogenannten grünen
Gentechnik zu erörtern und ethische Fragen abzuwägen.
VON ANDRÉ NOWAK
LAATZEN-MITTE/SARSTEDT.
Neben
vier Stützpunktschulen in der Region Hannover, die jeweils mit
Material für ein Genlabor ausgestatten wurden, nehmen auch
rund 25
Partnerschulen an dem Projekt teil. Darunter sind auch die
Albert-Einstein-Schule und das Gymnasium Sarstedt. Diese Partner
können für ihre Unterrichtseinheiten die Labore der
Stützpunkte nutzen.
„Das Leitthema des Projektes ist die grüne
Gentechnik. Damit
soll die Diskussion versachlicht werden“, sagte EKG-Lehrerin
Hendrike van Waveren. In einfachen und ethisch vertretbaren
Experimenten mit dem Erbgut von Pflanzen sollen Schülern des
zehnten bis 13. Jahrgangs Fertigkeiten vermittelt werden, die ihnen
helfen, sich ein eigenes Urteil zu bilden. „Zudem erlernen
sie
verschiedene Labortechniken und wissenschaftliches Arbeiten“,
sagte van Waveren.
Die Pädagogin betreute die Gymnasiasten gestern zusammen mit
ihrer
Kollegin Andrea Preißner-Lorenz und den Doktorandinnen
Katharina
Klee und Wiebke Rathje vom Institut für Pflanzengenetik der
Uni
Hannover. In einem Experiment lernten die jungen Forscher, wie Gene
mithilfe eines Bakteriums in das Erbgut einer Kartoffel
übertragen
werden können.

Die Ergebnisse dieses Labortages werden die Schüler in den
nächsten Wochen auswerten. Sie sind die Grundlage für
eine
Facharbeit im Seminarfach Biotechnik. „Die Schüler
sollen
lernen, fachübergreifend zu denken“, sagte Andrea
Preißner-Lorenz.
Das Projekt HannoverGEN ist zunächst für eine Dauer
von drei
Jahren ausgelegt. „Wir hoffen aber, dass es noch
weitergeht“, sagte van Waveren.
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Ausgabe:
Leine-Nachrichten/HAZ Datum: 15.01.2009
Die Norweger gestalten
das Programm für die Party
Austauschschüler
sind beeindruckt von Massen auf dem Maschsee
VON DANIEL JUNKER
LAATZEN. Seit
einer Woche sind elf norwegische
Austauschschüler aus Lillestrøm bei Oslo zu Gast in
Laatzen. Gestern besuchten sie Bürgermeister Thomas Prinz im
Rathaus. Das Stadtoberhaupt stellte den
Zwölftklässlern die Stadt und ihre Entwicklung vor.
In den vergangenen Tagen besuchte die Gruppe schon das Phaeno in
Wolfsburg. „Schön war auch der Besuch der Stadt
Hameln“, sagt die 17-jährige Silje. Zwei
Schüler des Erich Kästner-Gymnasiums (EKG) hatten
dort eine Führung vorbereitet. Silje gefielen vor allem die
alten Häuser – aber natürlich auch die
vielen Geschäfte. „Und die
Süßigkeiten in Deutschland sind gut und
günstig“, wirft Jenny (17) lachend ein.
Mehrmals
waren die Norweger mit ihren Gastgebern auch in Hannover unterwegs.
Unter anderem liefen sie dort den Roten Faden ab. Richtig beeindruckt
zeigten sich die Lillestrømer von der Eisparty auf dem
Maschsee am Wochenende: „Es waren Tausende von Menschen am
See. Das ist etwas, das wir gar nicht kennen“, meint Silje.
Nach Hannover sind die Norweger mit der Stadtbahn gefahren –
und zeigten sich erfreut über die gute Anbindung der Stadt
durch den öffentlichen Nahverkehr.
Morgen geht es wieder
zurück in die Heimat. Für heute Abend haben die
Schüler deshalb eine große Party im Forum des
Kästner-Schulzentrums geplant – und die
Gäste gestalten ein kleines Kulturprogramm. Heute wird
dafür geprobt. Welche Überraschungen sich die
Norweger ausdenken, wollten sie gestern noch nicht verraten.
Wer sich
das Ergebnis anschauen will, kann sich ab 19 Uhr ein Bild davon machen.
„Gäste sind willkommen“, sagt EKG-Lehrerin
Sibylle Dordel, die mit Bettina Schmans und ihren nordischen
Kolleginnen Guri Daus und Kjesti Følling das
Austauschprogramm organisiert und begleitet hat.
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