Am Donnerstag, den 17. November, haben der achte und neunte Jahrgang
des Erich Kästner Gymnasiums an einem Theaterstück
mit anschließendem Workshop zum
Thema„GRENZGEBIETE“ teilgenommen. Das
Theaterstück handelte von vier Jugendlichen, zwei Jungen und
zwei Mädchen. Beim ersten Treffen verliebt sich ein Junge,
Ole, in Sarran, eines der Mädchen. Sein Freund Paul trifft
dabei auf ihre Freundin Alex. Er ist aufdringlich und versucht Alex
anzufassen, sie wehrt sich jedoch. Schließlich wird Sarran zu
seinem Opfer. Als er sie vergewaltigt, macht Sarran sich
Vorwürfe, warum sie nicht um Hilfe geschrien hat bzw. nicht
weggerannt ist. Auch Paul schämt sich und erzählt
Ole, Sarran habe es so gewollt. Sarran fragt Alex
„für eine Freundin“ um Rat, was diese nach
einer Vergewaltigung tun solle. Alex beginnt zu ahnen, was ihrer besten
Freundin passiert ist, doch Paul gibt gegenüber Ole nichts zu.
In den Workshops, die von den Schauspielern angeleitet wurden,
befassten sich die einzelnen Klassen mit sexueller Gewalt, der
Prävention und angemessenen Reaktionen bei sexueller Gewalt.
Je nach Klasse und Jahrgang wurden einzelne Themen verstärkt
besprochen. Auch darüber, wie man über solche
Probleme spricht, wurde geredet. Nach unserer Meinung hätten
wir mehr auf das Wehren gegen sexuelle Gewalt eingehen können.
Insgesamt aber fanden wir die Idee von so einem Theaterprogramm, das
sexuelle Gewalt thematisiert, gut.
Franziska Corina Dreyer und Tobias Nießen, 9b
Im Rahmen des
Präventionsprojektes „GRENZGEBIETE -
Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen“ sind
Informationsbroschüren für Eltern und
pädagogische Fachkräfte entstanden, die von der
Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen zu beziehen sind.
Informationen zum Projekt unter:
www.jugendschutz-niedersachsen.de
A. Schmidt
Schülermeinungen zur Veranstaltung