Hitzacker

Allgemeines:

Die Stadt Hitzacker (Elbe) mit ihren rund 5.100 Einwohnern besteht aus den Ortsteilen Bahrendorf, Grabau, Harlingen, Kähmen, Nienwedel, Pussade, Seerau, Tießau, Tiesmesland, Wietzetze und Wussegel .

Im Jahre 1258 wurden ihr die Stadtrechte verliehen. Daher wirft ein großes Ereignis bereits jetzt seine Schatten voraus: die 750-Jahr-Feier der Stadt Hitzacker (Elbe) im Jahre 2008 .
Engangierte Bürgerinnen und Bürger planen unf organisieren diese in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und Instituionen. 

 Umgebung  

Umgebung

Die Umgebung des Fachwerkstädtchens lernt man am besten        
auf Schusters Rappen oder vom Sattel aus kennen. Denn für 
Wanderer, Radfahrer und Reiter ist das ganze Jahr über Saison.
Viele Kilometer Rad-, Wander- und Reitwege führen durch den 
Naturpark Elbufer-Drawehn, der sozusagen vor der Haustür liegt.
Wandertage und "Themenradeln", Mountain-Biking und Volksläufe
werden von der Tourist-Information und den Vereinen organisiert. 

 Geografische Lage 

Hitzacker liegt an der Einmündung der Jeetzel in die Elbe. Während die sogenannten Elbhöhen (auch: "Klötzie"), an deren südöstlichem Fuß sich Hitzacker befindet, naturräumlich bereits zur Lüneburger Heide gezählt werden (vergleiche hierzu: Drawehn), zählen die Niederungsgebiete der Altstadt zur Elbtalaue.

Die Höhenlage reicht von 11 Metern über NN an der Jeetzelmündung bis zu 83 m NN auf dem "Weinberg" in der Klötzie. Der weiter elbabwärts gelegene "Kniepenberg" bei Drethem misst 86 m NN und erlaubt ebenfalls einen Panoramablick über die Elbtalniederung.


Fremdenverkehr 

Hitzacker kann auf eine längere Tradition als Fremdenverkehrsort zurückblicken. So veranstaltete der Heimatkundliche Arbeitskreis Lüchow-Dannenberg (HALD) bereits 1983 eine Tagung mit dem Titel „100 Jahre Fremdenverkehr in Hitzacker 50 Jahre Heimat- u. Museumsverein“. Um die Jahrhundertwende kamen Erholungssuchende aus dem Hamburger Raum und der Region um Hannover zum Kurhotel auf dem Weinberg. Eine eigene Quelle mit Trinkbrunnen und Badeanwendungen standen für Kururlauber zur Verfügung. Auch Tagesausflüge auf dem Wasserweg, über die Elbe fanden statt und es gab eine eigene Schifffahrtslinie Hamburg-Lauenburg-Dömitz. Heute hat der Tourismus einen Wandel erfahren. Der Gesundheitstourismus ist vom Wellness- und Beautyurlaub abgelöst worden. Hitzacker ist inzwischen ein anerkannter Luftkurort. Viele Hotels bieten so genannte Wellnessangebote an und es gibt ein Kurgebiet mit Kneippbecken und Barfußpfad. Hitzacker ist Standort musikalischer Veranstaltungen wie der Sommerlichen Musiktage Hitzacker unter der künstlerischen Leitung von Dr. Markus Fein und der Musikwoche Hitzacker unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Güttler. Es gibt es drei Museen, unter ihnen das Archäologische Zentrum Hitzacker mit einem Freilichtmuseum zur Bronzezeit. Auf dem Weinberg wird seit mehreren Jahrhunderten Wein angebaut und einmal im Jahr wird die Weinlese mit der amtierenden Weinkönigin gefeiert. Hitzacker ist an verschiedenen Marketingkooperationen beteiligt, so ist die Stadt Teil der Deutschen Fachwerkstraße, der Spargelstraße und Partner der Oranierroute.

Die spitzen Fachwerkhäuser

Fachwerkhäuser

In Hitzacker versteckt sich selbst die Sparkasse hinter einer Fachwerkfassade und das Ärztehaus, die Disco und der Supermarkt auch. Alle Häuser des 15 000-Einwohner-Städtchens auf einer Insel im Mündungsarm der Jeetzel in die Elbe sind Fachwerkhäuser mit überkragenden Spitzgiebeln, Walmdächern und im mittelalterlichen Look ziegelroter Anstriche, graurosa, hellgelb oder beige.

Geschichte

Die Stadt Hitzacker wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform von1972 aus zehn bis dahin selbstständigen Gemeinden gebildet.

In der im 18. Jahrhundert ausgestorbenen polabischen (,,wendischen´´) Sprache der Gegend hieß Hitzacker: Ljauci (Lgautztgi).